Category: Querbeet ums Pferd

Das Royal Ascot Rennen – ein Spektakel nicht nur für Pferdefans

Pferderennen in Ascot

Pferderennen in Ascot

Das Royal Ascot ist eines der traditionsreichsten Pferderennen und eines der größten Veranstaltungen dieser Art in England. Eingeführt von Großbritanniens Königin Anne und zum ersten Mal ausgetragen im Jahr 1711 gehört das jährlich stattfindende Rennen nach über 300 Jahren, avancierte das Rennen schnell zu einem Pflichttermin für Pferdebegeisterte.

Sommerausritt – eine kleine Anekdote für alle Reiterlein

Aus eigener Erfahrung und Beobachtungen im Stall kann ich sagen: Wir Reiter sind ein seltsames und manchmal (hier rede ich nur über mich, sowas würde ich niemals über einen Stallgenossen sagen) auch total bescheuert.

Warum? Ganz einfach – wir verteilen Fliegenmasken und Fliegendecken mit und ohne Hals- oder Bauchteil. Wir salben, sprühen und cremen mit Fliegengel, Fliegenspray, Kokosöl, Melkfett und allerlei sonstigen mehr oder weniger wirkungsvollen Mitteln, die unser geliebtes Ross von allerlei stechenden und saugenden Insekten befreien sollen.

So weit, so gut. Pferdchen ist also eingesprüht, gut verpackt und fliegensicher gemacht und wir reiten los. Ein wunderbarer Spätsommernachmittag, es wird langsam Abend. Es ist nicht mehr so warm, die Wiesen noch trocken, ein Traum. So dauert es nicht lang bis wir einige Kilometer vom Stall entfernt sind und die Freude zunehmend getrübt wird. Denn mit dem bevorstehenden Sonnenuntergang kommen sie aus ihren Verstecken: Stechmücken und Bremsen in rauen Mengen. Interessiert unser Pferd natürlich nicht, denn es ist ja dank seines Reiterleins gut geschützt und verpackt.

Schwellung am Hals – eine mögliche Ursache

Der Sommer hat gerade angefangen, das Pferd ist angeweidet und hat plötzlich eine Schwellung am Hals, meist beidseits, direkt hinter den Ganaschen. Der Stall schreit „Druse“ und der eigene Kollaps ist plötzlich sehr nahe.

Druse ist natürlich nicht nur sowieso schon unwahrscheinlich sondern, anhand fehlender sonstiger Symptome, auch auszuschließen. Bei Druse steht das Pferd nämlich nicht lebhaft auf dem Platz und tänzelt fröhlich vor sich hin, sondern man merkt ihm an, dass was nicht stimmt. Nasenausfluss und erhöhte Temperatur obendrauf.

Übrigens sind es auch in unserem Fall nicht die Lymphknoten, die für die Schwellung verantwortlich sind, sondern die Ohrspeicheldrüse, auf dem Bild gelb eingezeichnet:

Lage der Ohrspeicheldrüse

Ungefähre Lage der Ohrspeicheldrüse

Druse kann man also getrost ausschließen (es sei denn, oben genannte Symptome treten gleichzeitig auf – dann bitte sofort den Tierarzt rufen!). Nur was ist es dann, was dem Pferd den Hals dick werden lässt?

Schwergewichtiger Reiter – Rund, na und? Teil 3

Willkommen zu Teil 3 unserer kleinen Reihe “Schwergewichtiger Reiter – Rund, na und?”
Teil 1 findet Ihr >> hier <<, Teil 2 ist >> hier << verlinkt.

Und weiter geht’s….

Ich weiß, heutzutage muss man im Internet alles loben. „Du bist so eine tolle Frau, dass Du mit 140 Kilo reitest und immerhin hast Du Dir ein schweres Kaltblut gekauft, ich finde Dich so toll…….“ so gelesen auf Facebook.

Tja – was soll man dazu sagen. Kritik ist nicht mehr angesagt, alle plüschen sich voll und finden alles und jeden so wunderbar, so individuell und so traumhaft. Die gleichen Leute regen sich – zu Recht – über Rollkur und co auf, aber wehe, man weist auch nur sanft darauf hin, dass die Reiterin vielleicht doch ein kleiiines bisschen massig ist für das Pferd mit dem extrem langen Rücken. Traurigerweise leidet am Ende unter all dem Heititei das Pferd, das sich nicht wehren kann. Das still leidet, Schmerzen hat und irgendwann aus „unerklärlichen Gründen“ nicht mehr richtig läuft. Kann aber nicht am dicken Reiter liegen, oh nein, denn der ist ja immerhin toll und individuell und wunderbar… (und ja, das IST Sarkasmus)

Schwergewichtiger Reiter – Rund, na und? Teil 2

>> Hier << geht es zu Teil 1 dieses Artikels.

