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Ausrüstung fürs Pferd und den Stall

Sommerausritt – eine kleine Anekdote für alle Reiterlein

Aus eigener Erfahrung und Beobachtungen im Stall kann ich sagen: Wir Reiter sind ein seltsames und manchmal (hier rede ich nur über mich, sowas würde ich niemals über einen Stallgenossen sagen) auch total bescheuert.

Warum? Ganz einfach – wir verteilen Fliegenmasken und Fliegendecken mit und ohne Hals- oder Bauchteil. Wir salben, sprühen und cremen mit Fliegengel, Fliegenspray, Kokosöl, Melkfett und allerlei sonstigen mehr oder weniger wirkungsvollen Mitteln, die unser geliebtes Ross von allerlei stechenden und saugenden Insekten befreien sollen.

So weit, so gut. Pferdchen ist also eingesprüht, gut verpackt und fliegensicher gemacht und wir reiten los. Ein wunderbarer Spätsommernachmittag, es wird langsam Abend. Es ist nicht mehr so warm, die Wiesen noch trocken, ein Traum. So dauert es nicht lang bis wir einige Kilometer vom Stall entfernt sind und die Freude zunehmend getrübt wird. Denn mit dem bevorstehenden Sonnenuntergang kommen sie aus ihren Verstecken: Stechmücken und Bremsen in rauen Mengen. Interessiert unser Pferd natürlich nicht, denn es ist ja dank seines Reiterleins gut geschützt und verpackt.

Riesenbärenklau – Gefahr für Pferd und Reiter

Alle Jahre wieder sehen wir Reiter in den meisten Gebieten Europas eine auffallende, prächtige Pflanze. Auffallend vor allem durch ihre schiere Größe, denn das krautige Gewächs aus der Familie der Doldenblütler wird über zwei Meter hoch. Schon Anfang Juni kann man Exemplare sehen, die sogar über drei Meter in die Höhe ragen. Gekrönt wird die imposante Erscheinung durch eine weiße Blütenpracht, die sich schirmartig in unzähligen kleinen Blüten an der Spitze der Pflanze aufspannt. Vergleichbar ist die Blüte mit der Blüte der weit bekannteren Schafgarbe, nur eben viel, viel größer und, noch ein Unterschied zur Schafgarbe, extrem giftig. Der Riesenbärenklau ist dabei so schädlich, dass er 2008 zur “Giftpflanze des Jahres” gewählt worden ist. Traurige Berühmtheit.

Vorsicht: Riesenbärenklau giftig für Mensch und Tier

Vorsicht: Riesenbärenklau giftig für Mensch und Tier

 

Riesenbärenklau – bitte nur aus der Distanz bewundern!

Diese beeindruckende Pflanze hat allerdings einen riesigen Nachteil: alle Pflanzenteile, sowohl Blüten und Blätter als auch Stängel und Wurzeln, enthalten Furanocumarine. Diese lösen schon bei bloßem Hautkontakt Reaktionen aus.

Giftpflanzen für Pferde – die Thuja oder Lebensbaum

Schön anzusehen, immergrün und wohlriechend, so oder so ähnlich beschreiben wir Menschen Pflanzen der Familie der Cupressaceae (Zypressengewächse) bekannt als Thuja oder eingedeutscht Lebensbaum. Die dichten, fein geästelten Zweige sind gänzlich mit schuppenartig angeordneten Blättern bedeckt, verantwortlich für die besonders blickdichten und geräuschdämmenden Eigenschaften der beliebten Hecken- und Zierpflanze. Auch auf Turnieren werden gerne Kübel mit Thujen als Abgrenzung oder Einfassung aufgestellt. Leider. Denn Thujen sind für Pferde extrem giftig.

Thuja - Zweige

Thuja – Zweige

Bedauerlicherweise fressen viele Pferde gerne die Spitzen der Triebe, wahrscheinlich aufgrund des starken Geruchs nach aetherischen Ölen.

Artikelserie Sicherheitssteigbügel – Überblick

Teil 1 – Der Sprenger Bow Balance – das Topmodell

Teil 2 – Der USG Steigbügel mit Gelenk – der Schwarze

Teil 3 – Der Barefoot Sicherheitssteigbügel – Solide Mittelklasse

Teil 4 – Der HKM Sicherheitssteigbügel – der Preisbrecher

Teil 5 – Sicherheitssteigbügel mit Blumenornamenten – der Schöne

Teil 6 – Sicherheitssteigbügel von Amidale oder YNR – die Bunten

Teil 7 – Sprenger System 4 – der Klassiker

Übersicht aller in den oben verlinkten Artikeln genauer besprochenen Sicherheitssteigbügel:

 


Sicherheitssteigbügel mit Gelenk Teil 7 – der Sprenger System 4

Den Abschluss unserer kleinen Artikel-Serie zum Thema Sicherheitssteigbügel mit Gelenk macht ein weiteres Modell aus dem Hause Sprenger. Wie bei allen Gelenk-Steigbügeln hat auch der Sprenger System 4 seitlich Gelenke, die im Falle eines Sturzes die Trittplatte abkippen lassen und den Fuß so frei geben. Reiter oder Reiterin kann also auch hier nicht mit dem Stiefel bzw. dem Fuß im Steigbügel hängen bleiben. Ein absolutes Sicherheitsplus im Reitsport.

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Anders als der im Teil 1 der Artikel-Serie besprochene Sprenger Bow Balance hat der Sprenger System 4 keine Biegung im oberen Teil. Gemeinsam haben beide Steigbügel das von Sprenger patentierte 4-Gelenk-System, also zwei Gelenke auf jeder Seite. Alle anderen Bügel anderer Hersteller haben nur 2 Gelenke.

Sicherheitssteigbügel mit Gelenk Teil 6 – Amidale oder YNR, die Bunten

Wem die klassischen Sicherheitssteigbügel zu langweilig und das Modell „Flower“ zu verspielt ist, der findet den passenden Gelenk-Steigbügel vielleicht im Angebot der Firma Amidale, denn hier hat man die Auswahl unter 5 verschiedenen Farben. Noch bunter treiben es die Sicherheitssteigbügel von YNR, die in Pink mit Blumen daher kommen.

Genau wie die anderen bisher vorgestellten Sicherheitssteigbügel haben auch die Bügel der Firma Amidale Gelenke an den Steigbügelästen, die im Falle eines Sturzes die Trittplatte abkippen lassen und damit das Verkanten des Stiefels und das Hängenbleiben im Steigbügel verhindern sollen.

Sicherheitssteigbügel mit Gelenk Teil 5 – Modell “Flower”

Jetzt wird’s blumig. Wir haben in den vorangegangenen Artikeln ausführlich verschiedene Sicherheitssteigbügel mit Gelenk betrachtet. Eines hatten sie alle gemeinsam: sie haben auf jeder Seite je ein oder zwei Gelenke, die im Falle eines Sturzes die Trittplatte abkippen lassen und so den Fuß frei geben. Endlich wirklich sicherere Steigbügel, der das Hängenbleiben im Bügel wirkungsvoll verhindern.

Leider kam bei den bisher besprochenen Modellen die Optik ein klein Wenig zu kurz.

Sicherheitssteigbügel mit Gelenk Teil 4 – HKM Sicherheitsteigbügel für den kleinen Geldbeutel

Für alle, die die anderen Teile der Artikel-Serie nicht oder noch nicht gelesen haben eine kurze Information vorweg: Steigbügel mit Gelenk bieten den Reiter vermehrte Sicherheit, indem die Trittplatte des Bügels im Falle eines Sturzes nach hinten abkippt und der Fuß bzw. der Stiefel so nicht im Steigbügel hängen bleiben kann sondern der Fuß frei gegeben wird. Wie gefährlich das Hängenbleiben im Steigbügel im Sturzfalle ist muss ich wohl nicht extra betonen.

Ein weiterer Vertreter der Sicherheitssteigbügel mit Gelenk ist der Steigbügel von HKM. Dieser Steigbügel ist von allen in dieser Artikel-Serie besprochenen, der günstigste Vertreter. Auch dieser Bügel kommt mit nur zwei Gelenken, also einem Gelenk je Seite, aus, das die Trittfläche jedoch zuverlässig nach hinten kippen lässt. Der Fuß wird dadurch im Falle eines Sturzes frei gegeben und man kann nicht mit dem Fuß im Bügel hängenbleiben.

