Kugelpferdchen - Dein Pferd als kugelige Miniatur als Geschenk oder einfach zum selber Freuen

Sommerausritt – eine kleine Anekdote für alle Reiterlein

Aus eigener Erfahrung und Beobachtungen im Stall kann ich sagen: Wir Reiter sind ein seltsames und manchmal (hier rede ich nur über mich, sowas würde ich niemals über einen Stallgenossen sagen) auch total bescheuert.

Warum? Ganz einfach – wir verteilen Fliegenmasken und Fliegendecken mit und ohne Hals- oder Bauchteil. Wir salben, sprühen und cremen mit Fliegengel, Fliegenspray, Kokosöl, Melkfett und allerlei sonstigen mehr oder weniger wirkungsvollen Mitteln, die unser geliebtes Ross von allerlei stechenden und saugenden Insekten befreien sollen.

So weit, so gut. Pferdchen ist also eingesprüht, gut verpackt und fliegensicher gemacht und wir reiten los. Ein wunderbarer Spätsommernachmittag, es wird langsam Abend. Es ist nicht mehr so warm, die Wiesen noch trocken, ein Traum. So dauert es nicht lang bis wir einige Kilometer vom Stall entfernt sind und die Freude zunehmend getrübt wird. Denn mit dem bevorstehenden Sonnenuntergang kommen sie aus ihren Verstecken: Stechmücken und Bremsen in rauen Mengen. Interessiert unser Pferd natürlich nicht, denn es ist ja dank seines Reiterleins gut geschützt und verpackt.

Nur was macht das findige Krabbelzeugs, wenn das Pferd nach „Fliegen-Weg“ müffelt? Genau – es holt sich das Essen dort, wo es eben nicht stinkt. Und da wird, total bescheuert (siehe oben) nur das Pferd eingesprüht und der Reiter nicht. Ergebnis: Letzterer wird auf dem Rest des Ausrittes langsam leer genuckelt.

Jucken wie die Hölle: Mückenstiche

Jucken wie die Hölle: Mückenstiche

 

Total zerstochen und quasi blutleer (ein ausgewachsener Vampir ist gar nichts gegen eine Horde hungriger Stechmücken während eines Ausritts) kommen wir im Stall an und siehe da, alles vergessen. Das Pferd wird ausgepackt, nochmal geputzt, vielleicht sogar noch mit etwas kühlendem Nass besprenkelt, dann treten wir ziemlich groggy die Heimreise an. Um Tags drauf wieder los zu reiten… Das Pferd gut eingesprüht, wir mal wieder ohne Fliegenschutz, versteht sich 🙂

Und ja, dieser Artikel ist aus dem Alltag gegriffen (was juckt mich heute mein Knie, herrjeh – die Viecher stechen ja auch durch die Klamotten) und nein, nicht ganz ernst gemeint 🙂 Fazit: Sprüht Euch auch ein, auch auf die Kleider… Dann juckt’s nicht tagelang 🙂

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