Category: Vorsorgen

Kugelpferdchen - Dein Pferd als kugelige Miniatur als Geschenk oder einfach zum selber Freuen

Herbstzeit – Gartenarbeitszeit – Bitte nicht an Pferde verfüttern!

Viele Gartenbesitzer schneiden im Spätsommer oder Herbst nochmal ihre Hecken und Büsche zurecht, dass die Schnittflächen schon verharzt sind, wenn die Temperaturen fallen. So nehmen die Pflanzen weniger Schaden durch den Schnitt und treiben im kommenden Frühjahr gleich schön und in der passenden Form aus.

Viele Pferdebesitzer oder Nachbarn solcher meinen es nun gut und verfüttern die Grünabfälle an die in der Nähe auf der Koppel stehenden Pferde. Was sie dabei nicht wissen ist, dass sie die Tiere damit, unter Umständen sogar schon mit sehr kleinen Mengen, vergiften und sogar töten können.

Schwarzkümmel – eine Wunderwaffe?

Schwarzkümmel (lat. Nigella Sativa) wurde schon im Altertum gegen allerlei Gesundheitsprobleme angewendet, sei es beim Pferd, beim Hund oder auch beim Menschen. Einzig Katzen bleiben die positiven Effekte des Schwarzkümmels vorenthalten, denn auf Katzen wirkt Schwarzkümmel leberschädigend.

Blüte des Schwarzkümmels

Blüte des Schwarzkümmels

 

Anders ist das bei Pferden, Hunden und Menschen. Schwarzkümmel, verabreicht als Öl oder Samen oder in Ölform äußerlich angewendet, vermag einige hartnäckige Probleme wirkungsvoll zu bekämpfen. Und da wir uns in diesem Blog mit Pferden beschäftigen soll hier nun auch ausschließlich über die Wirkung für Pferde berichtet werden.

Schwergewichtiger Reiter – Rund, na und? Teil 3

Willkommen zu Teil 3 unserer kleinen Reihe “Schwergewichtiger Reiter – Rund, na und?”
Teil 1 findet Ihr >> hier <<, Teil 2 ist >> hier << verlinkt.

Und weiter geht’s….

Ich weiß, heutzutage muss man im Internet alles loben. „Du bist so eine tolle Frau, dass Du mit 140 Kilo reitest und immerhin hast Du Dir ein schweres Kaltblut gekauft, ich finde Dich so toll…….“ so gelesen auf Facebook.

Tja – was soll man dazu sagen. Kritik ist nicht mehr angesagt, alle plüschen sich voll und finden alles und jeden so wunderbar, so individuell und so traumhaft. Die gleichen Leute regen sich – zu Recht – über Rollkur und co auf, aber wehe, man weist auch nur sanft darauf hin, dass die Reiterin vielleicht doch ein kleiiines bisschen massig ist für das Pferd mit dem extrem langen Rücken. Traurigerweise leidet am Ende unter all dem Heititei das Pferd, das sich nicht wehren kann. Das still leidet, Schmerzen hat und irgendwann aus „unerklärlichen Gründen“ nicht mehr richtig läuft. Kann aber nicht am dicken Reiter liegen, oh nein, denn der ist ja immerhin toll und individuell und wunderbar… (und ja, das IST Sarkasmus)

Schwergewichtiger Reiter – Rund, na und? Teil 2

>> Hier << geht es zu Teil 1 dieses Artikels.

Ich gebe zu, ich hab dann – nach über 30 Minuten vergeblichen Strebens, die einfache Tatsache „Gewicht = Belastung“ und „Druck auf die Ärmchen des Kleiderbügels (=Rippen) belastet auch die Kleiderstange, an der der Bügel hängt (=Wirbelsäule)“ zu verdeutlichen, aufgegeben.

Fassen wir für alle die, die entweder nicht komplett festgefahren sind in ihrer Meinung oder wenigstens „woanders studiert“ haben als besagte Dame folgendes zusammen:

Schwergewichtiger Reiter – Rund, na und? Teil 1

Heute war es mal wieder so weit. Ich habe mich auf eine Diskussion zum Thema „Reitergewicht“ und „Gewichtsträger“ eingelassen. Die Dame, mit der ich mich – übrigens Verkäuferin im lokalen Reitsportgeschäft, man sollte also durchaus meinen, sie weiß wenigstens ein Bisschen bescheid – unterhalten habe förderte allerdings ein ganz neues Argument zu Tage, das ich Euch hier nicht vorenthalten will.

Manche wissen ja, wie ich persönlich zum Thema „schwergewichtige Reiter“ stehe. Allen anderen sei mein Artikel zum Thema >> hier << zum Nachlesen verlinkt.

Nicht immer Gewichtsträger: Kaltblut

Nicht immer Gewichtsträger: Kaltblut

 

So weit, so gut. Besagte Dame tischte mir also folgendes auf:

Es sei nicht möglich, dass die Wirbelsäule des Pferdes durch einen zu schweren Reiter belastet würde, solange nur der Sattel gut passt. Warum? Weil der Sattel ja gar nicht auf der Wirbelsäule aufliegt, sondern auf den Rippen.

Äh… aaaah ja…

Heilpflanzen für Pferde – Teufelskralle bei Gelenkproblemen

Pferden wird heutzutage immer mehr Leistung abverlangt und das nicht nur im Spitzensport. Auch breitensportlich „genutzte“ Pferde und Freizeitpferde sind hohen Belastungen ausgesetzt, sei es beim Springreiten oder auch bei Ausritten auf meist sehr harten Straßen und Wegen. Kommt dazu noch eine entsprechende Veranlagung des einzelnen Pferdes können schon relativ junge Pferde unter Gelenkproblemen leiden.