Sicherheitssteigbügel mit Gelenk Teil 3 – Barefoot Sicherheitsteigbügel

In den beiden ersten Teilen der kleinen Artikel-Serie zum Thema „Sicherheitssteigbügel mit Gelenk“ haben wir uns den Sprenger Bow Balance und den Sicherheitsbügel mit Gelenk von USG näher angeschaut.

Ein weiterer Sicherheitssteigbügel dieser Art kommt von der Firma Barefoot und ist dort mit dem wenig blumigen Namen „Sicherheitssteigbügel mit Gelenk von Barefoot“ zu haben.

Den meisten von uns dürfte die Firma Barefoot durch ihr breit gefächertes Angebot an baumlosen Sätteln ein Begriff sein. Neben diesen gibt es von Barefoot aber eben auch Zaumzeug, Riding-Pads oder eben Steigbügel bzw. Sicherheitssteigbügel.

Sicherheitssteigbügel mit Gelenk Teil 2 – Der “USG Steigbügel mit Gelenk”

Im Teil 2 unserer kleinen Artikel-Serie zum Thema Sicherheitssteigbügel, die den Fuß im Falle eines Sturzes mittels Abkippen der Auflageplatte frei geben, wollen wir uns den Sicherheitssteigbügel der Firma USG. Die Abkürzung USG steht für „United Sportproduct Germany“. Nicht, dass das wirklich spannend wäre, von phantasievoll ganz zu schweigen, aber hey – könnte ja jemanden interessieren. Ich hab z.b. extra nachgeschaut, was denn USG nun eigentlich heißen soll, denn so richtig „pferdig“ klingt das ja nicht und was Neugier angeht bin ich schon fast feline gefährdet (kleiner Insider, muss auch mal sein ;))

Wie dem auch sei, die Firma USG bietet eine ganze Reihe wunderbarer und preiswerter Produkte rund um den Reitsport an, unter anderem eben auch Steigbügel mit Gelenk. Preiswert heißt hier übrigens wirklich preiswert im eigentlichen Wortsinne, denn an der Qualität wird nicht gespart.

Doch zurück zum eigentlichem Thema, dem Steigbügel von USG.

Sicherheitssteigbügel mit Gelenk – Teil 1: Der Sprenger Bow Balance

Im Bereich Sicherheit hat sich im Reitsport in den letzten Jahren viel verändert. Mit Helm wird man nicht mehr ausgelacht, Sicherheitswesten sind immer häufiger zu sehen und auch die kleinen Dinge, die das Reiten sicherer machen verdrängen nach und nach Althergebrachtes. Ein wunderbares Beispiel für ein was Sicherheit angeht oft zu wenig beachtetes Zubehörteil ist der Steigbügel. Glücklicherweise scheint es auch hier langsam ein Umdenken zu geben, denn die Angebote an Sicherheitssteigbügeln werden immer vielfältiger.

Ich persönlich bin ein Fan der sogenannten Gelenksteigbügel, die den Fuß im Falle eines Sturzes durch eine Kipp-Bewegung frei geben. Auch hier gibt es inzwischen einige Anbieter, die wir uns hier näher anschauen wollen.

Putzzeug 1: Putzkasten, Kardätsche

Die Pflege von Fell, Haut und Hufen des Pferdes ist ein wichtiger Faktor der Gesunderhaltung, denn das Putzen hat nicht nur optische Gründe, sondern sorgt auch für gute Durchblutung, hält Ungeziefer fern und lässt eventuelle gesundheitliche Probleme wie kleine Wunden oder Schwellungen frühzeitig erkennen.Eben aus diesen Gründen ist das richtige Putzen von entscheidender Bedeutung.

Aufbewahrung einmal anders

Gerade die Pferdefreunde, die ihr Pferd oder ihre Pferde in Eigenregie halten oder deren Tiere am Haus leben brauchen einen Platz für allerlei Zubehör. Sei es das Sattelzeug oder auch größere Ausrüstungsgegenstände wie Schubkarren oder Heugabeln. Natürlich kann man sich im Baumarkt nebenan einen Geräteschuppen kaufen, nur leider sind diese günstigen Geräteschuppen nicht gerade ein Augenschmaus.

Glücklicherweise gibt es Alternativen zum 08/15-Gartenschuppen in 50er Jahre Optik.

Reiten im Schnee: Aufstollen beim beschlagenen Pferd verhindern

Ausritte in der verschneiten Winterlandschaft sind wunderschön und für die meisten Reiter und Pferdebesitzer ein absolutes Highlight. Das dabei vor allem bei beschlagenen Pferden häufig vorkommende und gefährliche Aufstollen, also das Zusammenballen und Vereisen des Schnees unter den Hufen, kann man mit einfachen Mitteln verhindern.

Zwischen Pferd und Sattel – die Satteldecke als Gesundheitsfaktor

Ein gesunder Pferderücken, der sich selbst und das Gewicht des Reiters mühelos und locker trägt, ist wohl das Ziel gesundheitsorientierter Reiterei. Es wird viel gefachsimpelt, welcher Sattel der Richtige, welche Haltung perfekt, wie viel Dehnung des Nackenbandes wünschenswert und wie viel zu viel des Guten ist. All diese Überlegungen sind durchaus sinnvoll und jede für sich notwendig. Was oft ein wenig ins Hintertreffen gerät ist die Satteldecke als Barriere und Vermittlungsstelle zwischen Pferderücken und Sattel und damit – zumindest indirekt – auch zwischen Pferderücken und Reiter.

Antiquarisch und nicht mehr zeitgemäß: Der Sperr-Riemen

In der Reiterei hat sich viel geändert oder besser es scheint mehr Extreme zu geben als früher. Da sind zum Einen die „Reiter“, die mit Rollkur, LDR und Co ihre Pferde knechten um noch eine gelbe Schleife und einen Plastik-Pokal mehr aus einem völlig überforderten und geplagten Tier heraus zu quetschen, zum Anderen echte Pferdefreunde, die ihr liebstes Hobby mit Sachverstand und Pferdeliebe betreiben. Letzteren haben wir es zu verdanken, dass so einiges, was früher üblich war, nach und nach verschwindet. Dazu gehört auch der sogenannte Sperr-Riemen. Er wurde – und wird leider von manchen Reitern immer noch – dazu verwendet, das Öffnen des Mauls schon im Ansatz zu unterdrücken. Genauer gesagt wird bei Verwendung des Sperr-Riemens dem Pferd das Maul zugeschnürt. Zu allem Elend wissen viele Reiter nicht (mehr?) wie man einen Sperrriemen korrekt schnallt und ziehen das elende Ding viel zu eng zu.

Sperr-Riemen am englischen Reithalfter - hier viel zu eng verschnallt - unnötig und schädlich

Sperr-Riemen am englischen Reithalfter – hier viel zu eng verschnallt – ist nicht nur unnötig sondern auch schädlich

Dabei braucht man am englischen Reithalfter keinen Sperr-Riemen. Das Englische Reithalfter ist so konzipiert, dass es recht weit oben, nämlich einige cm unterhalb des Jochbeins, den Kiefer des Pferdes fixiert.

Leder – Wo kommt das Material für Trense & Co. eigentlich her?

Für Leder kann grundsätzlich jede tierische Haut verwendet werden. In der Regel sind die verarbeiteten Häute Abfallprodukte der Lebensmittelindustrie und stammen von Rindern, Kälbern, Ziegen, Schafen, Pferden und Schweinen.

Leder

Leder – ein wunderbares Naturprodukt

In der Modebranche kommen auch exotische Häute zur Verwendung wie von Krokodilen, Kängurus, Strauße, Antilopen, Schlangen und Fischen.

Wichtig: Pferdetransport ohne Einstreu gibt Strafen!

Hallo zusammen,

für all die, die es noch nicht mitbekommen haben sei hier nochmal erwähnt: Wer mit seinem Pferdehänger, Pferdetransporter, Pferde-LKW oder sonst welchen Fahrzeugen, die zum Transport von Pferden geeignet sind und benutzt werden ohne Einstreu erwischt wird darf zahlen.

Dabei ist was die Art der Einstreu angeht keine Vorschrift vorhanden, es muss nur eingetreut sein. Der Grund? Ganz einfach: Pferde werden nach wie vor nicht als Sportgerät oder Freizeitpartner betrachtet sondern zählen zum Vieh. Dadurch ist ihr Transport in der “Viehverkehrsverordnung” (ViehVerkV) geregelt.

