Category: Reiten

Reiten, Reitweisen, Hilfen, Tipps und Tricks für besseres Reiten

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Kommunikation mal anders – das Fühlen

Beim Reiten dreht sich viel um Hilfen. Druck hier, Gewichtsverlagerung da, Parade dort. Die Reaktion des Pferdes wird vor allem an der Änderung seiner Bewegung wahrgenommen. „Wenn ich hier ‘treibe’ macht es das und das….“

Heute wollen wir uns mit der anderen Richtung der Kommunikation beschäftigen, denn unsere Freunde, die Pferde, haben uns auch wenn sie unterm Sattel sind, einiges mitzuteilen. Man muss kein „Pferdeflüsterer“ sein, um die feinen Signale, die das Pferd aussendet, mit zu bekommen. Man muss nur bereit sein, sich darauf einzulassen.

Wichtiges Kommunikationsmittel beim Reiten: Der Schenkel

Wichtiges Kommunikationsmittel beim Reiten: Der Schenkel

 

Allen voran das „Fühlen“. Ein bei uns Menschen nicht unbedingt im Vordergrund stehender Sinn, der Tastsinn, und schon gar nicht an zwei der drei Haupt- Kontaktstellen am Pferd, nämlich Schenkel und Hintern. Doch genau hier können wir so viel erfahren.

Sommerausritt – eine kleine Anekdote für alle Reiterlein

Aus eigener Erfahrung und Beobachtungen im Stall kann ich sagen: Wir Reiter sind ein seltsames und manchmal (hier rede ich nur über mich, sowas würde ich niemals über einen Stallgenossen sagen) auch total bescheuert.

Warum? Ganz einfach – wir verteilen Fliegenmasken und Fliegendecken mit und ohne Hals- oder Bauchteil. Wir salben, sprühen und cremen mit Fliegengel, Fliegenspray, Kokosöl, Melkfett und allerlei sonstigen mehr oder weniger wirkungsvollen Mitteln, die unser geliebtes Ross von allerlei stechenden und saugenden Insekten befreien sollen.

So weit, so gut. Pferdchen ist also eingesprüht, gut verpackt und fliegensicher gemacht und wir reiten los. Ein wunderbarer Spätsommernachmittag, es wird langsam Abend. Es ist nicht mehr so warm, die Wiesen noch trocken, ein Traum. So dauert es nicht lang bis wir einige Kilometer vom Stall entfernt sind und die Freude zunehmend getrübt wird. Denn mit dem bevorstehenden Sonnenuntergang kommen sie aus ihren Verstecken: Stechmücken und Bremsen in rauen Mengen. Interessiert unser Pferd natürlich nicht, denn es ist ja dank seines Reiterleins gut geschützt und verpackt.

Schwergewichtiger Reiter – Rund, na und? Teil 3

Willkommen zu Teil 3 unserer kleinen Reihe “Schwergewichtiger Reiter – Rund, na und?”
Teil 1 findet Ihr >> hier <<, Teil 2 ist >> hier << verlinkt.

Und weiter geht’s….

Ich weiß, heutzutage muss man im Internet alles loben. „Du bist so eine tolle Frau, dass Du mit 140 Kilo reitest und immerhin hast Du Dir ein schweres Kaltblut gekauft, ich finde Dich so toll…….“ so gelesen auf Facebook.

Tja – was soll man dazu sagen. Kritik ist nicht mehr angesagt, alle plüschen sich voll und finden alles und jeden so wunderbar, so individuell und so traumhaft. Die gleichen Leute regen sich – zu Recht – über Rollkur und co auf, aber wehe, man weist auch nur sanft darauf hin, dass die Reiterin vielleicht doch ein kleiiines bisschen massig ist für das Pferd mit dem extrem langen Rücken. Traurigerweise leidet am Ende unter all dem Heititei das Pferd, das sich nicht wehren kann. Das still leidet, Schmerzen hat und irgendwann aus „unerklärlichen Gründen“ nicht mehr richtig läuft. Kann aber nicht am dicken Reiter liegen, oh nein, denn der ist ja immerhin toll und individuell und wunderbar… (und ja, das IST Sarkasmus)

Schwergewichtiger Reiter – Rund, na und? Teil 2

>> Hier << geht es zu Teil 1 dieses Artikels.