Ich gebe zu, ich hab dann – nach über 30 Minuten vergeblichen Strebens, die einfache Tatsache „Gewicht = Belastung“ und „Druck auf die Ärmchen des Kleiderbügels (=Rippen) belastet auch die Kleiderstange, an der der Bügel hängt (=Wirbelsäule)“ zu verdeutlichen, aufgegeben.

Fassen wir für alle die, die entweder nicht komplett festgefahren sind in ihrer Meinung oder wenigstens „woanders studiert“ haben als besagte Dame folgendes zusammen:

Schwergewichtiger Reiter – Rund, na und? Teil 1

Heute war es mal wieder so weit. Ich habe mich auf eine Diskussion zum Thema „Reitergewicht“ und „Gewichtsträger“ eingelassen. Die Dame, mit der ich mich – übrigens Verkäuferin im lokalen Reitsportgeschäft, man sollte also durchaus meinen, sie weiß wenigstens ein Bisschen bescheid – unterhalten habe förderte allerdings ein ganz neues Argument zu Tage, das ich Euch hier nicht vorenthalten will.

Manche wissen ja, wie ich persönlich zum Thema „schwergewichtige Reiter“ stehe. Allen anderen sei mein Artikel zum Thema >> hier << zum Nachlesen verlinkt.

Nicht immer Gewichtsträger: Kaltblut

Nicht immer Gewichtsträger: Kaltblut

 

So weit, so gut. Besagte Dame tischte mir also folgendes auf:

Es sei nicht möglich, dass die Wirbelsäule des Pferdes durch einen zu schweren Reiter belastet würde, solange nur der Sattel gut passt. Warum? Weil der Sattel ja gar nicht auf der Wirbelsäule aufliegt, sondern auf den Rippen.

Äh… aaaah ja…

15 Zeichen, dass Du als Reiter langsam über eine Diät nachdenken solltest

1. Wenn Du Deine Reithose anziehen willst musst Du erst eine 5 köpfige Familie vertreiben, die sie als Zelt benutzt hat

2. Dein Pferd wünscht sich stahlverstärkte Hufschuhe zu Weihnachten, weil es Angst hat, Du trittst ihm versehendlich auf den Huf

3. Dein Gemüsehändler sagt nur “Ja, sicher….” und packt Dir 5 Tafeln Schokolade ein obwohl Du Du 5 Kilo Karotten bestellt hast

Karotten statt Schoki - dem Pferderücken zu Liebe!

Karotten statt Schoki – dem Pferderücken zu Liebe!

4. Du bekommst ein Schreiben von Deiner Stadt, Du solltest die kleine Brücke am Bach nicht mehr benutzen, obwohl die für Reitergruppen zugelassen ist.

Surftipp zum Thema “Warum zu viel Rücksicht auf’s Pferd schädlich ist”

Ich habe eben den wohl besten Artikel zum Thema “Warum zu viel Rücksicht auf’s Pferd schädlich ist” gelesen, der mir je vor die Augen gekommen ist. Da ich aber stets auch meinen Senf dazu geben muss findet Ihr den Link zum Artikel am Ende meines Lobliedes an die Autorin Nadja Müller:

Oh Gott, DANKE! Danke, für diesen Artikel, liebe Nadja. Vor lauter Heititei und Glücksrausch wird einem im Internet ja ganz schlecht. Und am Ende ist es wie mit den Fotos vom 911er Porsche, hinter dessen Steuer die 23 jährige stolz das Selfie macht – is nur heiße Luft, war auf einer Autoausstellung… Und mit ihrem Pferd ist sie eigentlich todunglücklich, weil es seit Monaten schlecht läuft, sie aber das Gesicht vor den FB-“Freunden” verlieren würde, wenn sie sagt, wie es ist und nach Hilfe fragt…

Alle plüschen und tätscheln, das Pferd wird – wohl meinend, keine Frage – verhätschelt und zu Tode verstanden. Am Ende stehen dann ein unglückliches Pferd und eine unglückliche Reiterin. Oder die Trennung, denn “es hat halt nicht geklappt”.