Hilfe bei Arthrose und anderen Gelenkproblemen verspricht die Afrikanische Teufelskralle, lateinisch Harpagophytum procumbens. Dieses wunderbare Pflänzlein, das fast ausschließlich in den Savannen Südafrikas und Namibias vorkommt und außerhalb seines natürlichen Habitats nur sehr schwer zu kultivieren ist, bringt eine wahre Wundermixtur an Inhaltsstoffen mit, die bei Gelenkbeschwerden aller Art helfen.

Riesenbärenklau – Gefahr für Pferd und Reiter

Alle Jahre wieder sehen wir Reiter in den meisten Gebieten Europas eine auffallende, prächtige Pflanze. Auffallend vor allem durch ihre schiere Größe, denn das krautige Gewächs aus der Familie der Doldenblütler wird über zwei Meter hoch. Schon Anfang Juni kann man Exemplare sehen, die sogar über drei Meter in die Höhe ragen. Gekrönt wird die imposante Erscheinung durch eine weiße Blütenpracht, die sich schirmartig in unzähligen kleinen Blüten an der Spitze der Pflanze aufspannt. Vergleichbar ist die Blüte mit der Blüte der weit bekannteren Schafgarbe, nur eben viel, viel größer und, noch ein Unterschied zur Schafgarbe, extrem giftig. Der Riesenbärenklau ist dabei so schädlich, dass er 2008 zur “Giftpflanze des Jahres” gewählt worden ist. Traurige Berühmtheit.

Vorsicht: Riesenbärenklau giftig für Mensch und Tier

Vorsicht: Riesenbärenklau giftig für Mensch und Tier

 

Riesenbärenklau – bitte nur aus der Distanz bewundern!

Diese beeindruckende Pflanze hat allerdings einen riesigen Nachteil: alle Pflanzenteile, sowohl Blüten und Blätter als auch Stängel und Wurzeln, enthalten Furanocumarine. Diese lösen schon bei bloßem Hautkontakt Reaktionen aus.

Kokosöl gegen Insekten – Wunderwaffe oder Wunschdenken?

Das Internet… unendliche Weiten… voll mit Informationen, die jeder glaubt, ganz egal, ob sie eine Grundlage besitzen oder nicht. So geistert seit einiger Zeit ein neuer „Geheimtipp“ gegen allerlei stechendes und saugendes Getier durch’s Netz: Kokosöl. Doch was ist dran, am wohlriechenden Alleskönner? Das wollen wir uns hier mal genauer anschauen. Vorweg kann ich Euch schon verraten: Ihr werdet überrascht sein 🙂

15 Zeichen, dass Du als Reiter langsam über eine Diät nachdenken solltest

1. Wenn Du Deine Reithose anziehen willst musst Du erst eine 5 köpfige Familie vertreiben, die sie als Zelt benutzt hat

2. Dein Pferd wünscht sich stahlverstärkte Hufschuhe zu Weihnachten, weil es Angst hat, Du trittst ihm versehendlich auf den Huf

3. Dein Gemüsehändler sagt nur “Ja, sicher….” und packt Dir 5 Tafeln Schokolade ein obwohl Du Du 5 Kilo Karotten bestellt hast

Karotten statt Schoki - dem Pferderücken zu Liebe!

Karotten statt Schoki – dem Pferderücken zu Liebe!

4. Du bekommst ein Schreiben von Deiner Stadt, Du solltest die kleine Brücke am Bach nicht mehr benutzen, obwohl die für Reitergruppen zugelassen ist.

Zwischen Pferd und Sattel – die Satteldecke als Gesundheitsfaktor

Ein gesunder Pferderücken, der sich selbst und das Gewicht des Reiters mühelos und locker trägt, ist wohl das Ziel gesundheitsorientierter Reiterei. Es wird viel gefachsimpelt, welcher Sattel der Richtige, welche Haltung perfekt, wie viel Dehnung des Nackenbandes wünschenswert und wie viel zu viel des Guten ist. All diese Überlegungen sind durchaus sinnvoll und jede für sich notwendig. Was oft ein wenig ins Hintertreffen gerät ist die Satteldecke als Barriere und Vermittlungsstelle zwischen Pferderücken und Sattel und damit – zumindest indirekt – auch zwischen Pferderücken und Reiter.

Thema: Klopphengst oder „Und auf einmal war da ein Hoden an meinem Wallach.“

„Und auf einmal war da ein Hoden an meinem Wallach.“ So entdeckt eben auf meinen Streifzügen durch verschiedene Facebook-Pferde-Gruppen.

So lustig das auf den ersten Blick ist, ein plötzlich erscheinender Hoden heißt nichts anderes als folgendes:

  • derjenige, der Euch das Pferd als Wallach verkauft hat wurde entweder vom vorherigen (Hengst-)besitzer, der ihm wiederum das Pferd als Wallach verkauft hat über den Tisch gezogen oder aber er macht das jetzt seinerseits bei Euch, weil er genau weiß, dass das Tier nie kastriert wurde.

  • Euer Pferd ist ein sogenannter Klopphengst, auch Spitzhengst genannt. Damit gehen einige Probleme einher wie beispielsweise Hengstverhalten aber auch ungewolltes Decken oder Krankheiten wie Hodenkrebs.

Die Ursache des Hodenhochstandes liegt in der Entwicklung. Hengstfohlen werden „ohne Hoden“ geboren, oder besser gesagt die Hoden liegen noch im Bauchraum und sind nach außen nicht sichtbar.