Ich gebe zu, ich hab dann – nach über 30 Minuten vergeblichen Strebens, die einfache Tatsache „Gewicht = Belastung“ und „Druck auf die Ärmchen des Kleiderbügels (=Rippen) belastet auch die Kleiderstange, an der der Bügel hängt (=Wirbelsäule)“ zu verdeutlichen, aufgegeben.

Fassen wir für alle die, die entweder nicht komplett festgefahren sind in ihrer Meinung oder wenigstens „woanders studiert“ haben als besagte Dame folgendes zusammen:

Schwergewichtiger Reiter – Rund, na und? Teil 1

Heute war es mal wieder so weit. Ich habe mich auf eine Diskussion zum Thema „Reitergewicht“ und „Gewichtsträger“ eingelassen. Die Dame, mit der ich mich – übrigens Verkäuferin im lokalen Reitsportgeschäft, man sollte also durchaus meinen, sie weiß wenigstens ein Bisschen bescheid – unterhalten habe förderte allerdings ein ganz neues Argument zu Tage, das ich Euch hier nicht vorenthalten will.

Manche wissen ja, wie ich persönlich zum Thema „schwergewichtige Reiter“ stehe. Allen anderen sei mein Artikel zum Thema >> hier << zum Nachlesen verlinkt.

Nicht immer Gewichtsträger: Kaltblut

Nicht immer Gewichtsträger: Kaltblut

 

So weit, so gut. Besagte Dame tischte mir also folgendes auf:

Es sei nicht möglich, dass die Wirbelsäule des Pferdes durch einen zu schweren Reiter belastet würde, solange nur der Sattel gut passt. Warum? Weil der Sattel ja gar nicht auf der Wirbelsäule aufliegt, sondern auf den Rippen.

Äh… aaaah ja…

Richtig Leichttraben

Schon zu Beginn der Reitausbildung lernt der Reitschüer das Leichttraben. Es dient sowohl zur Lösung des Pferdes als auch zur Entlastung des Rückens, zum Beispiel beim Reiten im Gelände.

Wie trabt man richtig leicht?
Der Trab ist ein diagonaler Zweitakt. Beim Leichttraben steht man jeden zweiten Tritt auf und sitzt jeden weiteren wieder ein. Der Rhythmus ist praktisch auf-ab-auf-ab-auf-ab, gleichzeitig mit dem Auffußen der Hufe, also mit dem, zumindest auf festem Boden hörbaren, Takt des Trabes.

Gerte – wie man sie richtig benutzt

Die Gerte – jeder hat mindestens eine und es sollte sich inzwischen eigentlich auch rum gesprochen haben, wie genau man sie benutzt. Nur leider, leider sieht man doch immer wieder Reiter und Reiterinnen, die das entweder nicht wissen, oder denen der korrekte Einsatz einfach egal ist. Diesen Grobianen ist es auch zu verdanken, dass die Gerte ein stiefkindliches Schattendasein führt, manchmal sogar als Gewaltwerkzeug verteufelt wird. Und genau das Gegenteil ist der Fall.

Zunächst einmal sei erwähnt, dass es für jeden Einsatzzweck die passende Gerte gibt und man am aller-besten auch die jeweils auf die Reiteweise und den Bedarf abgestimmte Gerten-Form benutzen sollte. Genaue Informationen zum Thema „Welche Gerte für welchen Zweck“ findet Ihr in dem gleichnamigen Artikel hier im Blog.

Doch zurück zum eigentlichen Thema dieses Artikels, nämlich, wie man so eine Gerte denn nun benutzt.

Eines vorweg: eine Gerte ist niemals – NIEMALS GAR NIE NICHT – und unter keinen (!!!) Umständen ein Schlagwerkzeug! NIEMALS!

Obwohl das eigentlich selbstverständlich sein sollte, dass man NICHT mit der Gerte zuschlägt, erkläre ich kurz, warum man das tunlichst vermeiden sollte:

Die Gerte ist Euer verlängerter Arm. Ihr könnt mit ihr zeigen und das Pferd, wenn Ihr die Gerte richtig benutzt, sowohl vom Boden als auch vom Sattel aus dirigieren wie ein Dirigent sein Orchester. Wird das Pferd nun mit der Gerte geschlagen – und da reicht beim guten Gedächtnis unserer vierbeinigen Sportkameraden schon ein einziges Mal – ist das Vertrauen zur Gerte dahin. Das Pferd bekommt Angst oder ist zumindest beunruhigt und alles andere als entspannt, wenn man es danach wieder mit der Gerte touchieren oder dirigieren will.

