Herbst und Winter – Gesund bleiben bei starken Temperaturschwankungen

Die letzten Wochen haben es mal wieder gezeigt: in unseren Breiten kann die Witterung und die Temperatur geradezu Kapriolen schlagen. War es am einen Tag mit 15 Grad und mehr für Winter geradezu frühjahrshaft warm, so kühlte es schon am Folgetag unter den Gefrierpunkt ab. Die Tag-/Nacht-Schwankungen waren noch viel heftiger. Herbst und Winter mit ihren manchmal noch recht warmen Tagen und frostigen Nächten stellen Pferdehalter und Reiter vor die ein oder andere Herausforderung.

Tagsüber warm, nachts um den Gefrierpunkt
Wechselnde Wetterverhältnisse und Temperaturen stellen uns vor die Frage, wie wir unsere geliebten Vierbeiner am besten versorgen und ihnen die Witterungsschwankungen so angenehm wie möglich machen können. Vor allem bei Pferden, die auch im Winter sportlich genutzt werden sollen, ist dies oft nicht einfach, weil sie durch das Scheren des Fells extrem schnell auskühlen, wenn die Temperaturen fallen. In diesem Fall hilft nur entweder die dauernde Boxenhaltung, die man jedoch keinem Pferd mehr als ein oder zwei Tage zumuten sollte, oder eben das tägliche, eventuell sogar mehrfach tägliche wechseln der verwendeten Pferdedecke. Tagsüber ein leichteres Modell, das jedoch regendicht sein sollte, abends und nachts besser die gefütterte Variante, winddicht und wasserfest.

Obst vom Herbst einsammeln
Liegen gebliebenes Obst wie heruntergefallene Äpfel, Birnen oder Pflaumen sollte man, wenn nicht sowieso schon geschehen, bei den ersten Minusgraden einsammeln. Die Pferde unterscheiden nämlich nicht, ob das Obst Verzehrtemperatur hat, oder ob sie gerade einen gefrorenen Apfel fressen. Bei einem ist das nicht weiter schlimm, aber wenn ein Pferd mehrere leckere aber tiefgekühlte Äpfel frisst ist die Kolik fast schon vorprogrammiert.

Das ewige Thema: Wasser

Pferde brauchen immer viel frisches Wasser

Pferde brauchen immer viel frisches Wasser


Beim auf der Koppel stehenden Wassertank solltet Ihr täglich nachschauen, ob das Wasser noch frei zugänglich ist. Auch wenn der ganze Tank nicht gleich einfriert, die dünnen Leitungen tun es recht frühzeitig. So kann es sein, dass zwar Wasser da ist, es kommt aber keines bis zum Trog. Vor allem automatische Tränken müssen täglich, am besten morgens und abends, auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft werden.

 

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