Im Pferde-Transportanhänger gilt: Einstreu nicht vergessen!

Im Pferde-Transportanhänger gilt: Einstreu nicht vergessen!

Schon ganz zu Anfang (§1, Satz 1, Nr.1) ist dort festgelegt, dass beim Transport von Vieh das sogenannte Absickern, also das Durchsickern von Flüssigkeiten wie Urin oder auch Kot (Durchfall) verhindert werden muss.

Tipp: Trensen für Individualisten

Heute gibt’s von meiner Seite mal eine Produktempfehlung für Leute, die ihre Pferd gerne so richtig schön machen aber nicht jeden Tag im gleichen Look unterwegs sein wollen:

Trensen von Magic Tack. Das Besondere daran? Vielleicht kennt Ihr ja die Stirnbänder von Magic Tack, bei denen man nach Lust und Laune die Straß-Verzierung gestalten und dann mittels Magnetstreifen einfach einen neuen anbringen kann, wenn man das Stirnband mal anders gestalten will. Das Prinzip der Trensen ist das Gleiche, nur dass hier alles zusammen passt. Das hochwertige Leder der Trensen ist 100%ig das gleiche wie am Stirnband und es gibt die Trensen für den Extra-Bling-Effekt sogar mit wechselbarer Straß-Einlage im Nasenriemen. Wer da nicht funkelt ist selbst schuld 😉

Trensen von Magic Tack

Trensen mit Straß-Stirnband nach Wunsch: Magic Tack macht’s möglich.

Die hochwertigen Trensen kommen in feinem Leder daher, wahlweise in braun oder schwarz (manche Modelle gibt es leider nur in schwarz, aber – ganz ehrlich – schwarz ist doch eigentlich eh die schönere Trensenfarbe, stimmts oder hab ich recht?) und in den Größen „Vollblut“ oder „Warmblut“. Bedauerlicherweise gehen die Pony- und Kaltblutbesitzer wohl bisher leer aus, aber vielleicht wird das Produktsortiment ja noch angepasst bzw. erweitert? Wäre wohl mal eine Anfrage bei Magic Tack wert (mach ich für Euch und gebe die Infos, die ich bekommen habe dann hier unter dem Text bekannt).

Preislich geht’s bei den Trensen bei 129 Euro los, hinzu kommt dann noch das oder die Stirnbandeinlagen und, falls Ihr die Trense mit dem zusätzlich verzierbaren Nasenriemen wählt, für diesen auch noch die Straß-Einlage. Diese Einlagen könnt Ihr auf der Website von Magic Tack im Konfigurator nach Herzenslust selbst zusammenstellen oder aber schon fertig zusammengestellte Designs kaufen. Übrigens sind im Trensen-Angebot auch zwei Stübben-Modelle, die Ihr mit Magic Tack verzieren könnt.

Eine Warnung noch zum Schluss: Die Verzierungen selbst zu kreieren ist geradezu suchterzeugend und es bleibt sicher nicht bei nur einem Design, das Eurem Pferd gut zu Gesicht steht. Außerdem gibt es da ja auch noch die Möglichkeit, passende Armbänder zu designen…

Pylonen – kleiner Helfer mit unzähligen Möglichkeiten

Pylonen, dem Laien häufig nur unter dem Begriff „Verkehrshütchen“ bekannt, kennt jeder von uns aus dem Straßenverkehr oder der Verkehrserziehung mit dem Fahrrad, die wir in der Grundschule als freudige Abwechslung genießen durften. Doch wer denkt, dass das bloße Absperren von Baustellen und Kennzeichnen von Slalomkursen zur Steigerung der Verkehrssicherheit von Grundschülern der einzige Einsatzzweck der meist orange-weiß gestreiften Plastikhütchen ist, den kann man leicht eines Besseren belehren.

pylone

Pylone

Gerade für uns Reiter bieten Pylone eine Vielzahl an wunderbaren Möglichkeiten unser Pferd zu trainieren. Nicht nur für Freizeitreiter sondern auch im Pferdesport und der Pferdedressur sind Pylonen mittlerweile bei leistungsorientiertem und professionellem Training ein wichtiger Bestandteil geworden. 

Trockene oder spröde Hufe – erkennen und behandeln

Schon unsere Vorfahren wussten: Ohne Huf kein Pferd! Diesen uralten Spruch kennt wohl jeder Reiter, denn er enthält über die offensichtliche Logik hinaus die pure Wahrheit. Nur, was will uns diese Weisheit genau sagen? Richtig: Reiter, achte auf die Hufe, denn ohne gesunde Hufe geht gar nichts. Hufkrankheiten und ihre Folgen reichen von Lahmheit bis zum sogenannten Ausschuhen. Dabei löst sich das Hufhorn vom Hufbein. Hierfür gibt es keine Behandlung und keine Therapie, das Pferd muss sofort euthanasiert werden. Keine Sorge, das ist sehr selten, doch auch vermeindlich weniger schlimme Folgen schlechter Hufpflege wie die normale Lahmheit sind für das Pferd (und für unseren Geldbeutel ;-)) sehr schmerzhaft.

Hufpflege

Wichtig: Hufpflege

Dabei kann man mit wenig Aufwand die Hufe seines Pferdes ganz einfach gesund halten. Zunächst mal sollte man feststellen, wie das Hufhorn des jeweiligen Tieres generell beschaffen ist. Ist das Horn trocken und spröde, neigt es eventuell sogar zu Rissen? Oder ist es eher weich und feucht mit einer Neigung zu Bakterienbefall und Fäulnis?

Erkrankungen des Bewegungsapparats beim Pferd

Erkrankungen des Bewegungsapparats gehören zu den häufigsten Pferdeerkrankungen. Teilweise ist das Erkrankungsrisiko bereits durch genetische Anlagen erhöht. Hinzu kommen dann oft Fehler bei der Haltung, Ernährung, beim Sattel, dem Beritt und Hufbeschlag. Naturgemäß nehmen Erkrankungen des Bewegungsapparats mit dem Alter der Tiere zu.

Die häufigsten Probleme des Bewegungsapparats

Am häufigsten zeigen sich Erkrankungen wie Arthrose, Spat, Schale und Hufrollenentzündung. Unter den Begriff Spat fallen akute und chronische Entzündungen von Knochen und Gelenken am Sprunggelenk. Bei der Arthrose tritt ein Gelenkverschleiß ein, der mit sehr schmerzhaften akuten Schüben verbunden sein kann und chronischen Schmerzen bei jeder Belastung. Bei der Schale ist die Knochenhaut schwer gereizt, was zu Wucherungen der Knochenhaut führen kann. Sie tritt meist am Fesselbein, Kronbein und Hufbein auf.

Mineralfutter – notwendig oder Geldverschwendung?

Mineralfutter-Mischungen gibt es fast so viele – oder vielleicht sogar mehr – als Pferderassen. Auch preislich ist für jeden was dabei, vom bodenständigen Billig-Mineralfutter bis zu hippen, meist recht auffallend verpackten Versionen die, naja, sagen wir mal nicht ganz so billig sind.

 

Der Sinn oder Unsinn von Mineralfuttern ist schnell ermittelt: Da Pferde, anders als beispielsweise Hunde oder Katzen, bei Betätigung und Hitze schwitzen, brauchen sie tatsächlich in den meisten Fällen ergänzende Mineralstoffe. Der Grund hierfür ist jedem klar, der mal ein Pferd gesehen hat, das vorher verschwitzt war und dann abgetrocknet ist, ohne geputzt oder gewaschen zu werden. Es hat, zumindest bei dunklem Fell, deutliche helle Ränder auf dem Körper. Dabei handelt es sich um Salze, also Mineralien, die mit dem Schweiß nach außen gelangt sind. Der Körper hat wichtige Stoffe mit dem Schweiß verloren, denn selbiger besteht nicht nur aus purem Wasser.

Distanzritte – Herausforderung für Pferd, Mensch und Material

Distanzritte stehen immer mehr im Zentrum der Aufmerksamkeit unter Reitern, denn die Leistungen, die dort vollbracht werden, sind enorm. Dabei kommt es nicht nur auf die körperliche und psychische Eignung sowohl des Reiters als auch des Pferdes an. Auch das Material muss unter widrigen Bedingungen und Dauerbelastung halten.   Pferd ist nicht gleich Pferd So traurig das sicher den ein oder anderen Pferdebesitzer macht, nicht jedes Pferd ist für Distanzritte geeignet. Die Tiere müssen eine enorme Ausdauer mitbringen, zäh und unempfindlich gegenüber Witterungsschwankungen sein.