Gut trainierte Pferde muss man mit der Gerte nicht mal berühren, sie verstehen und achten auf jeden Wink. Nicht aus Angst, sondern aus Verständnis. Genau so gut könnte man in diesem Beispiel den Finger heben...

Gut trainierte Pferde muss man mit der Gerte nicht mal berühren, sie verstehen und achten auf jeden Wink. Nicht aus Angst, sondern aus Verständnis. Genau so gut könnte man in diesem Beispiel den Finger heben…

Artikelserie Sicherheitssteigbügel – Überblick

Teil 1 – Der Sprenger Bow Balance – das Topmodell

Teil 2 – Der USG Steigbügel mit Gelenk – der Schwarze

Teil 3 – Der Barefoot Sicherheitssteigbügel – Solide Mittelklasse

Teil 4 – Der HKM Sicherheitssteigbügel – der Preisbrecher

Teil 5 – Sicherheitssteigbügel mit Blumenornamenten – der Schöne

Teil 6 – Sicherheitssteigbügel von Amidale oder YNR – die Bunten

Teil 7 – Sprenger System 4 – der Klassiker

Übersicht aller in den oben verlinkten Artikeln genauer besprochenen Sicherheitssteigbügel:

 


Sicherheitssteigbügel mit Gelenk Teil 7 – der Sprenger System 4

Den Abschluss unserer kleinen Artikel-Serie zum Thema Sicherheitssteigbügel mit Gelenk macht ein weiteres Modell aus dem Hause Sprenger. Wie bei allen Gelenk-Steigbügeln hat auch der Sprenger System 4 seitlich Gelenke, die im Falle eines Sturzes die Trittplatte abkippen lassen und den Fuß so frei geben. Reiter oder Reiterin kann also auch hier nicht mit dem Stiefel bzw. dem Fuß im Steigbügel hängen bleiben. Ein absolutes Sicherheitsplus im Reitsport.

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Anders als der im Teil 1 der Artikel-Serie besprochene Sprenger Bow Balance hat der Sprenger System 4 keine Biegung im oberen Teil. Gemeinsam haben beide Steigbügel das von Sprenger patentierte 4-Gelenk-System, also zwei Gelenke auf jeder Seite. Alle anderen Bügel anderer Hersteller haben nur 2 Gelenke.

Sicherheitssteigbügel mit Gelenk Teil 6 – Amidale oder YNR, die Bunten

Wem die klassischen Sicherheitssteigbügel zu langweilig und das Modell „Flower“ zu verspielt ist, der findet den passenden Gelenk-Steigbügel vielleicht im Angebot der Firma Amidale, denn hier hat man die Auswahl unter 5 verschiedenen Farben. Noch bunter treiben es die Sicherheitssteigbügel von YNR, die in Pink mit Blumen daher kommen.

Genau wie die anderen bisher vorgestellten Sicherheitssteigbügel haben auch die Bügel der Firma Amidale Gelenke an den Steigbügelästen, die im Falle eines Sturzes die Trittplatte abkippen lassen und damit das Verkanten des Stiefels und das Hängenbleiben im Steigbügel verhindern sollen.

Sicherheitssteigbügel mit Gelenk Teil 5 – Modell “Flower”

Jetzt wird’s blumig. Wir haben in den vorangegangenen Artikeln ausführlich verschiedene Sicherheitssteigbügel mit Gelenk betrachtet. Eines hatten sie alle gemeinsam: sie haben auf jeder Seite je ein oder zwei Gelenke, die im Falle eines Sturzes die Trittplatte abkippen lassen und so den Fuß frei geben. Endlich wirklich sicherere Steigbügel, der das Hängenbleiben im Bügel wirkungsvoll verhindern.

Leider kam bei den bisher besprochenen Modellen die Optik ein klein Wenig zu kurz.