Ausreiten im Sommer – Wichtiges für Pferd und Hund

Anders als Hunde regulieren Pferde ihre Körpertemperatur wie wir Menschen auch über die Absonderung von Schweiß. Wer sein Pferd schon mal richtig gearbeitet hat weiß nur zu gut, wie viel Wasser ein Pferd verlieren kann, wenn es ordentlich ins Schwitzen gerät. Dieser Flüssigkeitsverlust muss unbedingt ausgeglichen werden, sonst kann es zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen kommen. Profan gesagt heißt das: Pferde brauchen Wasser. Jederzeit und viel davon. Das ist im heimischen Stall selbstverständlich und auch problemlos machbar. Was aber auf Ausritten und beim Wanderreiten? Wasser ist schwer und kann nicht problemlos in ausreichenden Mengen mitgeführt werden. Daher solltet Ihr bei Ausritten in der Sommerhitze, die länger als 30 Minuten dauern unbedingt vorher abklären, ob Ihr das Pferd unterwegs irgendwo mit Wasser versorgen könnt.

Leder – Wo kommt das Material für Trense & Co. eigentlich her?

Für Leder kann grundsätzlich jede tierische Haut verwendet werden. In der Regel sind die verarbeiteten Häute Abfallprodukte der Lebensmittelindustrie und stammen von Rindern, Kälbern, Ziegen, Schafen, Pferden und Schweinen.

Leder

Leder – ein wunderbares Naturprodukt

In der Modebranche kommen auch exotische Häute zur Verwendung wie von Krokodilen, Kängurus, Strauße, Antilopen, Schlangen und Fischen.

Wichtig: Pferdetransport ohne Einstreu gibt Strafen!

Hallo zusammen,

für all die, die es noch nicht mitbekommen haben sei hier nochmal erwähnt: Wer mit seinem Pferdehänger, Pferdetransporter, Pferde-LKW oder sonst welchen Fahrzeugen, die zum Transport von Pferden geeignet sind und benutzt werden ohne Einstreu erwischt wird darf zahlen.

Dabei ist was die Art der Einstreu angeht keine Vorschrift vorhanden, es muss nur eingetreut sein. Der Grund? Ganz einfach: Pferde werden nach wie vor nicht als Sportgerät oder Freizeitpartner betrachtet sondern zählen zum Vieh. Dadurch ist ihr Transport in der “Viehverkehrsverordnung” (ViehVerkV) geregelt.

Im Pferde-Transportanhänger gilt: Einstreu nicht vergessen!

Im Pferde-Transportanhänger gilt: Einstreu nicht vergessen!

Schon ganz zu Anfang (§1, Satz 1, Nr.1) ist dort festgelegt, dass beim Transport von Vieh das sogenannte Absickern, also das Durchsickern von Flüssigkeiten wie Urin oder auch Kot (Durchfall) verhindert werden muss.

Distanzritte – Herausforderung für Pferd, Mensch und Material

Distanzritte stehen immer mehr im Zentrum der Aufmerksamkeit unter Reitern, denn die Leistungen, die dort vollbracht werden, sind enorm. Dabei kommt es nicht nur auf die körperliche und psychische Eignung sowohl des Reiters als auch des Pferdes an. Auch das Material muss unter widrigen Bedingungen und Dauerbelastung halten.   Pferd ist nicht gleich Pferd So traurig das sicher den ein oder anderen Pferdebesitzer macht, nicht jedes Pferd ist für Distanzritte geeignet. Die Tiere müssen eine enorme Ausdauer mitbringen, zäh und unempfindlich gegenüber Witterungsschwankungen sein.

OP-Versicherung – sinnvoll oder unnötig?

Der Umgang mit Pferden, sei es beim Reiten, Fahren oder Voltigieren, ist ein wunderbares Hobby. Pferde sind groß, stark, erdverbunden und vermitteln uns Menschen ein Gefühl von Geborgenheit und Freiheit zugleich. Jeder Horseman (und natürlich auch jedes Horsegirl ;-)) weiß genau, was ich meine, sammeln wir doch alle unsere unvergesslichen Pferde-Momente wie ganz besondere Schätze.

Leider muss man trotz, oder vielleicht auch gerade wegen der emotionalen Bindung an unsere Sport- und Freizeitkameraden ein etwas nüchternes Thema unbedingt mit beachten: Was, wenn das geliebte Pferd einen Unfall hat oder krank wird? Vor allem unvorhergesehene Operationen mit dem sprichwörtlichen Rattenschwanz an Folgekosten gehen da schnell so richtig ins Geld. Und wir reden hier sehr wohl von vierstelligen Beträgen.

Pferde vertrauen uns - im Gegenzug sollten wir bestmöglich für sie sorgen. Foto: Lupo / pixelio.de

Pferde vertrauen uns – im Gegenzug sollten wir bestmöglich für sie sorgen.
Foto: Lupo / pixelio.de

Jeder Pferdehalter sollte sich also den Moment Zeit nehmen, über eine OP-Versicherung nachzudenken, denn nichts ist im Falle eines Falles so unangenehm wie eine Versicherung, die man nicht hat.

