Kugelpferdchen - Dein Pferd als kugelige Miniatur als Geschenk oder einfach zum selber Freuen

Rasseportrait Island-Pferd – Teil 2

Teil 1 des Rasseportraits Isländer findet Ihr >> HIER <<
Farben

An Farben ist beim Isländer alles erlaubt, außer Tigerschecken. Besonderheiten gibt es häufig, beispielweise Roan, Mohrenkopf oder auch Fawn. Isländer haben außerdem häufig einen Aalstrich. Eine meiner Meinung nach besonders schöne Farbe ist das „Windfarbene“ Islandpferd.

Windfarbenes Islandpferd

Windfarbenes Islandpferd

Die Besonderheiten

Isländer gehören zu den sogenannten Gangpferderassen und viele von Ihnen (nicht alle) haben zu den „normalen“ Pferde-Gangarten Schritt, Trab und Galopp noch einen oder zwei weitere Gänge.

Der Pass

Der Pass oder Passgang ist eine der beiden Gangarten, die von vielen Isländern beherrscht wird. Dabei fußt nicht, wie beim Trab, das jeweils gegenüberliegende Beinpaar gleichzeitig, sondern immer die Beine der gleichen Seite. Der Takt ist dabei dem des Trabs zu vergleichen. Kamele gehen übrigens wenn sie „traben“ immer Pass, daher auch der leicht schwankende Gang. Isländer schwanken auch, nur weniger. Dürfte an ihrer geringen Körpergröße liegen. Das, oder Kamele konsumieren mehr Alkohol als Isländer – das ist aber eher eine Vermutung als wissenschaftlich belegt (ein SCHERZ, falls das nicht klar sein sollte :))

Der Tölt / Renntölt

Beim Tölt ist die Fußfolge ähnlich der des Schritts und ist ein Viertakt. Anders als beim Schritt sind aber nicht wie bei diesem immer drei Beine auf dem Boden, sondern maximal zwei. Eine Sprungphase gibt es nicht. Wer den Tölt das erste Mal sieht könnte meinen, es sei ein überhasteter Schritt, ein schnelles Trippeln, das ein wenig an Kater Sylvester erinnert, wie er auf Zehen davon trippelt, wenn er beim Tweety-Jagen erwischt wird (man stelle sich an dieser Stelle bitte das dämliche, schuldbewußte Grinsen des Katers mit vor).

Der Tölt kann von sehr langsam (Schrittgeschwindigkeit) bis fast Galoppgeschwindigkeit gehen (Renntölt) und ist dabei sehr angenehm zu sitzen. Man schwebt nahezu erschütterungsfrei über den Boden und als „normaler“ Reiter fasst man es kaum, wie schnell und dennoch gleichmäßig die Bewegung ist. Diese Tatsache dürfte zum Siegeszug der Isländer außerhalb Islands beigetragen haben. Wären die kleinen Haarmonster nicht gleichzeitig meist recht preislastig (vor allem ein guter „Fünfgänger“ kann gut und gerne den Preis eines mittleren Gebrauchtwagen kosten), wäre die Verbreitung sicher noch stärker.

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