Sicherheitssteigbügel mit Gelenk Teil 4 – HKM Sicherheitsteigbügel für den kleinen Geldbeutel

Für alle, die die anderen Teile der Artikel-Serie nicht oder noch nicht gelesen haben eine kurze Information vorweg: Steigbügel mit Gelenk bieten den Reiter vermehrte Sicherheit, indem die Trittplatte des Bügels im Falle eines Sturzes nach hinten abkippt und der Fuß bzw. der Stiefel so nicht im Steigbügel hängen bleiben kann sondern der Fuß frei gegeben wird. Wie gefährlich das Hängenbleiben im Steigbügel im Sturzfalle ist muss ich wohl nicht extra betonen.

Ein weiterer Vertreter der Sicherheitssteigbügel mit Gelenk ist der Steigbügel von HKM. Dieser Steigbügel ist von allen in dieser Artikel-Serie besprochenen, der günstigste Vertreter. Auch dieser Bügel kommt mit nur zwei Gelenken, also einem Gelenk je Seite, aus, das die Trittfläche jedoch zuverlässig nach hinten kippen lässt. Der Fuß wird dadurch im Falle eines Sturzes frei gegeben und man kann nicht mit dem Fuß im Bügel hängenbleiben.

Sicherheitssteigbügel mit Gelenk Teil 3 – Barefoot Sicherheitsteigbügel

In den beiden ersten Teilen der kleinen Artikel-Serie zum Thema „Sicherheitssteigbügel mit Gelenk“ haben wir uns den Sprenger Bow Balance und den Sicherheitsbügel mit Gelenk von USG näher angeschaut.

Ein weiterer Sicherheitssteigbügel dieser Art kommt von der Firma Barefoot und ist dort mit dem wenig blumigen Namen „Sicherheitssteigbügel mit Gelenk von Barefoot“ zu haben.

Den meisten von uns dürfte die Firma Barefoot durch ihr breit gefächertes Angebot an baumlosen Sätteln ein Begriff sein. Neben diesen gibt es von Barefoot aber eben auch Zaumzeug, Riding-Pads oder eben Steigbügel bzw. Sicherheitssteigbügel.

Sicherheitssteigbügel mit Gelenk Teil 2 – Der “USG Steigbügel mit Gelenk”

Im Teil 2 unserer kleinen Artikel-Serie zum Thema Sicherheitssteigbügel, die den Fuß im Falle eines Sturzes mittels Abkippen der Auflageplatte frei geben, wollen wir uns den Sicherheitssteigbügel der Firma USG. Die Abkürzung USG steht für „United Sportproduct Germany“. Nicht, dass das wirklich spannend wäre, von phantasievoll ganz zu schweigen, aber hey – könnte ja jemanden interessieren. Ich hab z.b. extra nachgeschaut, was denn USG nun eigentlich heißen soll, denn so richtig „pferdig“ klingt das ja nicht und was Neugier angeht bin ich schon fast feline gefährdet (kleiner Insider, muss auch mal sein ;))

Wie dem auch sei, die Firma USG bietet eine ganze Reihe wunderbarer und preiswerter Produkte rund um den Reitsport an, unter anderem eben auch Steigbügel mit Gelenk. Preiswert heißt hier übrigens wirklich preiswert im eigentlichen Wortsinne, denn an der Qualität wird nicht gespart.

Doch zurück zum eigentlichem Thema, dem Steigbügel von USG.

Sicherheitssteigbügel mit Gelenk – Teil 1: Der Sprenger Bow Balance

Im Bereich Sicherheit hat sich im Reitsport in den letzten Jahren viel verändert. Mit Helm wird man nicht mehr ausgelacht, Sicherheitswesten sind immer häufiger zu sehen und auch die kleinen Dinge, die das Reiten sicherer machen verdrängen nach und nach Althergebrachtes. Ein wunderbares Beispiel für ein was Sicherheit angeht oft zu wenig beachtetes Zubehörteil ist der Steigbügel. Glücklicherweise scheint es auch hier langsam ein Umdenken zu geben, denn die Angebote an Sicherheitssteigbügeln werden immer vielfältiger.

Ich persönlich bin ein Fan der sogenannten Gelenksteigbügel, die den Fuß im Falle eines Sturzes durch eine Kipp-Bewegung frei geben. Auch hier gibt es inzwischen einige Anbieter, die wir uns hier näher anschauen wollen.

