Category: Krankheiten

Schwellung am Hals – eine mögliche Ursache

Der Sommer hat gerade angefangen, das Pferd ist angeweidet und hat plötzlich eine Schwellung am Hals, meist beidseits, direkt hinter den Ganaschen. Der Stall schreit „Druse“ und der eigene Kollaps ist plötzlich sehr nahe.

Druse ist natürlich nicht nur sowieso schon unwahrscheinlich sondern, anhand fehlender sonstiger Symptome, auch auszuschließen. Bei Druse steht das Pferd nämlich nicht lebhaft auf dem Platz und tänzelt fröhlich vor sich hin, sondern man merkt ihm an, dass was nicht stimmt. Nasenausfluss und erhöhte Temperatur obendrauf.

Übrigens sind es auch in unserem Fall nicht die Lymphknoten, die für die Schwellung verantwortlich sind, sondern die Ohrspeicheldrüse, auf dem Bild gelb eingezeichnet:

Lage der Ohrspeicheldrüse

Ungefähre Lage der Ohrspeicheldrüse

Druse kann man also getrost ausschließen (es sei denn, oben genannte Symptome treten gleichzeitig auf – dann bitte sofort den Tierarzt rufen!). Nur was ist es dann, was dem Pferd den Hals dick werden lässt?

Heilpflanzen für Pferde – Teufelskralle bei Gelenkproblemen

Pferden wird heutzutage immer mehr Leistung abverlangt und das nicht nur im Spitzensport. Auch breitensportlich „genutzte“ Pferde und Freizeitpferde sind hohen Belastungen ausgesetzt, sei es beim Springreiten oder auch bei Ausritten auf meist sehr harten Straßen und Wegen. Kommt dazu noch eine entsprechende Veranlagung des einzelnen Pferdes können schon relativ junge Pferde unter Gelenkproblemen leiden.

Hilfe bei Arthrose und anderen Gelenkproblemen verspricht die Afrikanische Teufelskralle, lateinisch Harpagophytum procumbens. Dieses wunderbare Pflänzlein, das fast ausschließlich in den Savannen Südafrikas und Namibias vorkommt und außerhalb seines natürlichen Habitats nur sehr schwer zu kultivieren ist, bringt eine wahre Wundermixtur an Inhaltsstoffen mit, die bei Gelenkbeschwerden aller Art helfen.

“Liebe Facebook-Gruppe, was stimmt nicht mit meinem Pferd?”

Ein Artikel zu später Stunde zu einem Thema über das ich mich täglich stundenlang aufregen könnte… Ja, Ihr habt sicher anhand der Überschrift schon erraten, worum es geht:

Jeden Tag lese ich in verschiedenen Pferde-Gruppen bei Facebook immer und immer wieder Gesundheitsfragen. Das ist ja nicht weiter schlimm, denn man kann und soll sich informieren und die meisten Fragen sind auch einfach. “Welches Fliegenspray ist das Beste?”, “Mein Pferd soll neues Futter bekommen, wie stellt man am besten um?”, “Ich habe die Mähne geschnitten und jetzt sieht es nix gleich, wie lang dauert es, bis das Langhaar wieder nachgewachsen ist?”, “Findet Ihr mein Pferd dick oder nicht?” oder auch spezielleres wie beispielsweise Fragen nach den Normalwerten für Atmung, Temperatur und Puls.

Alles legitime Fragen und wer sich lieber in Facebook-Gruppen durch 50 verschiedene Antworten und Kommentare wühlt statt ein Buch zu lesen, dem sei die Freude gegönnt. Wie kompetent die Antworten in solchen Gruppen unter anderem so sind… naja… Wie gesagt, bei trivialen Fragen muss das jeder selbst wissen.

 

Bei akuten Gesundheitsproblemen….

Gezieltes Training in der Rehabilitation eines Pferdes mit dem Aquatrainer

Im Leben eines Pferdes kann es zu Verletzungen kommen, die schwerwiegender sind und eine Behandlung und anschließende Rehabilitation erfordern. Zur Rehabilitation werden verschiedene Methoden angeboten, die natürlich auch von der Art der Erkrankung und Verletzung abhängen.