Rechtliches zur Reittherapie für Menschen mit Behinderung

Ein Gastartikel zu einer Problematik, die für Reitvereine ein ohnehin schon nicht leichtes Thema noch heikler gestaltet. Es geht darin um die Frage, inwieweit die Vereine für Unfälle haften.

Es gibt in der Rechtssprache den Begriff des Nutztierprivilegs. Dieser gesteht Vereinen eine Haftungsbefreiung zu. Ein Verein mit Reittieren müsste diese dazu zur Realisierung von gemeinnützigen Zwecken und auf non-profit-Basis bereithalten.

Der Bundesgerichtshof hat jedoch entschieden, dass sich Reittherapievereine, die Training und Therapie für Behinderte durchführen, auf eben dieses Nutztierprivileg nicht mehr beziehen können. Ein kaum abzuwägendes Haftungsrisiko – was ging dem voraus?

Eingetragener Reitverein und seine Haftung

Queerfeldein reiten oder: ein Königreich für einen Reitweg

Ein wilder Jagdgalopp durch ein leuchtend gelb blühendes Rappsfeld, wogende Ähren oder auch saftiges, hohes Gras. Die Mähne flattert einem ins Gesicht, man spürt die pure Kraft der Pferdemuskeln unter sich arbeiten, die Welt rast vorbei und alles was man noch hören kann ist das rhythmische Schnauben des Pferdes, während donnernde Hufe die Erde unter sich zum beben bringen. Ein Gefühl wie vor hunderten Jahren, als Mensch und Pferd noch eine Einheit waren.

Ausritt queerfeldein: lieber nicht

Abseits der Wege: lieber nicht

Nur Dein Pferd, die Natur und Du – ein Traum.

Der richtige Untergrund für Reitplatz und Halle

Das Frühjahr naht und damit auch die Möglichkeit, das Training endlich mal nach draußen zu verlagern, um den im Winter doch arg strapazierten Reitplatzboden her zu richten. Ein guter, gepflegter Außenplatz ist uns Reitern genauso lieb und teuer wie eine sichere Halle, in der wir auch bei widrigen Wetterbedingungen unserem liebsten Hobby fröhnen können. Im Gegensatz zu vielen Reitplätzen, die einfach nur aus einer mehr oder weniger platt getretenen Wiese bestehen, sollte sowohl der Hallenboden auch als der Reitplatzboden im Freien gewissen Anforderungen entsprechen. Um der Gesundheit unserer Sportkameraden und unserer eigenen Willen. Was aber macht einen guten Reitplatzboden denn nun aus?

Hund und Pferd – die erste Begegnung

Viele oder besser gesagt die meisten Pferdebesitzer und Reiter haben auch (mindestens) einen Hund, den sie natürlich gerne mit in den Stall nehmen würden. Leider scheitert dieser Plan allzu oft an durchaus vernünftigen Bedenken. Kann ich Pferd und Hund gleichzeitig beaufsichtigen? Wie stelle ich sicher, dass mein Hund nicht getreten wird? Soll der Hund frei laufen dürfen oder ist es besser, ihn ständig angeleint zu lassen?

Pferde als Trainer – Führungskräfte- und Manager-Training mit „pferdiger“ Hilfe

Pferde sind ganz besondere Geschöpfe, das wissen alle, die jemals mit ihnen zu tun hatten. Reiter und Pferdefreunde wollen ihre vierbeinigen Partner nicht mehr missen, Eltern pferdebegeisterter Kinder und Teenager wissen ihre beruhigenden und charakterbildenden Eigeschaften zu schätzen. Neu ist jedoch, sich das Lernen von Verhaltensweisen, die sich auch im zwischenmenschlichen Umgang und vor allem beim Umgang mit Mitarbeitern und Angestellten positiv auswirken, bei Führungskräften zu Nutze zu machen.

Gras am Wegesrand – fragwürdiger Snack zwischendurch Teil 2

Wie schon in Teil 1 des Artikels „Gras am Wegesrand – fragwürdiger Snack zwischendurch Teil 1“ erwähnt ist es eine schlechte Idee, sein Pferd außerhalb des Stalls irgendwelche „Leckereien“ fressen zu lassen. Hier noch mehr Infos und Denkanstöße zum Thema:

Streusalz, Gummiabrieb, Benzin und Öl

Am Straßenrand lauern noch ganz andere Gefahren, die man sich erst bewusst machen muss, um sie zu erkennen. Im Winter ist das Gras auf dem Grünstreifen mit Streusalz verunreinigt. Hierbei handelt es sich nicht um normales Salz wie im Salzleckstein vorhanden, sondern um Kaliumchlorid. Die vermehrte Aufnahme von Kaliumchlorid kann zu Muskelkrämpfen, Herzrythmusstörungen, Durchfällen und sogar zum spontanen Herztod führen. Eine weitere Gefahrenquelle des „leckeren“ Grünstreifen-Grases sind Rückstände, die unsere Autos so am Straßenrand hinterlassen wie Gummiabrieb der Reifen, Feinstaub aus dem Dieselmotor, Öl- und Benzinrückstände durch Undichtigkeiten oder schlicht durch Verbrauch. Alle diese Stoffe haben nichts, aber auch gar nichts im Pferd zu tun und machen nur eines: krank!