 

Hengstverhalten kann auch Ärger machen

Hengstverhalten kann auch Ärger machen


Erst mit fortschreitender Reife des Pferdes steigen die Hoden entlang eines vorgesehenen Weges nach unten ab und verlagern sich in den Hodensack.

Ausreiten im Sommer – Wichtiges für Pferd und Hund

Anders als Hunde regulieren Pferde ihre Körpertemperatur wie wir Menschen auch über die Absonderung von Schweiß. Wer sein Pferd schon mal richtig gearbeitet hat weiß nur zu gut, wie viel Wasser ein Pferd verlieren kann, wenn es ordentlich ins Schwitzen gerät. Dieser Flüssigkeitsverlust muss unbedingt ausgeglichen werden, sonst kann es zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen kommen. Profan gesagt heißt das: Pferde brauchen Wasser. Jederzeit und viel davon. Das ist im heimischen Stall selbstverständlich und auch problemlos machbar. Was aber auf Ausritten und beim Wanderreiten? Wasser ist schwer und kann nicht problemlos in ausreichenden Mengen mitgeführt werden. Daher solltet Ihr bei Ausritten in der Sommerhitze, die länger als 30 Minuten dauern unbedingt vorher abklären, ob Ihr das Pferd unterwegs irgendwo mit Wasser versorgen könnt.

“Liebe Facebook-Gruppe, was stimmt nicht mit meinem Pferd?”

Ein Artikel zu später Stunde zu einem Thema über das ich mich täglich stundenlang aufregen könnte… Ja, Ihr habt sicher anhand der Überschrift schon erraten, worum es geht:

Jeden Tag lese ich in verschiedenen Pferde-Gruppen bei Facebook immer und immer wieder Gesundheitsfragen. Das ist ja nicht weiter schlimm, denn man kann und soll sich informieren und die meisten Fragen sind auch einfach. “Welches Fliegenspray ist das Beste?”, “Mein Pferd soll neues Futter bekommen, wie stellt man am besten um?”, “Ich habe die Mähne geschnitten und jetzt sieht es nix gleich, wie lang dauert es, bis das Langhaar wieder nachgewachsen ist?”, “Findet Ihr mein Pferd dick oder nicht?” oder auch spezielleres wie beispielsweise Fragen nach den Normalwerten für Atmung, Temperatur und Puls.

Alles legitime Fragen und wer sich lieber in Facebook-Gruppen durch 50 verschiedene Antworten und Kommentare wühlt statt ein Buch zu lesen, dem sei die Freude gegönnt. Wie kompetent die Antworten in solchen Gruppen unter anderem so sind… naja… Wie gesagt, bei trivialen Fragen muss das jeder selbst wissen.

 

Bei akuten Gesundheitsproblemen….

Trockene oder spröde Hufe – erkennen und behandeln

Schon unsere Vorfahren wussten: Ohne Huf kein Pferd! Diesen uralten Spruch kennt wohl jeder Reiter, denn er enthält über die offensichtliche Logik hinaus die pure Wahrheit. Nur, was will uns diese Weisheit genau sagen? Richtig: Reiter, achte auf die Hufe, denn ohne gesunde Hufe geht gar nichts. Hufkrankheiten und ihre Folgen reichen von Lahmheit bis zum sogenannten Ausschuhen. Dabei löst sich das Hufhorn vom Hufbein. Hierfür gibt es keine Behandlung und keine Therapie, das Pferd muss sofort euthanasiert werden. Keine Sorge, das ist sehr selten, doch auch vermeindlich weniger schlimme Folgen schlechter Hufpflege wie die normale Lahmheit sind für das Pferd (und für unseren Geldbeutel ;-)) sehr schmerzhaft.

Hufpflege

Wichtig: Hufpflege

Dabei kann man mit wenig Aufwand die Hufe seines Pferdes ganz einfach gesund halten. Zunächst mal sollte man feststellen, wie das Hufhorn des jeweiligen Tieres generell beschaffen ist. Ist das Horn trocken und spröde, neigt es eventuell sogar zu Rissen? Oder ist es eher weich und feucht mit einer Neigung zu Bakterienbefall und Fäulnis?

Erkrankungen des Bewegungsapparats beim Pferd

Erkrankungen des Bewegungsapparats gehören zu den häufigsten Pferdeerkrankungen. Teilweise ist das Erkrankungsrisiko bereits durch genetische Anlagen erhöht. Hinzu kommen dann oft Fehler bei der Haltung, Ernährung, beim Sattel, dem Beritt und Hufbeschlag. Naturgemäß nehmen Erkrankungen des Bewegungsapparats mit dem Alter der Tiere zu.

Die häufigsten Probleme des Bewegungsapparats

Am häufigsten zeigen sich Erkrankungen wie Arthrose, Spat, Schale und Hufrollenentzündung. Unter den Begriff Spat fallen akute und chronische Entzündungen von Knochen und Gelenken am Sprunggelenk. Bei der Arthrose tritt ein Gelenkverschleiß ein, der mit sehr schmerzhaften akuten Schüben verbunden sein kann und chronischen Schmerzen bei jeder Belastung. Bei der Schale ist die Knochenhaut schwer gereizt, was zu Wucherungen der Knochenhaut führen kann. Sie tritt meist am Fesselbein, Kronbein und Hufbein auf.

Mineralfutter – notwendig oder Geldverschwendung?

Mineralfutter-Mischungen gibt es fast so viele – oder vielleicht sogar mehr – als Pferderassen. Auch preislich ist für jeden was dabei, vom bodenständigen Billig-Mineralfutter bis zu hippen, meist recht auffallend verpackten Versionen die, naja, sagen wir mal nicht ganz so billig sind.