Herbstzeit – Gartenarbeitszeit – Bitte nicht an Pferde verfüttern!

Viele Gartenbesitzer schneiden im Spätsommer oder Herbst nochmal ihre Hecken und Büsche zurecht, dass die Schnittflächen schon verharzt sind, wenn die Temperaturen fallen. So nehmen die Pflanzen weniger Schaden durch den Schnitt und treiben im kommenden Frühjahr gleich schön und in der passenden Form aus.

Viele Pferdebesitzer oder Nachbarn solcher meinen es nun gut und verfüttern die Grünabfälle an die in der Nähe auf der Koppel stehenden Pferde. Was sie dabei nicht wissen ist, dass sie die Tiere damit, unter Umständen sogar schon mit sehr kleinen Mengen, vergiften und sogar töten können.

Kotwasser bei Pferden

Wenn die Verdauung verrückt spielt und das Kotwasser die Beine hinunter rinnt, ist das nicht nur für Pferde unangenehm. Gerade bei sehr niedrigen Temperaturen gefriert die Flüssigkeit auf der Haut, was natürlich sehr unangenehm ist. Viele Pferdebesitzer sind ratlos. Auch wenn Kotwasser manchmal zunächst an Durchfall erinnert, ist es damit nicht vergleichbar. Das Pferd wird durch die unschöne Begebenheit auf den ersten Blick auch nicht beeinträchtigt. Dennoch sollten Sie den Ursachen auf den Grund gehen und der Problematik durch gezielte Maßnahmen entgegenwirken.

Was ist Kotwasser?

Es handelt sich um eine Verdauungsstörung, bei der dem Pferd vor oder nach dem Äpfeln eine braune, wasserähnliche Substanz die Beine hinunterläuft.

Alle Jahre wieder: das Sommerekzem

Sommerekzem. Ein Wort, das Pferdefreunden einen kalten Schauer über den Rücken jagt. Bis heute sind sich Wissenschaftler nicht völlig sicher, ob das Sommerekzem zumindest teilweise erblich bedingt ist oder nicht.

Ursache
Was jedoch fest steht ist, dass die Ursache bei einer Allergie gegen Speichel bestimmter Stechmücken liegt. Gnitzen, Kriebelmücken und Culex-Mücken hinterlassen bei jedem Stich kleine Mengen ihres Speichels in der Haut des Pferdes. Es bilden sich juckende Pusteln, die zunächst aufgrund des Fells nicht weiter auffallen. Erst wenn das Pferd die Stellen scheuert und Haut und Fell die ersten Läsionen haben, fällt das Problem ins Auge.

Tipp: Alte Hufeisen aufheben

Barhufträger kennen das Problem nicht, Pferdehalter die ihre Pferde beschlagen lassen sehr wohl: Ab und an geht mal ein Eisen verloren. Sei es, weil es schlicht schlecht vernagelt wurde (sollte bei einem guten Schmied eigentlich nicht vorkommen, aber jeder hat mal einen schlechten Tag), weil das Hufhorn zu weich oder zu spröde ist und die Hufnägel keinen Halt finden (zum Thema zu trockenes oder zu sprödes Hufhorn informiert Euch bitte auch im Artikel „Trockene oder spröde Hufe – erkennen und behandeln“), durch Abtreten oder weil ein sowieso schon lockeres Eisen in schwerem Boden stecken blieb.

Leider bemerkt man den Verlust des Hufeisens meist erst einige Zeit später und hat nur wenig Chancen, das gute Stück wieder zu finden. Vor allem auf weitläufigen Koppeln oder langen Ausritten weiß man schlicht nicht, wo man suchen soll. (An dieser Stelle noch ein Tipp zur Pferdegesundheit: wenn Ihr das fehlende Hufeisen auf der Koppel vermutet solltet Ihr auf jeden Fall versuchen, es zu finden. Die im Eisen zurückgebliebenen Nägel und auch das Eisen selbst stellen eine ernste Gefahr dar. Zu leicht kann ein Nagel eingetreten werden oder ein Eisen verklemmt sich im Huf eines anderen Pferdes und verletzt es.)

Nicht einfach zum alten Eisen geben: gebrauchte Hufeisen

Nicht einfach zum alten Eisen geben: gebrauchte Hufeisen

Ist das Eisen erst mal weg sollte man auf keinen Fall mit der normalen Arbeit weiter machen. Der Grund hierfür ist einfach und lässt sich mit einer kleinen Metapher am besten erklären:

Pferd in Modefarben – Sinnvoll oder Geldverschwendung?

Heute wage ich mich mal ein heikles Thema. Jedes Jahr kommen neue Farben raus, jedes Jahr sollen wir unsere geliebten Vierbeiner neu einkleiden. Da kommen schnell einige hundert Euro zusammen, bis Halfter, Bandagen, Decken und allerlei Krimskrams in neuen, aktuellen Farben erstrahlen.

Und hier kommt sie, die Frage, die immer wieder aufkommt, entweder im eigenen Hinterkopf oder auch laut ausgesprochen von denen, die unser Hobby (mit-)finanzieren wie Eltern oder Partner. „Musst Du denn jedes Jahr den aktuellen Farbtrend mitmachen?“

Reiten - das schönste Hobby der Welt!

Reiten – das schönste Hobby der Welt!

Jeder, dem dieser oder ein ähnlicher Satz schon mal an den Kopf geworfen wurde kennt den mitschwingenden Vorwurf. „Du gibst einfach zu viel aus für das Hobby!“

Der richtige Untergrund für Reitplatz und Halle

Das Frühjahr naht und damit auch die Möglichkeit, das Training endlich mal nach draußen zu verlagern, um den im Winter doch arg strapazierten Reitplatzboden her zu richten. Ein guter, gepflegter Außenplatz ist uns Reitern genauso lieb und teuer wie eine sichere Halle, in der wir auch bei widrigen Wetterbedingungen unserem liebsten Hobby fröhnen können. Im Gegensatz zu vielen Reitplätzen, die einfach nur aus einer mehr oder weniger platt getretenen Wiese bestehen, sollte sowohl der Hallenboden auch als der Reitplatzboden im Freien gewissen Anforderungen entsprechen. Um der Gesundheit unserer Sportkameraden und unserer eigenen Willen. Was aber macht einen guten Reitplatzboden denn nun aus?

Pferdesolarium – mach das Pferd mal warm!

Viele Ställe haben ein sogenanntes Pferdesolarium und noch viel mehr Reiter wissen nicht, wozu das eigentlich gut sein soll. Das Pferd unters Solarium? Was soll das da? Braun werden? Natürlich nicht. Streng genommen ist das Pferdsolarium gar kein solches, sondern ein Pferde-Rotlicht. Das heißt, die Lampen, die das Pferd hier anstrahlen, geben keine UV-Strahlung von sich (diese ist für das Bräunen der Haut verantwortlich und macht auch so schöne Sachen wie Sonnenbrand und Hautkrebs), sondern Infrarotstrahlung, die auch als Wärmestrahlung bezeichnet wird.

Pferdesolarium

Pferdesolarium

Vielleicht kennt der ein oder andere das „Rotlicht“ noch von ungeliebten Sitzungen vor einer Rotlampe, um die Erkältung und die damit verbundene Rotznase zu kurieren. Genau das gleiche Prinzip der Wärmestrahlung mach man sich oder besser gesagt den Pferden im Pferdesolarium zu Nutze. Hier soll die Wärmestrahlung jedoch keine Erkältung kurieren, sondern die Durchblutung der Muskulatur anregen. Übrigens muss die Infrarotlampe nicht gezwungenermaßen rotes Licht von sich geben. 

Pferdepflege – ein wichtiger Eckpfeiler der Reiterei

Pferde müssen geputzt werden, das lernt der Reitanfänger schon vor seiner ersten Reitstunde. Bevor der Reitschüler das erste mal hoch auf dem Pferderücken platz nimmt bringt ein guter Reitlehrer ihm oder ihr erst die Grundlagen des Umgangs mit Pferden bei, und hierbei ist einer der wichtigesten Eckpfeiler die Körperpflege des Pferdes.