Ein Neuer zieht ein – Pferde aneinander gewöhnen

Gerade wenn sich fremde Pferde zum ersten Mal begegnen können sich wirklich ernsthafte Kämpfe zutragen. Deshalb kann man nicht müde werden immer und immer wieder darauf hinzuweisen, dass man fremde Pferde NICHT einfach vergesellschaften kann. Ja, Pferde sind Herdentiere. Ja, Pferde sind friedlich. Aber NEIN, Pferde sind nicht wehrlos und auch keine Pazifisten. Wer nicht in die Herde gehört wird verjagt, notfalls auch mit Gewalt. Also bitte, bitte: egal in welchem Alter Pferde nicht einfach auf eine Koppel stellen und den Rest dem Schicksal überlassen! Das kann ganz böse ins Auge gehen und nicht wenige unterlegene Pferde haben das schon mit ernsthaften Verletzungen oder gar mit dem Leben bezahlt.

 

Vergesellschaften aber richtig

Auch Reiter gehen mit der Zeit: Smartphones auf dem Pferd

Wer Reitsport betreibt, investiert in dieses Hobby jede Menge Zeit und Geld. Das eingesetzte Material wie Sattel, Trense oder Halfter ist intensiven Belastungen ausgesetzt, denen es nur standhält, wenn es von bester Qualität ist. Dies gilt ebenso für das Smartphone, das die Reiter und Reiterinnen bei sich tragen, egal, ob sie in der Halle trainieren, gemütlich ausreiten oder an einem Turnier teilnehmen. Aus diesem Grunde ist es ratsam, bei der Wahl des Geräts die besonderen Anforderungen des Reitsports im Auge zu behalten. Dies trifft für die Handynetze in gleichem Maße zu, denn niemand will während eines Ausritts in abgelegenem Gelände die Netzverbindung verlieren. Natürlich will man nicht mit dem Schlimmsten rechnen, sollte aber dennoch gewappnet sein.

Die erste Pferdeklappe Deutschlands

Manch einer kann, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr selbst für sein Pferd sorgen. Doch anstatt mit dem Finger auf Menschen zu zeigen, die nicht mehr dazu in der Lage sind und daher ihr Pferd abgeben müssen haben die Leute von “Notbox” in Schleswig Holstein ein tolles Projekt ins Leben gerufen: die Pferdeklappe.

Dort kann jeder, ohne Angabe von Gründen und ohne eine Erklärung abgeben zu müssen, sein Pferd abgeben.

Pferderennen – großer Sport mit schlechtem Ruf

Pferderennen ist auch hierzulande eine riesige Industrie, in der unvorstellbare Summen durch verschiedene Hände gehen. Nicht zuletzt deswegen genießt der Rennsport unter Pferdefreunden einen zweifelhaften Ruf. Jeder Tierfreund und Pferdefan kennt sie, die Geschichten, die sich um zu Tode gehetzte Pferde ranken, die sich in totaler Erschöpfung ins Ziel schleppen. Wer nicht gewinnt kommt zum Schlachter oder Schlimmeres. Doch diese Geschichten sind, wenn überhaupt, Einzelfälle. Den Pferden geht es, eben weil mit ihnen viel Geld gemacht wird, viel besser als allgemein bekannt.

Kritikpunkt früher Trainingsbeginn

Ein Haupt-Augenmerk liegt auf dem extrem jungen Alter, in dem professionelle Rennpferde antrainiert und letztendlich dann auch eingesetzt werden. Jeder normale Reiter kennt die Faustregel, ein Pferd nicht vor Erreichen des dritten Lebensjahres mit dem Reitergewicht zu konfrontieren, manche spät entwickelnde Rassen sogar erst mit 4 oder mehr Jahren.