Ausreiten im Sommer – Wichtiges für Pferd und Hund

Anders als Hunde regulieren Pferde ihre Körpertemperatur wie wir Menschen auch über die Absonderung von Schweiß. Wer sein Pferd schon mal richtig gearbeitet hat weiß nur zu gut, wie viel Wasser ein Pferd verlieren kann, wenn es ordentlich ins Schwitzen gerät. Dieser Flüssigkeitsverlust muss unbedingt ausgeglichen werden, sonst kann es zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen kommen. Profan gesagt heißt das: Pferde brauchen Wasser. Jederzeit und viel davon. Das ist im heimischen Stall selbstverständlich und auch problemlos machbar. Was aber auf Ausritten und beim Wanderreiten? Wasser ist schwer und kann nicht problemlos in ausreichenden Mengen mitgeführt werden. Daher solltet Ihr bei Ausritten in der Sommerhitze, die länger als 30 Minuten dauern unbedingt vorher abklären, ob Ihr das Pferd unterwegs irgendwo mit Wasser versorgen könnt.

Antiquarisch und nicht mehr zeitgemäß: Der Sperr-Riemen

In der Reiterei hat sich viel geändert oder besser es scheint mehr Extreme zu geben als früher. Da sind zum Einen die „Reiter“, die mit Rollkur, LDR und Co ihre Pferde knechten um noch eine gelbe Schleife und einen Plastik-Pokal mehr aus einem völlig überforderten und geplagten Tier heraus zu quetschen, zum Anderen echte Pferdefreunde, die ihr liebstes Hobby mit Sachverstand und Pferdeliebe betreiben. Letzteren haben wir es zu verdanken, dass so einiges, was früher üblich war, nach und nach verschwindet. Dazu gehört auch der sogenannte Sperr-Riemen. Er wurde – und wird leider von manchen Reitern immer noch – dazu verwendet, das Öffnen des Mauls schon im Ansatz zu unterdrücken. Genauer gesagt wird bei Verwendung des Sperr-Riemens dem Pferd das Maul zugeschnürt. Zu allem Elend wissen viele Reiter nicht (mehr?) wie man einen Sperrriemen korrekt schnallt und ziehen das elende Ding viel zu eng zu.

Sperr-Riemen am englischen Reithalfter - hier viel zu eng verschnallt - unnötig und schädlich

Sperr-Riemen am englischen Reithalfter – hier viel zu eng verschnallt – ist nicht nur unnötig sondern auch schädlich

Dabei braucht man am englischen Reithalfter keinen Sperr-Riemen. Das Englische Reithalfter ist so konzipiert, dass es recht weit oben, nämlich einige cm unterhalb des Jochbeins, den Kiefer des Pferdes fixiert.

Wichtig: Pferdetransport ohne Einstreu gibt Strafen!

Hallo zusammen,

für all die, die es noch nicht mitbekommen haben sei hier nochmal erwähnt: Wer mit seinem Pferdehänger, Pferdetransporter, Pferde-LKW oder sonst welchen Fahrzeugen, die zum Transport von Pferden geeignet sind und benutzt werden ohne Einstreu erwischt wird darf zahlen.

Dabei ist was die Art der Einstreu angeht keine Vorschrift vorhanden, es muss nur eingetreut sein. Der Grund? Ganz einfach: Pferde werden nach wie vor nicht als Sportgerät oder Freizeitpartner betrachtet sondern zählen zum Vieh. Dadurch ist ihr Transport in der “Viehverkehrsverordnung” (ViehVerkV) geregelt.

Im Pferde-Transportanhänger gilt: Einstreu nicht vergessen!

Im Pferde-Transportanhänger gilt: Einstreu nicht vergessen!

Schon ganz zu Anfang (§1, Satz 1, Nr.1) ist dort festgelegt, dass beim Transport von Vieh das sogenannte Absickern, also das Durchsickern von Flüssigkeiten wie Urin oder auch Kot (Durchfall) verhindert werden muss.

Richtig Aufsteigen

Aufsteigen, auch Aufsitzen genanng – damit fängt das Reiten für alle an, egal ob Anfänger, Fortgeschrittener oder Profi: Irgendwie muss man ja rauf kommen aufs Pferd.

