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Wenn es Abend wird im Pferdestall – Reiten und Fahren in der Dämmerung

Im Sommer stehen Pferdesportler, egal ob sie auf dem Pferd sitzen oder ihr Hobby lieber vom Bock einer Kutsche ausüben, vor einem heißen Problem: tagsüber ist es einfach zu warm, um mit dem geliebten Sportkameraden verantwortungsvoll etwas zu unternehmen. Kein Reiter oder Fahrer der etwas auf sich hält jagt sein Ross bei brütender Sommerhitze durch Feld und Flur. Ab einer gewissen Außentemperatur bietet nicht mal der Wald mehr ein angenehmes Klima. Die Hitze staut sich überall und erst in den Abendstunden sinken die Temperaturen ein wenig. Anstatt nun zu jammern und auf kühleres Wetter zu hoffen kann man sich das auch zu Nutzen machen, denn abends ist die Luft lau, die Bremsen und Fliegen schlafen schon irgendwo auf einem lecker riechenden Misthaufen und man kann mit seinem Pferd unbehelligt einige schöne Runden drehen. Kein Sonnenbrand, keine quälenden Insekten, kein Hitzschlag sondern geruhsames Reiten oder Fahren bei milden Temperaturen.

Tipp: Kamera mitnehmen 😉

Ein Tipp für alle, die nicht genug davon bekommen können, ihren Liebling abzulichten: vergesst nicht, eine Kamera mitzunehmen. Glücklicherweise machen heutzutage auch die Smartphones und Handies akzeptable Bilder und Fotos, aber vielleicht wollt Ihr ja später eines dieser Bilder ausdrucken lassen und dafür sollte die Qualität schon ordentlich sein. Warum ich bei einem Artikel über abendliche Ausritte und Kutschfahrten extra darauf hinweise, dass man die Kamera nicht vergessen soll? Weil genau zu dieser Tageszeit einfach phantastische Aufnahmen gelingen, die man tagsüber nicht hin bekommt. Diese Stimmung einzufangen ist einfach toll und man sollten sich keine Gelegenheit entgehen lassen, das perfekte Foto zu machen. Gleiches gilt übrigens für die ganz frühen Morgenstunden. Wer es also vor Sonnenaufgang aus dem Bett und zum Pferd schafft wird mit ganz besonderen Eindrücken und genauso besonderen Fotos belohnt.

Reiten und Fahren in der Dämmerung

Reiten in der Morgen- oder Abenddämmerung bietet ganz neue Perspektiven.

Bei Ausritten am Ende des Tages sollte man noch drei Dinge zusätzlich beachten, an die man unter normalen Witterungsbedingungen vielleicht weniger denkt:

1.) Man sollte auch wenn man noch bei Tageslicht losreitet daran denken, dass man eventuell den Ritt oder die Fahrt so sehr genießt dass man die Zeit vergisst und erst bei Dunkelheit zum Stall zurückkehrt. Nehmt also auf jeden Fall Eure Nacht-Reitausrüstung mit. Stiefellampe, Reflektoren für die Fesseln und eine reflektierende Weste sollten das Mindeste sein.

2.) Das Pferd hat den Tag über geschwitzt wie ein solches und sein Kreislauf ist durch die Sommerhitze belastet. Also keine wilden Galoppstrecken oder stundenlanges Traben. Lasst den Ausritt lieber etwas ruhiger angehen. Kleinere Galoppaden oder Trabstrecken sind natürlich bei einem gesunden Pferd kein Problem, aber alles mit Maß und Ziel. Ihr seid sicher auch erledigt von der Hitze, also macht in Eurem und im Sinne Eures Pferdes einfach halblang.

3.) Auch nach Sonnenuntergang kann die ein oder andere Steckmücke oder eine Bremse mit Schlafstörungen noch unterwegs sein und Euch das Leben schwer machen. Plant also lieber eine zusätzliche Ladung Fliegenspray ein.

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