Pferderennbahn vor dem Rennen

Die Ruhe vor dem Sturm: Pferderennbahn vor dem Rennen

Ein Rennpferd erreicht jedoch bereits mit 4 oder 5 Jahren die Spitze seiner Leistungsfähigkeit. Das Zeitfenster, es auszubilden und zum Einsatz zu bringen, ist also extrem klein. Das ist der Grund, warum Rennpferde leider schon sehr jung antrainiert und eben auch geritten werden. Einzig Gutes daran: die Reiter sind extrem leicht und auch die Ausrüstung („Sattel“ kann man das Kissen, das beim Pferderennen auf den Rücken geschnallt wird, nicht nennen) wiegt kaum etwas. Der Pferderücken wird damit meist weniger belastet, als wenn Lieschen Müller mit ihren 40 Kilo Übergewicht meint, ihren 3 jährigen Tinker selbst ausbilden zu müssen. Harte Worte, ich weiß, aber wenn ich immer wieder Leute mit weit über 100 Kilo auf nicht gymnastizierten und nicht ordentlich gerittenen Pferden sehen muss möchte ich immer wieder laut aufjaulen. 🙁 Dazu aber später an anderer Stelle mehr.

Geheimtipp oder Hokuspokus? Zebrastreifen gegen Bremsen

Bei den aktuellen Temperaturen und der hohen Luftfeuchte ist es nicht weiter verwunderlich, dass es wieder einmal eine neue Geheimwaffe gegen Bremsen gibt. Diesmal, wie könnte es anders sein, über Facebook mit rasender Geschwindigkeit verbreitet und von tausenden Reitern und Pferdehaltern getestet: Pferd bemalen.

Ja, Ihr habt richtig gelesen. Das Pferd wird zum Zebra und soll so vor den lästigen Plagegeistern geschützt werden. Was sich erst liest wie ein dummer Witz scheint allerdings tatsächlich zu funktionieren. Dunkle Pferde bekommen helle Streifen, helle Pferde dunkle. Wichtig ist dabei ein möglichst hoher Kontrast, denn offenbar funktioniert die Bremsen-Verwirrtaktik umso besser, je deutlicher sich die Streifen vom eigentlichen Pferdefell abheben.

Das Vorgehen ist so einfach wie zeitaufwändig: Dem Pferd werden in mühsamer Kleinarbeit Streifen ins Fell gemalt. Je feiner diese, desto besser. Am besten orientiert man sich an einem echten Zebra, denn hier wurde die Wunderwaffe gegen Bremsen abgeguckt: Zebras bleiben von den lästigen Blutsaugern nämlich fast gänzlich verschont.

Zebrastreifen gegen Bremsen am Pferd

Wenig kleidsam und schlank macht’s auch nicht, aber wenn’s gegen Bremsen hilft, warum nicht? (in diesem Falle wurde allerdings mit dem Bildbearbeitungsprogramm nachgeholfen ;-))

Doch was tut man nicht alles, um dem geliebten Vierbeiner bei über 30 Grad eine Fliegendecke oder ständiges Einsprühen mit stinkenden Mitteln zu ersparen. Letztere scheinen ihre Wirkung sowieso grundsätzlich mindestens 30 Minuten vor Ende des Ausrittes zu verlieren, also warum nicht Pferd zum Zebra umdekorieren.

Pferdekauf im Internet

Für viele Menschen sind Pferde ein absolutes Hobby. Ob für den privaten Gebrauch oder für den Pferdesport: Pferde sind stets interessante Tiere einige züchten diese sogar. Doch um erst einmal das passende Pferd zu finden, müsste man ewig suchen. Abhilfe schafft das Internet, in dem man auf dem Pferdemarkt online mit Sicherheit schnell fündig wird.

Pferdekauf im Internet

Auf der Suche nach geeigneten Pferden, nutzen viele Menschen das Internet. Hier findet man zahlreiche Seiten, auf denen man Pferde kaufen und auch verkaufen kann. Ist man zum Beispiel auf der Suche nach einem Tier für den Pferdesport, kann man dies in der Suchleiste angeben. Auch die Rasse, Farbe und das Geschlecht können frei gewählt werden und man bekommt anschließend Ergebnisse von Pferden in seiner Nähe angezeigt. Zudem sollte man angeben, welche Eignungen das Pferd besitzen sollte und anschließen natürlich,

Wenn es Abend wird im Pferdestall – Reiten und Fahren in der Dämmerung

Im Sommer stehen Pferdesportler, egal ob sie auf dem Pferd sitzen oder ihr Hobby lieber vom Bock einer Kutsche ausüben, vor einem heißen Problem: tagsüber ist es einfach zu warm, um mit dem geliebten Sportkameraden verantwortungsvoll etwas zu unternehmen. Kein Reiter oder Fahrer der etwas auf sich hält jagt sein Ross bei brütender Sommerhitze durch Feld und Flur. Ab einer gewissen Außentemperatur bietet nicht mal der Wald mehr ein angenehmes Klima. Die Hitze staut sich überall und erst in den Abendstunden sinken die Temperaturen ein wenig. Anstatt nun zu jammern und auf kühleres Wetter zu hoffen kann man sich das auch zu Nutzen machen, denn abends ist die Luft lau, die Bremsen und Fliegen schlafen schon irgendwo auf einem lecker riechenden Misthaufen und man kann mit seinem Pferd unbehelligt einige schöne Runden drehen. Kein Sonnenbrand, keine quälenden Insekten, kein Hitzschlag sondern geruhsames Reiten oder Fahren bei milden Temperaturen.