Üblicherweise steigt man in allen Reitweisen von Links auf, das heißt, das Pferd steht rechts neben dem (zukünftigen) Reiter. („Zukünftig“ bezieht sich auf den alten Reiter-Spruch „Ein Pferd ohne Reiter ist immer noch ein Pferd – ein Reiter ohne Pferd nur noch ein Mensch“)

Nun hat man generell zwei Möglichkeiten:

Distanzritte – Herausforderung für Pferd, Mensch und Material

Distanzritte stehen immer mehr im Zentrum der Aufmerksamkeit unter Reitern, denn die Leistungen, die dort vollbracht werden, sind enorm. Dabei kommt es nicht nur auf die körperliche und psychische Eignung sowohl des Reiters als auch des Pferdes an. Auch das Material muss unter widrigen Bedingungen und Dauerbelastung halten.   Pferd ist nicht gleich Pferd So traurig das sicher den ein oder anderen Pferdebesitzer macht, nicht jedes Pferd ist für Distanzritte geeignet. Die Tiere müssen eine enorme Ausdauer mitbringen, zäh und unempfindlich gegenüber Witterungsschwankungen sein.

Queerfeldein reiten oder: ein Königreich für einen Reitweg

Ein wilder Jagdgalopp durch ein leuchtend gelb blühendes Rappsfeld, wogende Ähren oder auch saftiges, hohes Gras. Die Mähne flattert einem ins Gesicht, man spürt die pure Kraft der Pferdemuskeln unter sich arbeiten, die Welt rast vorbei und alles was man noch hören kann ist das rhythmische Schnauben des Pferdes, während donnernde Hufe die Erde unter sich zum beben bringen. Ein Gefühl wie vor hunderten Jahren, als Mensch und Pferd noch eine Einheit waren.

Ausritt queerfeldein: lieber nicht

Abseits der Wege: lieber nicht

Nur Dein Pferd, die Natur und Du – ein Traum.

„Aber es ist doch ein Gewichtsträger….“

Lange habe ich überlegt, ob ich das heiße Eisen “Mythos Gewichtsträger” wirklich anfassen soll. Aber ganz ehrlich – wenn ich das typische Endmaß-Pony sehe, wie es, beladen mit 130 kilo Reiterin plus Westernsattel durch die Landschaft schleicht, dann muss das einfach mal raus. Deshalb vorweg folgendes: wer das hier liest sollte, falls er oder sie starkes Übergewicht hat und trotzdem aufs Pferd steigt, kritikfähig und bereit zum Nachdenken sein. Aber das sollte wohl jeder Reiter, denn ohne Kritik und Selbstreflektion landet man früher oder später entweder beim Tierarzt oder auf dem Boden, je nachdem, ob das Pferd “gewinnt” oder eben nicht. Los gehts:

Das Internet… unendliche Weiten, die ein denkender Mensch besser nicht so oft betreten sollte. Warum nicht? Ganz einfach: man wird mit Fotos konfrontiert, die man als Pferde-Freund nie wieder ganz aus dem Kopf bekommt. Ein Beispiel: Da sitzt eine mehr als vollschlanke Dame auf einem stämmigen aber kleinen Pony. Bildunterschrift: „Ich und mein Gewichtsträger“

Aktuell: Reiter in Bad Saulgau verlieren ihren Reitweg

Liest sich wie eine Story aus dem Wilden Westen und nicht aus dem guten, gemütlichen mit dem Lagerfeuer sondern eher der wirklich wilde Westen mit Cowboy, Indianer und viel Geballer: 🙁

http://www.schwaebische.de/region/sigmaringen-tuttlingen/bad-saulgau/stadtnachrichten-bad-saulgau_artikel,-Reiter-fuehlen-sich-aus-dem-Wald-ausgeschlossen-_arid,5545810.html

Reitsport? Beim Reiten arbeitet doch nur das Pferd!