 

Der Sinn oder Unsinn von Mineralfuttern ist schnell ermittelt: Da Pferde, anders als beispielsweise Hunde oder Katzen, bei Betätigung und Hitze schwitzen, brauchen sie tatsächlich in den meisten Fällen ergänzende Mineralstoffe. Der Grund hierfür ist jedem klar, der mal ein Pferd gesehen hat, das vorher verschwitzt war und dann abgetrocknet ist, ohne geputzt oder gewaschen zu werden. Es hat, zumindest bei dunklem Fell, deutliche helle Ränder auf dem Körper. Dabei handelt es sich um Salze, also Mineralien, die mit dem Schweiß nach außen gelangt sind. Der Körper hat wichtige Stoffe mit dem Schweiß verloren, denn selbiger besteht nicht nur aus purem Wasser.

Ölfütterung für Pferde – Energie ohne Reue

Wie bei allen Themen rund um’s Pferd ist auch bei der Ölfütterung die erste Frage „Was will ich damit erreichen?“ Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig, denn man kann mit etwas Öl im Pferdefutter beispielsweise das Fell zum Glänzen bringen oder eben auch ein abgemagertes oder ausgemergeltes Pferd, nach langer Krankheit, Trächtigkeit oder nach der Rettung aus schlechten Haltungsbedingungen wieder auffüttern. Das richtige Öl eignet sich hervorragend zur Ergänzung der täglichen Futterration von Pferden und lässt sich sowohl gemeinsam mit trockenem Kraftfutter als auch in Zubereitungen Mash leicht füttern. Selbst bei schwerfuttrigen Pferden kann man schnell und wirkungsvoll eine Verbesserung des Allgemeinzustandes erreichen und den Schleckermäulchen lässt sich die tägliche Ölportion leicht zusammen mit dem Lieblingsfutter unterjubeln 😉

 

Welches Öl und wie viel für welchen Zweck?

Um das Fell zum Funkeln zu bringen reichen wenige Eßlöffel Öl, das man einfach dem gewohnten Kraftfutter hinzu gibt. Hierfür eignet sich beispielsweise Sonnenblumenöl sehr gut, denn es ist günstig zu haben und wird gerne gefressen.

Alle Jahre wieder: das Sommerekzem

Sommerekzem. Ein Wort, das Pferdefreunden einen kalten Schauer über den Rücken jagt. Bis heute sind sich Wissenschaftler nicht völlig sicher, ob das Sommerekzem zumindest teilweise erblich bedingt ist oder nicht.

Ursache
Was jedoch fest steht ist, dass die Ursache bei einer Allergie gegen Speichel bestimmter Stechmücken liegt. Gnitzen, Kriebelmücken und Culex-Mücken hinterlassen bei jedem Stich kleine Mengen ihres Speichels in der Haut des Pferdes. Es bilden sich juckende Pusteln, die zunächst aufgrund des Fells nicht weiter auffallen. Erst wenn das Pferd die Stellen scheuert und Haut und Fell die ersten Läsionen haben, fällt das Problem ins Auge.

Jakobskreuzkraut – das gelbe Gift auf der Weide und im Heu

Auf die Gefahren des Jakobskreuzkrautes, auch Jakobs-Greiskraut genannt, kann man gar nicht oft genug hinweisen. Vor allem die optische Ähnlichkeit zum gemeinen Huflattich und sogar zum Löwenzahn (zumindest wenn man nicht genau hinschaut) lässt trotz der Bekanntheit des Namens immer wieder Pferde an den schweren Vergiftungen, die das Jakobskreuzkraut auslöst, sterben. Schon relativ geringe Mengen können schwere Vergiftungserscheinungen nach sich ziehen. Außerdem verliert das Jakobskreuzkraut seine Giftigkeit auch nicht, wenn es trocknet. Oft lauert die Gefahr also nicht auf der frischen Wiese, sondern ist im Heu versteckt.

Jakobskreuzkraut - Giftig für Pferde und Ponys

Jakobskreuzkraut – alle Pflanzenteile sind giftig

Tipp: Alte Hufeisen aufheben

Barhufträger kennen das Problem nicht, Pferdehalter die ihre Pferde beschlagen lassen sehr wohl: Ab und an geht mal ein Eisen verloren. Sei es, weil es schlicht schlecht vernagelt wurde (sollte bei einem guten Schmied eigentlich nicht vorkommen, aber jeder hat mal einen schlechten Tag), weil das Hufhorn zu weich oder zu spröde ist und die Hufnägel keinen Halt finden (zum Thema zu trockenes oder zu sprödes Hufhorn informiert Euch bitte auch im Artikel „Trockene oder spröde Hufe – erkennen und behandeln“), durch Abtreten oder weil ein sowieso schon lockeres Eisen in schwerem Boden stecken blieb.

Leider bemerkt man den Verlust des Hufeisens meist erst einige Zeit später und hat nur wenig Chancen, das gute Stück wieder zu finden. Vor allem auf weitläufigen Koppeln oder langen Ausritten weiß man schlicht nicht, wo man suchen soll. (An dieser Stelle noch ein Tipp zur Pferdegesundheit: wenn Ihr das fehlende Hufeisen auf der Koppel vermutet solltet Ihr auf jeden Fall versuchen, es zu finden. Die im Eisen zurückgebliebenen Nägel und auch das Eisen selbst stellen eine ernste Gefahr dar. Zu leicht kann ein Nagel eingetreten werden oder ein Eisen verklemmt sich im Huf eines anderen Pferdes und verletzt es.)