Warum ist das Putzen so wichtig?

Pferde können sich nicht, wie beispielsweise Katzen oder Hunde, selbst putzen. Da sie dennoch auf Fellpflege angewiesen sind und die gegenseitige, natürliche Fellpflege bei Stallhaltung nicht oder nur sehr eingeschränkt stattfinden kann muss der Mensch hier nachhelfen. Das Gute daran ist, dass beim Pferd putzen nicht nur die Fellpflege des Pferdes sowie die Hautdurchblutung und Muskelspannung positiv beeinflusst werden, sondern dass man gleichzeitig auch die Pferd-Mensch Beziehung verbessert und vertieft.

Das richtige Gebiss – eine schwere Wahl

Im Artikel “Das Gebiß die richtigen Maße fürs Pferdemaul” wurde bereits ausführlich darüber berichtet, wie man die richtige Größe des Gebisses bestimmt, um sicher zu stellen, dass man beim Reiten eine gute Verbindung zum Pferdemaul halten kann und das Pferd nicht verletzt wird. Leider, oder zum Glück, gibt es im Reitsporthandel die verschiedensten Gebißformen und vor allem der Anfänger tut sich häufig schwer damit, das richtige Gebiss für seinen vierbeinigen Sportkameraden auszusuchen. Welches Gebiss ist also “das Richtige?”

Wie so oft ist im Reitsport auch hier keine einfache Antwort im Sinne von “kauft Euch ein XYZ-Gebiss, das ist das aller-tollste” zu geben, denn auch beim Gebiss kommt es auf viele Faktoren an, die man alle berücksichtigen sollte

Erste Überlegungen zum richtigen Gebiss

Es naht der Herbst und mit ihm neue Farben

Heute geht’s ausnahmsweise mal um ein ganz anderes Thema im Reitstall und zwar um Mode. Mode? Tatsächlich? Ja, wirklich, denn auch Reiter müssen nicht immer im gleichen Gammel-Look in den Stall gehen. Im Zeitalter von Waschmaschine und Trockner kann man eigentlich anziehen, was man will, denn der Stallgeruch wird binnen kürzester Zeit von Persil und CO erfolgreich vertrieben und weicht wieder angenehmem Blumenduft.

Klar, wenn man aufs Pferd will ist die Reithose Pflicht, auch bei der Kopfbedeckung (Helm, bitte!) ist die Auswahl heutzutage zwar recht schick, aber seien wir ehrlich – es ist und bleibt ein Helm! Was Oberteile, Pullies, Taschen, Schals und Co angeht sieht es da schon viel rosiger aus. Hier kann der Reiter und vor allem die Reiterin aus dem Vollen schöpfen was Farben, Materialien, Schnitte und Passform angeht. Beachtet man einige Punkte kann man sein Outfit wunderbar im normalen Handel kaufen und ist nicht auf karierte Kniestrümpfe und Polohemden (Ihr wisst schon, das Standard-Programm, das seit 1856 in jedem Reitsportfachgeschäft in wechselnden Farbkombinationen angeboten wird) angewiesen.

Welche Kriterien sind bei der Kleidungsauswahl wichtig?

Pferd und Hund – Tipps für ein harmonisches Miteinander

Mit dem Pferd in die Natur, begleitet von seinem Hund, das ist wohl der Traum eines jeden reitenden Hundebesitzers. Natur und Freiheit genießen, umgeben von den beiden Lieblingstieren, hoch zu Ross durch den kühlen Wald reiten oder einen spritzigen Galopp am Strand, den treuen Hund immer in Sichtweite, so stellen wir uns das idealerweise vor. Leider sieht die Wirklichkeit oft anders aus. Nervöse Pferde tänzeln um einen aufgeregten Hund herum, der den gegebenen Kommandos nicht ordentlich folgt und ein völlig überforderter Reiter riskiert seine Gesundheit und die seines Pferdes und seines Hundes bei diesem Experiment. Mit etwas Vorbereitung muss das nicht sein.

Zunächst sei erwähnt, dass es in viel befahrenen Gegenden sicherer ist, den Hund an der Leine zu halten, auch wenn man selbst zu Pferde und nicht zu Fuß unterwegs ist. Hierfür gibt es eine Vielzahl toller Leinen, mit denen man den Hund am Sattel befestigen kann und die Hände fürs Pferd frei hat, beispielsweise in diesem Onlineshop für Hundezubehör. Toll sind auch die neuen Leinen, mit deren Spezialmechanismus man den Hund vom Pferd aus an- und ableinen kann. Bewährt haben sich auch die für normale Spaziergänge wenig geeigneten Roll-Leinen, denn dank des Mechanismus ist keine baumelnde Leine im Weg, die Pferd oder Hund stolpern lassen könnte.

Hat man die richtige Leine parat kann man sich leider noch nicht ins Abenteuer stürzen. Einige Schritte vorab sorgen dafür, dass der erste Ausritt mit dem Hund ein Vergnügen und kein Himmelfahrtskommando wird.

Arthrose beim Pferd – das frühe Aus für gute Sportler

Pferde müssen heute enorme Leistungen bringen. Sogar das Freizeitpferd ist meist im Dauereinsatz, wird täglich oft mehrfach geritten, schon allein weil mehrere vergebene Reitbeteiligungen oft der einzige Weg sind, sich den Traum vom eigenen Pferd zu erfüllen. Leider geht der gesteigerte Leistungsanspruch an den Pferden nicht spurlos vorbei. Frühzeitige Verschleißerscheinungen wie Arthrose oder Hufprobleme können die Folge sein.

Glücklicherweise kann man vorbeugen, jedoch profitieren meist nur die Pferde von Profireitern von den Segen der modernen Forschung. Dabei ist die Vorsorge und das Lindern leichter Arthrose mit dem richtigen Know How weder kompliziert noch besonders teuer, sondern erhält die Gesundheit und die Leistungesfähigkeit unseres vierbeinigen Sportkameraden.

Was ist Arthrose überhaupt?

Unter Arthrose versteht man die degenerative Erkrankung der Gelenksknorpel. Zum besseren Verständnis: Im Gelenk sind die Flächen, die aufeinander reiben, mit glattem Knorpel überzogen.

Geheimtipp oder Hokuspokus? Zebrastreifen gegen Bremsen

Bei den aktuellen Temperaturen und der hohen Luftfeuchte ist es nicht weiter verwunderlich, dass es wieder einmal eine neue Geheimwaffe gegen Bremsen gibt. Diesmal, wie könnte es anders sein, über Facebook mit rasender Geschwindigkeit verbreitet und von tausenden Reitern und Pferdehaltern getestet: Pferd bemalen.

Ja, Ihr habt richtig gelesen. Das Pferd wird zum Zebra und soll so vor den lästigen Plagegeistern geschützt werden. Was sich erst liest wie ein dummer Witz scheint allerdings tatsächlich zu funktionieren. Dunkle Pferde bekommen helle Streifen, helle Pferde dunkle. Wichtig ist dabei ein möglichst hoher Kontrast, denn offenbar funktioniert die Bremsen-Verwirrtaktik umso besser, je deutlicher sich die Streifen vom eigentlichen Pferdefell abheben.

Das Vorgehen ist so einfach wie zeitaufwändig: Dem Pferd werden in mühsamer Kleinarbeit Streifen ins Fell gemalt. Je feiner diese, desto besser. Am besten orientiert man sich an einem echten Zebra, denn hier wurde die Wunderwaffe gegen Bremsen abgeguckt: Zebras bleiben von den lästigen Blutsaugern nämlich fast gänzlich verschont.

Zebrastreifen gegen Bremsen am Pferd

Wenig kleidsam und schlank macht’s auch nicht, aber wenn’s gegen Bremsen hilft, warum nicht? (in diesem Falle wurde allerdings mit dem Bildbearbeitungsprogramm nachgeholfen ;-))

Doch was tut man nicht alles, um dem geliebten Vierbeiner bei über 30 Grad eine Fliegendecke oder ständiges Einsprühen mit stinkenden Mitteln zu ersparen. Letztere scheinen ihre Wirkung sowieso grundsätzlich mindestens 30 Minuten vor Ende des Ausrittes zu verlieren, also warum nicht Pferd zum Zebra umdekorieren.