Tipp: Kamera mitnehmen 😉

Ein Tipp für alle, die nicht genug davon bekommen können, ihren Liebling abzulichten:

Aktivstall und trotzdem individuell füttern?

Ein Aktivstall ist in vielerlei Hinsicht ein echtes Plus für die Lebensqualität und die Gesundheit der dort untergebrachten Pferde.

Problematisch ist in dieser Haltungsform vor allem die Frage, wer wann was und wieviel an Nahrung erhält.

Aus diesem Grund sind Pferde, die in der Ernährung besonderer Rücksicht bedürfen meist nicht, oder nur mit deutlichem Mehraufwand in einem Aktivstall zu halten.

Die Firma HIT Hinrichs Innovation + Technik GmbH aus Weddingstedt, vielen (Aktiv-)stallbetreibern durch ihre innovative und vielseitige Produktpalette ein fester Begriff, arbeitet seit geraumer Zeit an einem Fütterungsautomaten, der Pferde ohne weitere technische Eingriffe nur aufgrund ihres “Gesichts” erkennt.

Pferdeposter einmal anders

Reiter und Pferdeliebhaber haben eines gemeinsam: wir würden uns am liebsten 24 Stunden mit unseren vierbeinigen Freunden umgeben. Beim Frühstück die Müslischale mit Pferdemotiv, im Bad das Pferdehandtuch, am Computer der passende Hintergrund mit einem schönen Pferdebild. Dabei muss es gar nicht immer das eigene Pferd sein. Das Standard-Poster, das schon zu Mutters Zeiten mehr oder weniger hübsch auf dünnem Ökopapier die Wände des Kinderzimmers geschmückt hat, ist nicht mehr ganz Stand der Dinge. Wer seine Lieblingstiere um sich haben will hat heutzutage eine Vielzahl wunderbarer Möglichkeiten 

Die Geschichte der Pferderennen

Der Vorreiter – im wahrsten Sinne des Wortes – des Pferderennens war das Wagenrennen der Antike. Erst im Jahre 720 fanden die ersten Wettkämpfe statt, bei denen die Reiter nicht im Gespann, sondern direkt auf dem Pferderücken im Sattel saßen. Besonders die Römer begannen damals, schnellere Pferde zu züchten und so die Grundlagen für den Rennsport zu entwickeln. Richtiges Galopprennen fand jedoch erstmals in England statt, der Mutter des Pferdesports. Im Jahre 208 ließ sich ein römischer Kaiser namens Lucius Septimus Serverus nach einem Feldzug gegen die Britannier dort nieder. Pferde ließ er sich aus dem Orient nach England liefern, denn dort gab es zu dieser Zeit lediglich kleinere Ponys. 211 nach Christus ließ er schließlich die erste Rennbahn in Yorkshire errichten.

Mit dem Pferd im Garten – Pferdehaltung einmal anders

Wer von euch hat als junger Pferdenarr nicht davon geträumt, einmal das eigene Pferd im Garten hinterm Haus zu halten? Wie realistisch dies ist, hängt neben den finanziellen Mitteln auch von der Beschaffenheit des Grundstücks und der Wohnlage ab. Pferde sind Fluchttiere und daher benötigen sie Bewegungsraum. Sie sind Herdentiere, weshalb sie nicht alleine gehalten werden und sozialen Kontakt zu Artgenossen haben sollten. Licht und Luft sind ebenso wichtige Kriterien, die ein Pferd braucht, um gesund zu bleiben. Dazu kommen ausreichend Futter und Unterstandmöglichkeiten bei schlechtem Wetter oder Kälte. 

Herbst und Winter – Gesund bleiben bei starken Temperaturschwankungen

Die letzten Wochen haben es mal wieder gezeigt: in unseren Breiten kann die Witterung und die Temperatur geradezu Kapriolen schlagen. War es am einen Tag mit 15 Grad und mehr für Winter geradezu frühjahrshaft warm, so kühlte es schon am Folgetag unter den Gefrierpunkt ab. Die Tag-/Nacht-Schwankungen waren noch viel heftiger. Herbst und Winter mit ihren manchmal noch recht warmen Tagen und frostigen Nächten stellen Pferdehalter und Reiter vor die ein oder andere Herausforderung.

