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Pferdepflege – ein wichtiger Eckpfeiler der Reiterei

Pferde müssen geputzt werden, das lernt der Reitanfänger schon vor seiner ersten Reitstunde. Bevor der Reitschüler das erste mal hoch auf dem Pferderücken platz nimmt bringt ein guter Reitlehrer ihm oder ihr erst die Grundlagen des Umgangs mit Pferden bei, und hierbei ist einer der wichtigesten Eckpfeiler die Körperpflege des Pferdes.

Warum ist das Putzen so wichtig?

Pferde können sich nicht, wie beispielsweise Katzen oder Hunde, selbst putzen. Da sie dennoch auf Fellpflege angewiesen sind und die gegenseitige, natürliche Fellpflege bei Stallhaltung nicht oder nur sehr eingeschränkt stattfinden kann muss der Mensch hier nachhelfen. Das Gute daran ist, dass beim Pferd putzen nicht nur die Fellpflege des Pferdes sowie die Hautdurchblutung und Muskelspannung positiv beeinflusst werden, sondern dass man gleichzeitig auch die Pferd-Mensch Beziehung verbessert und vertieft.

Entgegen der Ansicht mancher Reiter wissen Pferde nämlich sehr genau, wer da auf ihrem Rücken sitzt. Eine vertrauensvolle Bindung und ein gutes Gefühl im gegenseitigen Umgang, die man im Vorfeld vom Boden aus geschaffen hat sorgt beim Reiten später für bessere Grundvoraussetzungen. Und zu dieser Vorarbeit gehört nicht nur die oft vernachlässigte Bodenarbeit, sondern eben auch das Putzen des Pferdes.

 

Pferdepflege

Striegeln und Bürsten: viel mehr als nur Reinigung

 

Reiten kann man auch auf einem dreckigen Pferd!

Natürlich kann man sich auch auf ein dreckiges Pferd setzen. Sollte man aber nicht. Warum? Selbst wenn man oben genannte Gründe was die soziale Bindung ans Pferd angeht außer Acht lässt, so hat das Putzen vor der Sporteinheit auch rein mechanische und gesundheitliche Gründe: Staub und Schmutz, zusammen mit Schweiß, losen Haaren und abgestorbenen Hautzellen werden beim Reiten durch den Sattel und das Reitergewicht wortwörtlich in die Haut des Pferdes einmassiert. So kommt es nach einiger Zeit zu Satteldruck, abgescheuertem Fell und sogar zu offenen Wunden und ernsthaften Entzündungen. Deshalb sollten alle Stellen, an denen Sattelzeug (also Sattel, Sattelgurt, Trense und alles, was sonst so am Pferd ist wie Vorderzeug etc.) besonders gründlich von Staub und Schmutz befreit werden. Wenn die Zeit drängt, beispielsweise weil man zu spät in den Stall kam und die Reitstunde in wenigen Minuten beginnen wird, sollte man trotzdem zumindest diese Stellen ordentlich putzen. Satteldruck und die möglichen Folgen machen eine langwierige und pflegeintensive Behandlung nötig, von den entstehenden Tierarzt-Kosten mal ganz zu schweigen.

 

Pferd putzen ist nicht gleich Pferd putzen

Wie genau und mit welchen Hilfsmitteln man ein Pferd putzt ist von Alters her fast unverändert geblieben. Natürlich gibt es immer wieder Neuerungen wie Magische Bürsten oder Striegel mit noch mehr Noppen, aus neuem Material oder in besonders wilden Farben. Im Endeffekt unterscheidet sich die Putztechnik heute aber kaum von der Art und Weise, wie unsere Großeltern ihre Pferde geputzt haben. Mehr Infos zum Thema Pferde putzen findet Ihr in folgenden Artikeln:

 

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