Spartipp Stallapotheke

Im Artikel “Was gehört in die Stallapotheke” haben wir uns mit dem Inhalt der selbigen beschäftigt. Mit einer gut gefüllten, aktuell gehaltenen Stallapotheke kann man kleinere Wehwehchen selbst behandeln oder bis der Tierarzt eintrifft Erste Hilfe leisten. Wenn man seine Stallapotheke das erste Mal zusammen stellt kommt einiges zusammen, was man als Pferdebesitzer immer parat haben sollte, falls sich der geliebte Vierbeiner mal verletzt oder krank wird. Aber auch das “Nachfüllen” leerer oder verfallener Sachen kann ganz schön ins Geld gehen. Gut, dass man heutzutage

Was gehört in die Stallapotheke?

Im Laufe der Zeit sammelt sich bei Reitern und Pferdeleuten einiges an Medikamenten an. Sei es die angefangene Packung Wurmkur, die halbe Tube Zinksalbe oder die Antibiose-Creme vom letzten Tierarztbesuch. Leider ist meistens nicht das Richtige zur Hand, wenn denn wirklich mal was mit dem Pferd sein sollte oder die Medikamente sind eingetrocknet, alt oder das Mindesthaltbarkeitsdatum ist längst abgelaufen. Mit einem Wort: unbrauchbar.

Gerade bei kleineren Problemen gesundheitlicher Art ist eine gut sortierte Stallapotheke aber die halbe Miete. Hier also eine Checkliste, wie eine gute Stallapotheke aussehen könnte:

Mit dem Pferd im Garten – Pferdehaltung einmal anders

Wer von euch hat als junger Pferdenarr nicht davon geträumt, einmal das eigene Pferd im Garten hinterm Haus zu halten? Wie realistisch dies ist, hängt neben den finanziellen Mitteln auch von der Beschaffenheit des Grundstücks und der Wohnlage ab. Pferde sind Fluchttiere und daher benötigen sie Bewegungsraum. Sie sind Herdentiere, weshalb sie nicht alleine gehalten werden und sozialen Kontakt zu Artgenossen haben sollten. Licht und Luft sind ebenso wichtige Kriterien, die ein Pferd braucht, um gesund zu bleiben. Dazu kommen ausreichend Futter und Unterstandmöglichkeiten bei schlechtem Wetter oder Kälte. 

Modisch hoch zu Ross – welche Kleidung für Reiter ideal ist

Wer reitet, tut dies in der Regel nicht in seiner gewöhnlichen Alltagskleidung. Vielmehr bedarf es beim Reitsport robuster Kleidung, die sämtliche Bewegungen ohne Mühe mitmacht. Vor allem weibliche Reiterinnen wünschen sich dabei von ihrer Reitbekleidung, dass sie trotz jener besonderen Eigenschaften auch modisch ist. Wir verraten, welche Kleidung all diese Voraussetzungen erfüllt!

Pferdepflege der alten Schule: Schweif verlesen

Kein schönes Pferd ohne einen schönen Schweif. Lang und kräftig soll er sein, mit viel Volumen, schön sauber und gepflegt. Nur leider sammelt der Schweif vor allem in den Sommermonaten dank Wälzen auf der Koppel, vorbeikommendem “Fallobst” (ja, ich meine die Pferdeäpfel ;-)) und (bei Stuten) Urin eine ganze Menge Dreck und Staub. Das Ergebnis: strubbeliges, stumpfes Haar, durchsetzt von Grashalmen, Fliegenresten und allerlei kleinem Unrat. Den großen Dreck kann man prima mit einer groben Bürste ausputzen. Nur was, wenn der Schweif endlich mal wieder so richtig gut aussehen soll? Dann kommt man am sogenannten “Verlesen” eigentlich nicht vorbei, denn keine Bürste ist so gut wie echte Handarbeit. Für erfolgreiches Verlesen gibt es ein paar kleine Tricks, mit denen man sich die Arbeit erleichtern kann:

Pferdeanhänger – eine Checkliste

Die Turniersaison ist in vollem Gange und auch Zuchtschauen, Mittelaltermärkte und Reiterspiele machen den Transport im Pferdeanhänger nötig. Folgende Checkliste sollten Sie beachten, ehe Sie Ihr Pferd in den Anhänger einladen.

 

  1. Prüfen Sie bei gebrauchten Anhängern oder solchen, die längere Zeit nicht benutzt worden sind, unbedingt die Rampe und den Boden auf Beschädigungen oder Faulstellen. Vor allem Holzböden können bei längeren Standzeiten Schaden nehmen. Am besten klopft man den Boden mit einem Hammer ab. Klingt das Holz dumpf, ist die Stelle Einbruchgefährdet. Das gleiche gilt für rostende Metalle. Weniger Aufwändig ist die Sache bei rostfreien Metallböden mit Gummitmatten. Hier muss nur sicher gestellt werden, dass die Gummimatte keine Risse oder Einschnitte hat, die sich beim Betreten hoch biegen und die so zur Stolperfalle werden könnten.

Gesundes Pferd trotz Sommerhitze

Pferde vertragen hohe Temperaturen sehr viel schlechter als Minusgrade. Besonders kritisch wird die Sommerhitze, wenn gleichzeitig auch noch die Luftfeuchtigkeit steigt, da Pferde ihre Körpertemperatur durch Schwitzen regeln. Bei hoher Luftfeuchtigkeit und schwülem Wetter kann der Schweiß schlechter verdunsten und es entsteht weniger Verdunstungskälte, die die Körpertemperatur des Pferdes senken könnte.

Einige Eckpunkte sollte man beachten, um das Pferd auch bei sommerlichen Temperaturen gesund zu halten.

Sommer in der Sattelkammer – Leder richtig aufbewahren

Pferde brauchen im Sommer deutlich mehr frisches Wasser als bei kälteren Temperaturen. Was viele Reiter jedoch nicht wissen ist, dass die Sommerhitze auch dem Zubehör zu schaffen macht. Die staubige Hitze der meisten Sattelkammern und von geschlossenen Sattelschränken kann dem Material ganz schön zusetzen. Bei Kunststoffzubehör wie Nylonhalftern, Sattelzeug aus Kunstleder oder Biothane sowie Putzbürsten aus Kunststoff ist das kein Problem. Diese Materialien sind dafür gemacht, Wind und Wetter ebenso zu trotzen wie extremen Temperaturen und Temperaturschwankungen.

Voltigieren – Grundlagen und Ausrüstung

Viele Eltern sind zunächst verwundert, wenn ihr Kind mit dem Wunsch, Voltigieren zu lernen, auf sie zukommt. Volti…was? Bedauerlicherweise erfreut sich dieser tolle Sport keiner wirklich großen Bekanntheit. Dennoch ist das Voltigieren aus dem Pferdesport nicht weg zu denken. Hier erfahren Sie die Grundlagen, vom Ablauf über den Nutzen bis hin zum richtigen Voltigieranzug.

Voltigieren – was ist das eigentlich?

Einfach mal so dahin gesagt ist Voltigieren “Turnen am und auf dem Pferd”. Klingt einfach, ist es aber nicht.Klingt einfach, ist es aber nicht. Zunächst sei das Pferd zu erwähnen: Das sogenannte Voltigierpferd galoppiert an einer Longe (quasi eine lange Leine) um eine Person, die das Pferd “steuert” im Kreis herum. Dabei hat es auf dem Rücken ein Voltigierkissen und einen Gurt mit mehreren großen Griffen.

Voltigierpferd mit Voltigierpad

Voltigierpferd mit Gurt und Pad 

Die Voltigierer laufen nun neben dem Pferd her, springen auf den Pferderücken und vollführen auf dem galoppierenden Pferd sitzend, kniend oder stehend und manchmal sogar neben dem Pferd hängend gymnastische Figuren.

Mein Kind will reiten lernen – die richtige Ausstattung

Auch heute im Zeitalter von Playstation, Wii und Co haben viele Kinder den Wunsch, ihre Freizeit mit Pferden zu verbringen. Durch den Umgang mit den Tieren lernen die Kinder Verantwortung und haben direkten Kontakt zur Natur, beim Reiten kommt außerdem die sportliche Bewegung hinzu. Ein ideales Hobby. Doch was, wenn der Wunsch, reiten zu lernen nur eine Eintagsfliege war wie damals, als Klein-Lara unbedingt das neue Barbie-Auto haben wollte, das jetzt in der Ecke verstaubt? Wie kann man seinem Kind die ersten Gehversuche am und auf dem Pferd ermöglichen, es ausreichend dafür ausstatten ohne gleich ans Ersparte zu gehen?