Ein Neuer zieht ein – wie integriere ich ein neues Pferd in eine bestehende Herde?

Ein aufregender Tag – ein neues Pferd zieht im Stall ein. Je nach Haltungsweise stehen die zukünftigen Koppel-Genossen täglich mehrere Stunden oder auch Vollzeit auf der gleichen Wiese und der Neuling soll so schnell und so konfliktarm wie möglich in die neue Gruppe aufgenommen werden.

Pferdeherde - ein neues Pferd zieht ein

Gemischte Pferdeherde auf einer Koppel
Foto: ©Jürgen Nießen/pixelio.de

Das Vorgehen dabei ist eigentlich denkbar einfach. Zunächst verschafft man den Pferden Kontakt auf die Distanz. Das heißt, 

Heilpflanzen selbst sammeln: die Brennessel

Seit alters her wird die Brennessel als Heilpflanze von Mensch und Tier geschätzt. Vor allem ihre positive Wirkung auf die ableitenden Harnwege ist bekannt. Sie wirkt harntreibend, entwässernd und antibakteriell. Aber die Brennessel kann noch viel mehr, enthält sie doch hohe Mengen an Vitamin C, Vitamin E, Eisen, Enzymen und Mineralstoffen.

Brennessel - Heilpflanze für Mensch und Tier

Die Brennessel

Ihre Früchte, die in kleinen, unscheinbaren Rispen ab Mitte des Sommers erscheinen, enthalten sehr viel hochwertiges Eiweiß. Der Eiweißgehalt der Brennesselsamen ist dabei sogar höher als der von Sojabohnen.

Pferdepflege der alten Schule: Schweif verlesen

Kein schönes Pferd ohne einen schönen Schweif. Lang und kräftig soll er sein, mit viel Volumen, schön sauber und gepflegt. Nur leider sammelt der Schweif vor allem in den Sommermonaten dank Wälzen auf der Koppel, vorbeikommendem “Fallobst” (ja, ich meine die Pferdeäpfel ;-)) und (bei Stuten) Urin eine ganze Menge Dreck und Staub. Das Ergebnis: strubbeliges, stumpfes Haar, durchsetzt von Grashalmen, Fliegenresten und allerlei kleinem Unrat. Den großen Dreck kann man prima mit einer groben Bürste ausputzen. Nur was, wenn der Schweif endlich mal wieder so richtig gut aussehen soll? Dann kommt man am sogenannten “Verlesen” eigentlich nicht vorbei, denn keine Bürste ist so gut wie echte Handarbeit. Für erfolgreiches Verlesen gibt es ein paar kleine Tricks, mit denen man sich die Arbeit erleichtern kann:

Petition gegen Rollkur und Hyperflexion

Heute geht es um ein Thema, das jeden Reiter, der seinen vierbeinigen Sport- und Freizeitpartner respektiert, angeht: die Rollkur, auch als Hyperflexion bezeichnet. Als würde ein eleganter Ausdruck etwas daran ändern, dass weltweit Pferde unter dem Wahn leiden, eine tiefe Nase sei gleichzeitig ein gut gerittenes Pferd.

Das muss endlich aufhören!

Bitte beachtet und unterzeichnet die Petition zum Schönen Reiten. Den Pferden zu Liebe!

http://www.petitiononline.de/petition/wann-gibt-es-wieder-schoenes-reiten-zu-sehen/943

Danke!

Pferdeleckerchen-Rezept: Apfel-Müsli-Bällchen

Pferdeleckerchen gibt es im Handel wie Sand am Meer, keine Frage. Und ganz sicher ist es auch einfacher und schneller, einen Beutel Pferdekekse zu kaufen. Dreieurofufzich auf den Tisch gelegt und schon ist die Tüte Dein und das Pferd freut sich. Nur: was ist wirklich drin im Keks? Wie viel davon kann ich meinem Pferd bedenkenlos füttern? Ich rede damit jetzt nicht von Vergiftungen, sondern eher von Inhaltsstoffen wie Zucker, Honig oder Melasse, die auf Dauer den Pferdezähnen nicht wirklich gut tun.

Pferdeleckerchen Pferdekeks selbst backen

Mit Liebe gebacken – selbstgemachte Pferdekekse

Außerdem sind Pferde, wie jeder weiß, echte Feinschmecker. Warum also nicht das Pferd mal mit einer ganz besonderen, selbst gemachten Leckerei überraschen? Selbst gebackene Pferdekekse sind schneller fertig als man denkt, sind gesund und schmecken sowohl Pferd als auch Reiter prima. Hier ein Rezeptvorschlag:

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