Nicht einfach zum alten Eisen geben: gebrauchte Hufeisen

Nicht einfach zum alten Eisen geben: gebrauchte Hufeisen

Ist das Eisen erst mal weg sollte man auf keinen Fall mit der normalen Arbeit weiter machen. Der Grund hierfür ist einfach und lässt sich mit einer kleinen Metapher am besten erklären:

„Aber es ist doch ein Gewichtsträger….“

Lange habe ich überlegt, ob ich das heiße Eisen “Mythos Gewichtsträger” wirklich anfassen soll. Aber ganz ehrlich – wenn ich das typische Endmaß-Pony sehe, wie es, beladen mit 130 kilo Reiterin plus Westernsattel durch die Landschaft schleicht, dann muss das einfach mal raus. Deshalb vorweg folgendes: wer das hier liest sollte, falls er oder sie starkes Übergewicht hat und trotzdem aufs Pferd steigt, kritikfähig und bereit zum Nachdenken sein. Aber das sollte wohl jeder Reiter, denn ohne Kritik und Selbstreflektion landet man früher oder später entweder beim Tierarzt oder auf dem Boden, je nachdem, ob das Pferd “gewinnt” oder eben nicht. Los gehts:

Das Internet… unendliche Weiten, die ein denkender Mensch besser nicht so oft betreten sollte. Warum nicht? Ganz einfach: man wird mit Fotos konfrontiert, die man als Pferde-Freund nie wieder ganz aus dem Kopf bekommt. Ein Beispiel: Da sitzt eine mehr als vollschlanke Dame auf einem stämmigen aber kleinen Pony. Bildunterschrift: „Ich und mein Gewichtsträger“

Der richtige Untergrund für Reitplatz und Halle

Das Frühjahr naht und damit auch die Möglichkeit, das Training endlich mal nach draußen zu verlagern, um den im Winter doch arg strapazierten Reitplatzboden her zu richten. Ein guter, gepflegter Außenplatz ist uns Reitern genauso lieb und teuer wie eine sichere Halle, in der wir auch bei widrigen Wetterbedingungen unserem liebsten Hobby fröhnen können. Im Gegensatz zu vielen Reitplätzen, die einfach nur aus einer mehr oder weniger platt getretenen Wiese bestehen, sollte sowohl der Hallenboden auch als der Reitplatzboden im Freien gewissen Anforderungen entsprechen. Um der Gesundheit unserer Sportkameraden und unserer eigenen Willen. Was aber macht einen guten Reitplatzboden denn nun aus?

Pferdesolarium – mach das Pferd mal warm!

Viele Ställe haben ein sogenanntes Pferdesolarium und noch viel mehr Reiter wissen nicht, wozu das eigentlich gut sein soll. Das Pferd unters Solarium? Was soll das da? Braun werden? Natürlich nicht. Streng genommen ist das Pferdsolarium gar kein solches, sondern ein Pferde-Rotlicht. Das heißt, die Lampen, die das Pferd hier anstrahlen, geben keine UV-Strahlung von sich (diese ist für das Bräunen der Haut verantwortlich und macht auch so schöne Sachen wie Sonnenbrand und Hautkrebs), sondern Infrarotstrahlung, die auch als Wärmestrahlung bezeichnet wird.

Pferdesolarium

Pferdesolarium

Vielleicht kennt der ein oder andere das „Rotlicht“ noch von ungeliebten Sitzungen vor einer Rotlampe, um die Erkältung und die damit verbundene Rotznase zu kurieren. Genau das gleiche Prinzip der Wärmestrahlung mach man sich oder besser gesagt den Pferden im Pferdesolarium zu Nutze. Hier soll die Wärmestrahlung jedoch keine Erkältung kurieren, sondern die Durchblutung der Muskulatur anregen. Übrigens muss die Infrarotlampe nicht gezwungenermaßen rotes Licht von sich geben. 

Mineralstoffe für Pferde

Zum Thema Pferdefutter gibt es zahllose Informationen, Leitlinien und Richtwerte. Manche Ernährungsprinzipien sind streng wissenschaftlich, andere eher nicht. Eines jedoch haben alle Ansätze zum Thema Pferdefütterung gemeinsam, nämlich die (sehr richtige) Überzeugung, dass die Ernährung des Pferdes für dessen Gesundheit und seine Leistungsfähigkeit von überdurchschnittlicher Bedeutung ist.

In diesem Artikel wollen wir uns mit dem Thema „Mineralstoffe“ befassen.

Welche Mineralstoffe braucht das Pferd und wie kann man es ausreichend damit versorgen?

Pferde haben vor allem aufgrund ihres Wärmehaushalts, den sie mittels Schweiß regeln, einen hohen Bedarf an verschiedenen Mineralstoffen. Diese werden beim Schwitzen mit dem Schweiß abgesondert.

Schüssler Salze für Pferde: Nr.1 Calcium Floratum

Calcium Floratum ist in der Liste der Schüssler-Salze mit der Nummer 1 bezeichnet (eine komplette Liste der Schüssler-Salze findet Ihr im “Inhaltsverzeichnis” dieses Themas unter “Schüssler-Salze für Pferde

Die deutsche Bezeichnung (die keiner benutzt, aber gut zu wissen) ist Flussspat (und ja, die drei s sind Absicht ;-)) Calcium Floratum, die chemische Bezeichnung Calciumflorid, CaF2, das Calciumsalz der Flurwasserstoffsäure. So viel dazu.

