Kugelpferdchen - Dein Pferd als kugelige Miniatur als Geschenk oder einfach zum selber Freuen

Aufsatteln aber richtig! Teil 2

In Teil 1 des Artikels zum Thema “Wie sattle ich mein Pferd richtig auf?” wurden ja schon einige Punkte beschrieben, die man unbedingt beachten sollte, wenn man Probleme wie Satteldruck, Sattelzwang oder Scheuerstellen vermeiden will.

Hier nun der zweite Teil des Artikels. Viel Spaß!

  • Liegt die Satteldecke eben und faltenfrei und ist immer noch tief in die Kammer des Sattels eingezogen (wenn man darauf nicht achtet können sich durch eine straff über die Satteklammer gespannte Satteldecke Druckstellen auf der Wirbelsäule des Pferdes, vor allem am Widerrist, bilden) geht man wieder auf die linke Seite des Pferdes und schiebt den Sattel langsam in Richtung  seiner endgültigen  Position (also „Schweifwärts“).
  • Die richtige Position des Sattels spürt man beim gut passenden Sattel ganz von alleine, weil der Sattel fast schon „einrastet“. Passt der Sattel weniger gut oder hat das Pferd eine schwierige Sattellage (vor allem Pferde mit wenig Widerrist oder solche, die rassetypisch oder ernährungsbedingt breit bauen haben oft eine sehr undeutliche Sattellage) orientiert man sich an der Lage des Sattels in Bezug auf Widerrist und Schulter des Pferdes. Der Sattel darf auf keinen Fall zu weit hinten liegen, da er sonst auf die empfindliche Nierenpartie des Pferdes drückt. Als Richtwert dient hier, dass der Hinterzwiesel nicht hinter dem 16ten Brustwirbel liegen darf. Wohl dem, der an einem Pferd auf Anhieb den passenden Brustwirbel findet.

    Außerdem darf der Sattel natürlich nicht auf den Widerrist drücken – am besten prüft man hier nochmal nach, indem man die Hand zwischen Sattel und Widerrist steckt. Vorsicht: hierbei kann man sich, wenn der Sattel noch nicht richtig liegt, ziemlich die Finger einklemmen.Am Ende sollte der Sattel so liegen, dass der Sattelgurt, wenn er locker runter hängt und locker geschnallt wird, etwa eine Hand breit hinter dem Ellbogengelenk liegt. Auch dies ist nur ein Richtwert.

    Wer sich unsicher ist, ob der Sattel denn nun wirklich die richtige Position hat, der sollte einfach vor Ort einen erfahrenen Reiterkollegen bitten, kurz einen Blick auf das Pferd zu werfen, ob der Sattel so korrekt liegt. Nachfragen ist keine Schande und wenn man vorher alle Schritte richtig beachtet hat, also z.B. keine Falten in der Satteldecke übersehen hat, zeugt das nur von Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Sportpartner Pferd und sicher nicht von Unwissenheit.

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