Eine Variante der Behandlung von Pferden im Rahmen der Rehabilitation ist der Aquatrainer. Er wird bei verschiedenen Verletzungen eingesetzt und ist eine langfristige Methode, um die Mobilität wieder zu steigern, die Muskeln zu stärken und damit das Wohlbefinden des Tieres zu verbessern. Hier kommen Sie zur Seite von gut-anstelburg.de mit einem umfangreichen Angebot und jahrelanger Erfahrung im Bereich des Aquatrainers.

 

Mögliche Einsatzgebiete des Aquatrainers

Das Einsatzgebiet des Aquatrainers ist so vielseitig, wie die möglichen Erkrankungen bei einem Pferd. Vor allem Verletzungen an Knochen und Sehnen sind ein mögliches Einsatzgebiet. Dazu gehören Probleme am Rücken und der Wirbelsäule, Erkrankungen an Sehnen und Bändern, Verletzungen der Bandscheibe, Entzündungen der Gelenke und Knochenbrüche. Durch eine falsche Beanspruchung können jedoch auch Verspannungen auftreten und Nerven blockieren. Außerdem kommt es auch bei Pferden im Alter manchmal zu schmerzhafter Arthrose und chronischen Phlegmonen. In all diesen Krankheitsfällen kann der Aquatrainer im Rahmen der Rehabilitation eingesetzt werden und dem Pferd auf schonende Weise wieder zu einer natürlichen und schmerzfreien Bewegung verhelfen.

Kotwasser bei Pferden

Wenn die Verdauung verrückt spielt und das Kotwasser die Beine hinunter rinnt, ist das nicht nur für Pferde unangenehm. Gerade bei sehr niedrigen Temperaturen gefriert die Flüssigkeit auf der Haut, was natürlich sehr unangenehm ist. Viele Pferdebesitzer sind ratlos. Auch wenn Kotwasser manchmal zunächst an Durchfall erinnert, ist es damit nicht vergleichbar. Das Pferd wird durch die unschöne Begebenheit auf den ersten Blick auch nicht beeinträchtigt. Dennoch sollten Sie den Ursachen auf den Grund gehen und der Problematik durch gezielte Maßnahmen entgegenwirken.

Was ist Kotwasser?

Es handelt sich um eine Verdauungsstörung, bei der dem Pferd vor oder nach dem Äpfeln eine braune, wasserähnliche Substanz die Beine hinunterläuft.

Alle Jahre wieder: das Sommerekzem

Sommerekzem. Ein Wort, das Pferdefreunden einen kalten Schauer über den Rücken jagt. Bis heute sind sich Wissenschaftler nicht völlig sicher, ob das Sommerekzem zumindest teilweise erblich bedingt ist oder nicht.

Ursache
Was jedoch fest steht ist, dass die Ursache bei einer Allergie gegen Speichel bestimmter Stechmücken liegt. Gnitzen, Kriebelmücken und Culex-Mücken hinterlassen bei jedem Stich kleine Mengen ihres Speichels in der Haut des Pferdes. Es bilden sich juckende Pusteln, die zunächst aufgrund des Fells nicht weiter auffallen. Erst wenn das Pferd die Stellen scheuert und Haut und Fell die ersten Läsionen haben, fällt das Problem ins Auge.

Mauke behandeln – Grundlagen

Mauke war und ist ein Thema, bei dem Reiter und Pferdefreunde hellhörig werden. Vor allem die Halter von Kaltblut- und anderen schweren Pferden mit viel Fesselbehang können häufig ein Lied von den entzündeten Krusten an der Fesselhaut ihrer Schützlinge singen. Jahrelang wurde der dichte Fesselbehang von häufig befallenen Rassen wie Tinker oder Friesen für das Auftreten der Mauke verantwortlich gemacht. Neueren Erkenntnissen zu Folge entsteht Mauke vor allem bei zu viel von Kraftfutter. Das Überangebot an Energie benötigt zur Verstoffwechslung erhebliche Mengen an Mineranstoffen. So entsteht ein relativer Mineralstoffmangel, das heißt, obwohl das Pferd eigentlich genügend Mineralstoffe zu sich nimmt verbraucht es mehr. Es kommt zum Mangel. Besser wäre es, dem Pferd mehr Rauhfutter anzubieten und dieses durch ein passendes Mineralfutter zu ergänzen, denn selbst aktive Freizeitpferde brauchen meist deutlich weniger Kraftfutter als ihnen aufgetischt wird. So weit zur Theorie. 