Mein Kind will reiten lernen – die erste Ausrüstung: Teil 1: Schuhwerk

Sie möchten Ihrem Kind also den Weg zum und aufs Pferd ermöglichen. Welche Ausrüstungsgegenstände braucht es für die ersten Schritte und welche “normalen” Sachen kann man einfach benutzen, ohne dabei ein Risiko einzugehen?

Ganz oben auf der Liste steht, neben dem unumgänglichen Sicherheitshelm, festes Schuhwerk. Das müssen nicht gleich teure Reitstiefel sein. Im Reitsporthandel gibt es gerade für Kinder schon sehr günstige und gute Schuhe. Wenn Sie nicht gleich spezielle Schuhe kaufen möchten, dann sollten Sie auf folgende Punkte achten:

Mein Kind will reiten – erste Ausrüstung – Teil 2: der Sicherheitshelm

Selbst wenn Ihr Kind nur mal kurz auf ein Pferd draufsitzen will und gar nicht vor hat zu reiten oder jemals reiten zu lernen sollte es unbedingt einen Sicherheitshelm tragen. Pferde sind und bleiben Fluchttiere und selbst das ruhigste Therapiepferd kann sich erschrecken und unvorhergesehen reagieren. Dabei muss das Pferd nicht gleich wie im Cowboyfilm in wilder Panik davonstürmen. Bei einem ungeübten Reiter reicht schon ein kleiner Schritt zur Seite, um ihn aus dem Gleichgewicht zu bringen und einen Sturz zu verursachen. Interessanterweise sind es gerade 

Mein Kind will reiten lernen – erste Ausrüstung – Teil 3: die Hose

Wenn das Kind mit dem Reiten anfangen will muss es nicht sofort die Ausrüstung eines Profi-Turnierreiters bekommen. Mit ein bisschen Know How kann man viel Geld sparen und dem Sprössling dennoch den Weg ans und aufs Pferd ermöglichen. Außerdem möchte man ja schon sicher gehen, dass der „Pferdefimmel“ nicht nur eine Phase ist und die teuren Reitstiefel nachher in der Ecke verstauben.

Mein Kind will reiten lernen – erste Ausrüstung – Teil 4: Sicherheitsweste

Ihr Kind möchte Reiten lernen und Sie fragen sich, welche Ausrüstung denn nun wirklich notwendig ist und was man erst einmal nicht unbedingt braucht. In den ersten drei Teilen des Artkels zu diesem Thema haben wir uns bereits mit dem passenden Schuhwerk, dem Reithelm und der richtigen Hose beschäftigt. Fehlt nur noch das Thema „Sicherheitsweste“, die unpassenderweise auch oft als „Sturzweste“ bezeichnet wird.

Steinobst auf der Koppel – Lebensgefahr für’s Pferd

Die Tage werden wieder kürzer und der Sommer trägt seine ersten Früchte. Pflaumen und Mirabellen sind reif und fallen vom Baum, die ersten Äpfel und Birnen werden bald folgen. Die Bäume, die auf vielen Pferde-Koppeln willkommenen Schatten spenden werden so zu einer oft unterschätzten Gefahr. Gerade sogenanntes Steinobst, also alle Obstsorten, die im Inneren keine Kerne haben, wie z.B. Äpfel, sondern einen festen Stein wie beispielsweise Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen oder Pfirsiche, können lebensbedrohende Koliken auslösen.

Reitkleidung Teil 3 – Reiterinnen-Special: der BH

Heute ein Artikel speziell für die weiblichen Reiter: der richtige BH. Zuerst einmal grundsätzlich die Frage: muss bzw. sollte man beim Reiten einen BH tragen? Die klare Antwort: wenn’s etwas zu halten gibt, auch wenn die Brüste nur (oder noch) klein sind: ja. Die Belastung auf das Bindegewebe ist sogar bei kleiner Brust erheblich und wir Reiterinnen möchten ja auch mit über 40 keine Angst vor Bodenfrost haben müssen 😉 Außerdem kann das Gehoppse vor allem bei Reiterinnen, die etwas mehr „Holz vor der Hütte“ haben ganz schön unangenehm werden und führt so zu einer verspannten und verkrampften Haltung, die wir auf dem Pferd ja gerade vermeiden wollen.

Reitkleidung Teil 2: Die richtige Unterhose

Kann man sich als Reiter so ausführlich über Unterhosen Gedanken machen? Man kann und man sollte, denn mit der Unterhose beginnt die richtige Kleidung um entspannt und konzentriert auf dem Pferd zu sitzen. Und eben darauf kommt es an, um sich gemeinsam mit dem Pferd harmonisch zu bewegen, nicht nur für den Turnierreiter, sondern auch beim Freizeitreiten, auf Wanderritten, beim täglichen Training genauso wie bei Events und Veranstaltungen.

Reitkleidung Teil 1: Das richtige Material für “Drunter”

Ein häufig etwas vernachlässigter Teil des Themas „Reitkleidung“ ist wohl die Unterwäsche. Doch mit der richtigen Unterwäsche fängt’s eigentlich an. Beim „Drüber“ scheiden sich die Geister und bestimmt vor allem der Geschmack, der beim „Drunter“ wohl eher nachrangig ist. Hier ist vor allem Funktion gefragt. Die wichtigsten Punkte für Reiter und Reiterin seien im Folgenden kurz besprochen, auf dass beim Reiten der „wunde Punkt“ nur im übertragenen Sinne zu verstehen sei und nicht schmerzhafte Realität wird.

Weidedecken – Welche Pferdedecke ist die Richtige?

Will oder muss man sein Pferd im Winter beim Koppelgang eindecken kommt früher oder später auch die Frage auf: Womit? Klar, eine Weidedecke, auch Koppeldecke, Außendecke oder Paddockdecke genannt, sollte es sein, denn schließlich ist sie genau dafür gedacht: Das Pferd beim winterlichen Koppelgang warm zu halten.Nur welche Decke oder besser gesagt welche Deckendicke ist die Richtige für die Bedürfnisse meines Pferdes? Mit dieser Frage befasst sich der folgende Artikel.

Die Hersteller informieren uns ja freundlicherweise mit der vielsagenden Angabe den Deckendicke in g/m², also Gramm je Quadratmeter. Doch was bedeuten diese Angaben für die Praxis?

Aufsatteln aber richtig! Teil 2

In Teil 1 des Artikels zum Thema “Wie sattle ich mein Pferd richtig auf?” wurden ja schon einige Punkte beschrieben, die man unbedingt beachten sollte, wenn man Probleme wie Satteldruck, Sattelzwang oder Scheuerstellen vermeiden will.

Hier nun der zweite Teil des Artikels. Viel Spaß!

Sattelgurt anziehen – was, wenn mein Pferd Luftballon spielt?

Der Sattelgurt an sich ist ja schon ein weitläufiges Thema für so einen recht einfachen aber dennoch essentiell wichtigen Ausrüstungsgegenstand. Dieser Artikel beschäftigt sich nicht mit den verschiedenen Arten und Materialien der erhältlichen Sattelgurte, sondern mit der Frage: Was, wenn mein Pferd ein Anhänger des „ich-blase-mich-auf-und-halte-die-Luft-an-dann-bekommt-man-den-Gurt-nie-zu“-Spielchens ist oder gar unter ernst zu nehmendem Gurtzwang leidet? Ganz einfach:

Die richtige Gerte für jeden Zweck

Gerade Reitanfänger tun sich bei der Auswahl der richtigen Gerte oft schwer, denn es gibt sie in vielen verschiedenen Längen, Festigkeiten, Farben und Ausführungen. Zunächst muss man sich überlegen, zu welchem Zweck man die Gerte benutzen will. Bei einer Springgerte sind die Anforderungen natürlich gänzlich anders als die an eine Dressurgerte oder an eine, die nur im Training oder im Gelände benutzt werden soll. Will man an Turnieren teilnehmen, müssen darüber hinaus die Anforderungen des Regelwerks erfüllt werden.

Extreme Sommerhitze: Pferde baden aber richtig!