Schüssler Nummer 1 gibt es sowohl als Tabletten als auch als Salbe. Anwendung findet die Nummer 1 bei allem was irgendwie mit Knochen, Sehnen oder Bändern zu tun hat. Als Faustregel kann man sich merken, dass es um die Elastizität und Geschmeidigkeit von Geweben geht. Im Pferdekörper kommt es in Knochen, Sehen und im Zahnschmelz naturgemäß vor und eben genau für diese Gewebe ist es auch hilfreich.

Sendung zum Thema Rollkur – Video online

Einen wirklich interessanten Beitrag zum leidigen Thema “Rollkur” hat der WDR in seiner Sendung “Quarks und Co” vor Kurzem gebracht.

Hyperfexion oder normale Kopfhaltung?

Hyperflexion oder normale Kopfhaltung?

Für alle, die den Beitrag verpasst haben hier der Link zum Angucken.

 

Herbstgrasmilben beim Pferd – ungefährlich aber lästig

Eine der Schattenseiten des Herbstes ist ganz klar ein winziger Lästling, der unseren vierbeinigen Freunden und auch uns das Leben schwer machen kann. Gemeint ist die sechsbeinige Larve der achtbeinigen Herbstgrasmilbe. Warum ich die Sache mit den Beinen so betone? Nunja, weil es ja schon interessant ist, dass die Milbe mit ihren acht Beinen zu den Spinnentieren gehört, auch wenn ihre Larve nur 6 Beinchen hat.

Wie viel Beine auch immer, noch viel interessanter ist, dass die kleinen, widerlichen Viecher jetzt im Herbst die letzten Grashalme erklimmen und sich von dort aus bevorzugt auf die weiche Haut von Maul und Augen stürzen, sich dort in die Tiefe bohren und einen ekelhaften Juckreiz verursachen. Anders als ihre entfernten Verwandten die Zecken (auch Spinnentiere) überträgt die Herbstgrasmilbe keine Krankheiten, jedenfalls wäre mir darüber bisher nichts bekannt. Was sie jedoch verursacht ist ein schrecklicher Juckreiz und eine häßliche, orangerote bis rostfarbene Kruste. Die befallenen Tiere kratzen sich die befallenen Stellen oft auf, um dem extremen Juckreiz irgendwie entgegen zu wirken. Dass das nichts bringt muss ich wohl nicht noch erwähnen. Doch wie erkennt man, ob sein Pferd von Herbstgrasmilbenlarven befallen wurde?

Vorsicht, fliegende Gefahr!

Der goldene Herbst ist für uns Reiter und Pferdefreunde eine ganz besondere Zeit, denn wir können bei perfektem Altweibersommer-Wetter wunderbar ausreiten, die Sonne brennt nicht zu heiß, der Wind ist nicht zu kalt, der Himmel blau, die Temperatur genau richtig. Die Landschaft in bunten Herbstfarben, alle paar Meter ein leckerer Apfel am Wegesrand, die Lichtstimmung egal ob in den frühen Morgenstunden mit langsam schwindendem Nebel, nachmittags in gleißendem Gold oder abends in schwummrigem Blau ist perfekt für wunderschöne Fotos unserer vierbeinigen Freunde.

Leider ist diese wunderbare Jahreszeit nicht für alle Tiere so wunderbar, denn für die Wespen beginnt jetzt das große Sterben. Das Nest ist aufgelöst, die Wespen fliegen „heimatlos“ umher und versüßen sich selbst ihre letzten Lebenstage mit Süßigkeiten wie Kuchen auf Mutters Kaffeetisch oder eben Fallobst. Auf ersteres haben Pferde nur wenig Zugriff, auf letzteres umso häufiger, denn die meisten Koppeln und Weiden haben einige Bäume, die den Tieren im Sommer herrlichen Schatten spenden und im Herbst saftige Früchte tragen.

Gefahr für Pferde: Wespen im Fallobst

Können gefährlich für Pferde werden:
Wespen auf Fallobst

Genau in diesem Fallobst sind sie nun zu finden, die Wespen, und das oft in wahren Heerscharen. Außerdem sind Wespen naturgegeben im Herbst instinktiv aggressiver und aufdringlicher als noch im Sommer. Sie lassen sich meist nicht von ihrem leckeren Fallobst verjagen, nur weil jemand den Apfel, auf dem sie gerade sitzen, anstößt. Noch bevor Wespe oder Pferd gemerkt haben, was geschieht sind sie im Pferdemaul verschwunden und tun dort instinktiv das, was ihnen das Leben retten soll: sie stechen.

Gras am Wegesrand – fragwürdiger Snack zwischendurch Teil 2

Wie schon in Teil 1 des Artikels „Gras am Wegesrand – fragwürdiger Snack zwischendurch Teil 1“ erwähnt ist es eine schlechte Idee, sein Pferd außerhalb des Stalls irgendwelche „Leckereien“ fressen zu lassen. Hier noch mehr Infos und Denkanstöße zum Thema:

Streusalz, Gummiabrieb, Benzin und Öl

Am Straßenrand lauern noch ganz andere Gefahren, die man sich erst bewusst machen muss, um sie zu erkennen. Im Winter ist das Gras auf dem Grünstreifen mit Streusalz verunreinigt. Hierbei handelt es sich nicht um normales Salz wie im Salzleckstein vorhanden, sondern um Kaliumchlorid. Die vermehrte Aufnahme von Kaliumchlorid kann zu Muskelkrämpfen, Herzrythmusstörungen, Durchfällen und sogar zum spontanen Herztod führen. Eine weitere Gefahrenquelle des „leckeren“ Grünstreifen-Grases sind Rückstände, die unsere Autos so am Straßenrand hinterlassen wie Gummiabrieb der Reifen, Feinstaub aus dem Dieselmotor, Öl- und Benzinrückstände durch Undichtigkeiten oder schlicht durch Verbrauch. Alle diese Stoffe haben nichts, aber auch gar nichts im Pferd zu tun und machen nur eines: krank!