Was aber kann man machen, wenn das Pferd bereits an Mauke erkrankt ist?

Schüssler Salze für Pferde: Nr.1 Calcium Floratum

Calcium Floratum ist in der Liste der Schüssler-Salze mit der Nummer 1 bezeichnet (eine komplette Liste der Schüssler-Salze findet Ihr im “Inhaltsverzeichnis” dieses Themas unter “Schüssler-Salze für Pferde

Die deutsche Bezeichnung (die keiner benutzt, aber gut zu wissen) ist Flussspat (und ja, die drei s sind Absicht ;-)) Calcium Floratum, die chemische Bezeichnung Calciumflorid, CaF2, das Calciumsalz der Flurwasserstoffsäure. So viel dazu.

Schüssler Nummer 1 gibt es sowohl als Tabletten als auch als Salbe. Anwendung findet die Nummer 1 bei allem was irgendwie mit Knochen, Sehnen oder Bändern zu tun hat. Als Faustregel kann man sich merken, dass es um die Elastizität und Geschmeidigkeit von Geweben geht. Im Pferdekörper kommt es in Knochen, Sehen und im Zahnschmelz naturgemäß vor und eben genau für diese Gewebe ist es auch hilfreich.

Unterschätzt, übersehen, gefürchtet: die Mauke

Jedem Reiter und Pferdefreund jagt das Wort Mauke kalte Schauer über den Rücken, denn sie wird oft erst spät entdeckt und ist, wie die meisten Krankheiten, umso schwerer zu behandeln, je länger sie sich ausbreiten kann. Wenn man die frühen Symptome der Mauke jedoch erkennt und schnell reagiert ist sie eigentlich gut behandelbar.

Die Symptome der Mauke

Wohl jeder Pferdefreund kennt die grausigen Mauke-Bilder von verhornten, nässenden, verkrusteten Pferdebeinen, die den Pferden schlimme Schmerzen bereiten und eine Heilung praktisch ausschließen. Was man da zu sehen bekommt ist allerdings erst das letzte und chronische Stadium der Mauke. Erste Anzeichen sind kleine, unauffällige Rötungen an der Haut der Fessel. Meist beginnt die Mauke in der Fesselbeuge ihr schleichendes Werk, denn hier sammeln sich Feuchtigkeit und Schmutz am ehesten an. Als nächstes bilden sich aus den Rötungen kleine Knötchen, Blasen und Pusteln. Optisch am ehesten vergleichbar mit den Krusten des

Schüssler-Salze für Pferde

Die Homöopathie ist in Reiterkreisen inzwischen ein nicht wegzudenkender Weg, sein Pferd in vernünftigem Rahmen selbst zu behandeln. Arnika bei Verstauchungen, Silicea bei Problemen mit dem Bandapparat und den Sehnen sind Gang und Gäbe. Weniger bekannt aber nicht minder wirkungsvoll sind Schüssler Salze. Auch sie werden durch Potenzierung, also laienhaft ausgedrückt Verdünnen, hergestellt und sind meist als Tabletten im Handel erhältlich. Im Gegensatz zu homöopathischen Mitteln, bei denen verschiedene körperfremde Stoffe, teilweise sogar Gifte, durch Verdünnen wirksam gemacht werden, bestehen Schüssler Salze aus im Körper vorkommenden Stoffen. Das Prinzip ist dabei, dass sich die Verhältnisse mancher, manchmal nur in winzigsten Mengen vorhandener, Stoffe verschieben. Dieses Ungleichgewicht kann durch die Gabe der passenden Schüssler Salze für Tiere ausgeglichen werden.

Kotwasser – der Ursache auf der Spur

Kotwasser ist leider ein relativ häufiges und auch oft unterschätztes Problem, denn es ist nicht nur äußerst unhygienisch und lästig, wenn man seinem Pferd dauernd die Hinterseite waschen muss, das Symptom Kotwasser birgt einige Gefahren in sich, die die Gesundheit, ja sogar das Leben des Pferdes ernsthaft gefährden können.

Einer der vielen möglichen Gründe für Kotwasser ist Sand im Darm. Doch wie können wir mit einfachen Mitteln feststellen, ob das Pferd Sand im Darm hat? Das geht schnell und einfach mit folgendem „Kochrezept“:

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