“36 Grad und es wird noch heißer” singt die Band 2Raumwohnung in ihrem nicht mehr ganz neuen aber nicht weniger aktuellen Sommerhit. Nach Tanzen ist bei diesen Temperaturen nicht mehr jedem zu Mute, und vor allem unsere Pferde leiden bei Sommer Sonne Sonnenschein und mit einer kleinen Dusche kann man ihr Leben deutlich erleichtern. Einige Tipps, worauf man dabei achten sollte, dass die gut gemeinte Abkühlung nicht zu Problemen führt, sind hier zusammen gestellt:

Pferde mit starkem Fesselbehang richtig pflegen

Nicht nur bei nassem Wetter sondern auch bei sehr trockenen oder staubigen Bedingungen benötigen die Beine von Pferden mit viel Kötenbehang, von Pferdeliebhabern auch gerne liebevoll als „Puschel“ bezeichnet, besondere Pflege. Vernachlässigt man die Haare im Fesselbereich kann es schnell zu Problemen wie Mauke kommen. Doch wie pflegt man so viel Haar am besten, ohne jeden Tag stundenlang zu bürsten?

Neues Pferd – Checkliste Grundausstattung

Mit dem Kauf des Pferdes ist es ja (leider oder auch zum Glück, denn was ist schon schöner als all die Kleinigkeiten, die man so dringend braucht ;-)) nicht getan. Man benötigt schon im Vorfeld, also bevor das Pferd sein neues Zuhause bezieht, eine gewisse Grundausstattung, dass wenn das langersehnte Huftier dann endlich da ist auch nichts wichtiges fehlt.

Dass man zum Reiten und fürs Pferd Unmengen an Sachen anhäufen kann (und auch wird) ist wohl bekannt. Aber was ist die Grundausstattung, die man wirklich braucht, um die erste Zeit mit dem neuen Vierbeiner zu überstehen?

Hier eine Checkliste Grundausstattung:

Pferd im Fellwechsel – Kampf der Haarflut

Vor allem bei Pferden, die den Winter im Offenstall verbracht haben hat man als Pferdebesitzer jetzt mit wahren Fluten von Haaren zu kämpfen. Aber auch Pferde, die den Winter im Stall und mit gelegentlichem Koppelgang verbringen sind über den Winter zu einer recht haarigen Angelegenheit geworden.

Jetzt, wo die Temperaturen wieder steigen beginnen unsere vierbeinigen Freunde, ihr Winterfell abzuwerfen. Umgangssprachlich: sie haaren. Wie kann man den Pferden diesen Haarwechsel nun erleichtern? Die Antwort ist ebenso naheliegend wie einfach: bürsten, bürsten, bürsten! Und wie mann sich selbst die Sache so leicht wie möglich machen?

Steigbügelriemen – welche Länge für welchen Zweck?

Im Handel gibt es Steigbügelriemen in Längen von 120 bis 180 cm. Bei der Auswahl der Länge helfen Faustregeln, die im Allgemeinen die passende Länge ganz gut ermitteln.

Tipp: Steigbügelriemen lieber zu lang als zu kurz kaufen. Zusätzliche Löcher kann man leicht mit einer Lochzange (falls vorhanden) selbst machen oder für kleines Geld beim örtlichen Schuster, Sattler oder Schnellschuster machen lassen. Dort kann man allzu lange Riemen auch kürzen lassen, Das Entfernen zu langer Riemenenden ist sinnvoll, da zu lange Enden dem Pferd bei jedem Schritt gegen die Flanke klatschen und im besten Falle die Konzentration des Pferdes stören. Ein empfindliches oder schreckhaftes Pferd kann beim Klatschen des überstehenden Lederriemens sogar durchgehen.

Steigbügelriemen aus Leder – worauf beim Kauf achten, wie richtig pflegen?

Leder ist wohl das bekannteste und traditionellste Material, aus dem Steigbügelriemen gefertigt werden. Gerade bei Leder als Naturmaterial gibt es gewaltige Unterschiede was die Qualität angeht. Sehr billige Riemen sind aus ebensolchem Leder gefertigt. Sie halten meistens nicht so lang wie hochpreisigere Riemen und sind auch weniger geschmeidig, was zu unangenehmen Druckstellen führen kann. Außerdem enthalten Billigriemen häufig Chrom III, welches beim Gerben von billigem Leder benutzt wird und bei empfindlichen Pferden Allergien auslösen kann.

Kaufberatung Lederreitstiefel Teil 3: Lederreitstiefel einlaufen

Nachdem wir nun erfolgreich ein paar Lederreitstiefel anprobiert und gekauft haben geht’s erst richtig los, denn Lederreitstiefel haben den Nachteil, dass man sie nicht einfach so kauft und dann damit los reitet. Nein, die guten Stücke wollen eingetragen werden und dieser Vorgang kann ganz schön an die Substanz gehen. Doch mit einigen Tricks kann man Blasen, blutende Kniekehlen und Frust ganz einfach verhindern.

Kaufberatung Lederreitstiefel Teil 2: Worauf beim Kauf achten?

In Teil 1 des Artikels haben wir uns mit den kryptischen Zahlen im Inneren des Schaftes beschäftigt. Nun klären wir noch die allgemeinen Punkte, auf die man achten sollte, wenn man Lederreitstiefel kaufen will und vor allem: was macht man mit den Reitstiefeln, dass aus diesen steifen Kloben möglichst schnell bequeme Reitstiefel werden?

Kaufberatung Lederreitstiefel Teil 1- Was bedeuten die Zahlen im Schaft?

Beim Kauf von Reitstiefeln, genauer gesagt Lederreitstiefeln stellt sich oft die große Frage: was bedeuten eigentlich die Zahlen, die am oberen Ende des Schafts eingedruckt oder eingeprägt sind genau?

Anders als bei anderen Schuhen haben Lederreitstiefel nicht nur eine Schuhgröße, sondern auch eine Wadenweite und eine Schaftlänge, die passen muss. Diese sind bei den meisten Marken auf der Innenseite des Schafts als Zahlenkombination eingedruckt. Leider gibt es für die Zahlenkombination keine einheitliche Angabe, so dass man beim Übersetzen der Bedeutung etwas kreativ sein muss.

Das Gebiss – die richtigen Maße für das Pferdemaul

Die Länge aber auch der Durchmesser des Gebisses ist von höchster Bedeutung. Nur mit einem gut passenden Gebiss kann das Pferd entspannt laufen, ordentlich am Zügel stehen und so entweder Leistung bringen oder auch “nur” Spaß an der Freizeit mit seinem Reiter haben. Wie kann man mit möglichst geringem Aufwand die zum Pferd passende Gebissgröße herausfinden?

Ohne Huf kein Pferd – Hufe richtig pflegen Teil 2

Den ersten Teil dieses Artikels zum Thema Hufe auskratzen finden Sie HIER

Regelmäßiges Einfetten hält den Huf geschmeidig. Hierzu gibt es verschiedene Produkte. Bei Pferden mit naturgesunden Hufen genügt ein normales Huffett. Dieses ist meist mit Loorbeer versetzt und hat dadurch eine minimale desinfizierende Wirkung.

Ohne Huf kein Pferd – Hufe richtig pflegen Teil 1

Der Pferdehuf ist ein komplexes System, nicht nur eine tote Hornhülle. Deshalb sollte jeder Reiter und Pferdebesitzer den Hufen seines Sportkameraden besondere Aufmerksamkeit widmen und die Hufe ausreichend pflegen. Nachlässigkeiten in der Hufpflege können unglaublich schnell zu akuter oder sogar chronischer Lahmheit führen und das Pferd auf Dauer unreitbar machen, ja sogar die Tötung des Tieres zur Folge haben.

Das lässt sich mit einigen einfachen Vorsorgemaßnahmen leicht vermeiden:

Putzzeug 3: Wurzelbürste, Hufkratzer

Wurzelbürste / Wurzelkardätsche

Die Wurzelbürste (ohne Handschlaufe) bzw. die Wurzelkardätsche (mit Handschlaufe) hat harte Kunststoffborsten (meistens hellbeige oder bunt) und dient zum Entfernen fester Verschmutzungen wie Schlamm am ganzen Pferd (außer an Kopf, Euter, Schlauch und Schweifrübe, da ist die Bürste zu hart. Bei empfindlichen Pferden auch nicht am Bauch anwenden!). Sie findet vor allem an den Beinen Verwendung, denn hier ist der Schmutz oft hartnäckig und

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