Gras am Wegesrand – fragwürdiger Snack zwischendurch Teil 1

Jeder Reiter kennt (und hasst) es: Kaum hat man mit dem Pferd den vertrauten Stall verlassen, schon versuchen die Burschen (und Mädels) allerlei Grünzeug zu erhaschen, sei es von in den Weg hängenden Bäumen oder auch ganz frech mit gesenktem Kopf am Straßenrand. Offenbar ist das Gras in Nachbars Garten oder in diesem Fall wohl eher außerhalb heimischer Gefilde tatsächlich grüner als daheim. Viele Reiter lassen ihr Pferd gewähren, denn so ein paar Grasbüschel oder frische Zweiglein werden dem Ross schon nicht schaden. Wirklich nicht? Vielleicht sollte man einige Punkte bedenken:

Unterschätzt, übersehen, gefürchtet: die Mauke

Jedem Reiter und Pferdefreund jagt das Wort Mauke kalte Schauer über den Rücken, denn sie wird oft erst spät entdeckt und ist, wie die meisten Krankheiten, umso schwerer zu behandeln, je länger sie sich ausbreiten kann. Wenn man die frühen Symptome der Mauke jedoch erkennt und schnell reagiert ist sie eigentlich gut behandelbar.

Die Symptome der Mauke

Wohl jeder Pferdefreund kennt die grausigen Mauke-Bilder von verhornten, nässenden, verkrusteten Pferdebeinen, die den Pferden schlimme Schmerzen bereiten und eine Heilung praktisch ausschließen. Was man da zu sehen bekommt ist allerdings erst das letzte und chronische Stadium der Mauke. Erste Anzeichen sind kleine, unauffällige Rötungen an der Haut der Fessel. Meist beginnt die Mauke in der Fesselbeuge ihr schleichendes Werk, denn hier sammeln sich Feuchtigkeit und Schmutz am ehesten an. Als nächstes bilden sich aus den Rötungen kleine Knötchen, Blasen und Pusteln. Optisch am ehesten vergleichbar mit den Krusten des

Arthrose beim Pferd – das frühe Aus für gute Sportler

Pferde müssen heute enorme Leistungen bringen. Sogar das Freizeitpferd ist meist im Dauereinsatz, wird täglich oft mehrfach geritten, schon allein weil mehrere vergebene Reitbeteiligungen oft der einzige Weg sind, sich den Traum vom eigenen Pferd zu erfüllen. Leider geht der gesteigerte Leistungsanspruch an den Pferden nicht spurlos vorbei. Frühzeitige Verschleißerscheinungen wie Arthrose oder Hufprobleme können die Folge sein.

Glücklicherweise kann man vorbeugen, jedoch profitieren meist nur die Pferde von Profireitern von den Segen der modernen Forschung. Dabei ist die Vorsorge und das Lindern leichter Arthrose mit dem richtigen Know How weder kompliziert noch besonders teuer, sondern erhält die Gesundheit und die Leistungesfähigkeit unseres vierbeinigen Sportkameraden.

Was ist Arthrose überhaupt?

Unter Arthrose versteht man die degenerative Erkrankung der Gelenksknorpel. Zum besseren Verständnis: Im Gelenk sind die Flächen, die aufeinander reiben, mit glattem Knorpel überzogen.

Geheimtipp oder Hokuspokus? Zebrastreifen gegen Bremsen

Bei den aktuellen Temperaturen und der hohen Luftfeuchte ist es nicht weiter verwunderlich, dass es wieder einmal eine neue Geheimwaffe gegen Bremsen gibt. Diesmal, wie könnte es anders sein, über Facebook mit rasender Geschwindigkeit verbreitet und von tausenden Reitern und Pferdehaltern getestet: Pferd bemalen.

Ja, Ihr habt richtig gelesen. Das Pferd wird zum Zebra und soll so vor den lästigen Plagegeistern geschützt werden. Was sich erst liest wie ein dummer Witz scheint allerdings tatsächlich zu funktionieren. Dunkle Pferde bekommen helle Streifen, helle Pferde dunkle. Wichtig ist dabei ein möglichst hoher Kontrast, denn offenbar funktioniert die Bremsen-Verwirrtaktik umso besser, je deutlicher sich die Streifen vom eigentlichen Pferdefell abheben.

Das Vorgehen ist so einfach wie zeitaufwändig: Dem Pferd werden in mühsamer Kleinarbeit Streifen ins Fell gemalt. Je feiner diese, desto besser. Am besten orientiert man sich an einem echten Zebra, denn hier wurde die Wunderwaffe gegen Bremsen abgeguckt: Zebras bleiben von den lästigen Blutsaugern nämlich fast gänzlich verschont.

Zebrastreifen gegen Bremsen am Pferd

Wenig kleidsam und schlank macht’s auch nicht, aber wenn’s gegen Bremsen hilft, warum nicht? (in diesem Falle wurde allerdings mit dem Bildbearbeitungsprogramm nachgeholfen ;-))

Doch was tut man nicht alles, um dem geliebten Vierbeiner bei über 30 Grad eine Fliegendecke oder ständiges Einsprühen mit stinkenden Mitteln zu ersparen. Letztere scheinen ihre Wirkung sowieso grundsätzlich mindestens 30 Minuten vor Ende des Ausrittes zu verlieren, also warum nicht Pferd zum Zebra umdekorieren.

Spartipp Stallapotheke

Im Artikel “Was gehört in die Stallapotheke” haben wir uns mit dem Inhalt der selbigen beschäftigt. Mit einer gut gefüllten, aktuell gehaltenen Stallapotheke kann man kleinere Wehwehchen selbst behandeln oder bis der Tierarzt eintrifft Erste Hilfe leisten. Wenn man seine Stallapotheke das erste Mal zusammen stellt kommt einiges zusammen, was man als Pferdebesitzer immer parat haben sollte, falls sich der geliebte Vierbeiner mal verletzt oder krank wird. Aber auch das “Nachfüllen” leerer oder verfallener Sachen kann ganz schön ins Geld gehen. Gut, dass man heutzutage

Schüssler-Salze für Pferde

Die Homöopathie ist in Reiterkreisen inzwischen ein nicht wegzudenkender Weg, sein Pferd in vernünftigem Rahmen selbst zu behandeln. Arnika bei Verstauchungen, Silicea bei Problemen mit dem Bandapparat und den Sehnen sind Gang und Gäbe. Weniger bekannt aber nicht minder wirkungsvoll sind Schüssler Salze. Auch sie werden durch Potenzierung, also laienhaft ausgedrückt Verdünnen, hergestellt und sind meist als Tabletten im Handel erhältlich. Im Gegensatz zu homöopathischen Mitteln, bei denen verschiedene körperfremde Stoffe, teilweise sogar Gifte, durch Verdünnen wirksam gemacht werden, bestehen Schüssler Salze aus im Körper vorkommenden Stoffen. Das Prinzip ist dabei, dass sich die Verhältnisse mancher, manchmal nur in winzigsten Mengen vorhandener, Stoffe verschieben. Dieses Ungleichgewicht kann durch die Gabe der passenden Schüssler Salze für Tiere ausgeglichen werden.

Altweibersommer – wenn die Nächte kalt werden

Der Spätsommer verwöhnt uns mit wunderschönen Tagen, klarer Luft, blauem Himmel und angenehmen Temperaturen. Nicht zu warm, nicht zu kalt, genau richtig für ausgedehnte Wanderritte oder Reiterspiele. Leider wird bei diesen Tages-Temperaturen allzu häufig vergessen, dass die Nächte schon empfindlich kalt werden können. Worauf sollte man, vor allem wenn das Pferd seine Nächte im Freien verbringt, achten, um seine Gesundheit auch in der Übergangsjahreszeit zu erhalten?

Heilpflanzen selbst sammeln: die Brennessel

Seit alters her wird die Brennessel als Heilpflanze von Mensch und Tier geschätzt. Vor allem ihre positive Wirkung auf die ableitenden Harnwege ist bekannt. Sie wirkt harntreibend, entwässernd und antibakteriell. Aber die Brennessel kann noch viel mehr, enthält sie doch hohe Mengen an Vitamin C, Vitamin E, Eisen, Enzymen und Mineralstoffen.

Brennessel - Heilpflanze für Mensch und Tier

Die Brennessel

Ihre Früchte, die in kleinen, unscheinbaren Rispen ab Mitte des Sommers erscheinen, enthalten sehr viel hochwertiges Eiweiß. Der Eiweißgehalt der Brennesselsamen ist dabei sogar höher als der von Sojabohnen.

Gesundes Pferd trotz Sommerhitze

Pferde vertragen hohe Temperaturen sehr viel schlechter als Minusgrade. Besonders kritisch wird die Sommerhitze, wenn gleichzeitig auch noch die Luftfeuchtigkeit steigt, da Pferde ihre Körpertemperatur durch Schwitzen regeln. Bei hoher Luftfeuchtigkeit und schwülem Wetter kann der Schweiß schlechter verdunsten und es entsteht weniger Verdunstungskälte, die die Körpertemperatur des Pferdes senken könnte.

Einige Eckpunkte sollte man beachten, um das Pferd auch bei sommerlichen Temperaturen gesund zu halten.

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Viele Reiter haben Hunde. Viele Zecken auch. Ähnlich dem alten Floh-Witz “Gehen wir zu Fuß oder nehmen wir nen Hund?” setzen sie sich ins Fell des Vierbeiners und saugen sein Blut, dessen Eiweiß-Bausteine sie für ihre Eiablage benötigen. Und als sei das Blutsaugen nicht widerlich genug übertragen Zecken auch noch viele ernst zu nehmende Krankheiten. Und auch hier bemühen wir einen alten Spruch: Vorsorgen ist besser als heilen.

Da Zecken generell eine Abneigung gegen Knoblauch haben kann man ihnen mit dieser geruchsintensiven Knolle ein Schnippchen schlagen und ihr gemütliches Hunde-Fell zur Horror-Landschaft werden lassen.




Steinobst auf der Koppel – Lebensgefahr für’s Pferd

Die Tage werden wieder kürzer und der Sommer trägt seine ersten Früchte. Pflaumen und Mirabellen sind reif und fallen vom Baum, die ersten Äpfel und Birnen werden bald folgen. Die Bäume, die auf vielen Pferde-Koppeln willkommenen Schatten spenden werden so zu einer oft unterschätzten Gefahr. Gerade sogenanntes Steinobst, also alle Obstsorten, die im Inneren keine Kerne haben, wie z.B. Äpfel, sondern einen festen Stein wie beispielsweise Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen oder Pfirsiche, können lebensbedrohende Koliken auslösen.

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