Welcher Reiter und Pferdefreund musste sich solche Sprüche nicht schon anhören? Meist hinter vorgehaltener Hand oder auch direkt ins Gesicht lassen einen nicht-Reiter gerne mal wissen, dass das ja gar nichts mit echtem Sport zu tun hat, was man da so anstellt. Mit Sport habe die Reiterei so gar nichts zu tun, immerhin setzt sich der Reiter nur auf sein Pferd und lässt sich durch die Gegend tragen. Angeberei, ja – aber Sport? Niemals!

Hund und Pferd – die erste Begegnung

Viele oder besser gesagt die meisten Pferdebesitzer und Reiter haben auch (mindestens) einen Hund, den sie natürlich gerne mit in den Stall nehmen würden. Leider scheitert dieser Plan allzu oft an durchaus vernünftigen Bedenken. Kann ich Pferd und Hund gleichzeitig beaufsichtigen? Wie stelle ich sicher, dass mein Hund nicht getreten wird? Soll der Hund frei laufen dürfen oder ist es besser, ihn ständig angeleint zu lassen?

Sendung zum Thema Rollkur – Video online

Einen wirklich interessanten Beitrag zum leidigen Thema “Rollkur” hat der WDR in seiner Sendung “Quarks und Co” vor Kurzem gebracht.

Hyperfexion oder normale Kopfhaltung?

Hyperflexion oder normale Kopfhaltung?

Für alle, die den Beitrag verpasst haben hier der Link zum Angucken.

 

Gras am Wegesrand – fragwürdiger Snack zwischendurch Teil 2

Wie schon in Teil 1 des Artikels „Gras am Wegesrand – fragwürdiger Snack zwischendurch Teil 1“ erwähnt ist es eine schlechte Idee, sein Pferd außerhalb des Stalls irgendwelche „Leckereien“ fressen zu lassen. Hier noch mehr Infos und Denkanstöße zum Thema:

Streusalz, Gummiabrieb, Benzin und Öl

Am Straßenrand lauern noch ganz andere Gefahren, die man sich erst bewusst machen muss, um sie zu erkennen. Im Winter ist das Gras auf dem Grünstreifen mit Streusalz verunreinigt. Hierbei handelt es sich nicht um normales Salz wie im Salzleckstein vorhanden, sondern um Kaliumchlorid. Die vermehrte Aufnahme von Kaliumchlorid kann zu Muskelkrämpfen, Herzrythmusstörungen, Durchfällen und sogar zum spontanen Herztod führen. Eine weitere Gefahrenquelle des „leckeren“ Grünstreifen-Grases sind Rückstände, die unsere Autos so am Straßenrand hinterlassen wie Gummiabrieb der Reifen, Feinstaub aus dem Dieselmotor, Öl- und Benzinrückstände durch Undichtigkeiten oder schlicht durch Verbrauch. Alle diese Stoffe haben nichts, aber auch gar nichts im Pferd zu tun und machen nur eines: krank!

Gras am Wegesrand – fragwürdiger Snack zwischendurch Teil 1

Jeder Reiter kennt (und hasst) es: Kaum hat man mit dem Pferd den vertrauten Stall verlassen, schon versuchen die Burschen (und Mädels) allerlei Grünzeug zu erhaschen, sei es von in den Weg hängenden Bäumen oder auch ganz frech mit gesenktem Kopf am Straßenrand. Offenbar ist das Gras in Nachbars Garten oder in diesem Fall wohl eher außerhalb heimischer Gefilde tatsächlich grüner als daheim. Viele Reiter lassen ihr Pferd gewähren, denn so ein paar Grasbüschel oder frische Zweiglein werden dem Ross schon nicht schaden. Wirklich nicht? Vielleicht sollte man einige Punkte bedenken:

Zauberwort Anlehnung – der richtige Kontakt zum Pferd

Jeder redet davon – oder sollte es zumindest, denn die Anlehnung ist das A und O des Kontakts zum Pferdemaul. Ohne Anlehnung kein ordentlicher Zügeleinfluss, keine untertretende Hinterhand, kein aufgewölbter Rücken und damit auch kein gesundes Reiten, weder für den Reiter noch für’s Pferd.

Übertrieben? Sicher nicht. Leider denken heute viele Freizeitreiter, es reicht, wenn man sich auf ein Pferd setzt und sich durch den Wald tragen lässt. Das Resultat sind immer mehr Pferde mit Rückenproblemen, von der Verspannung bis zu ernsthaften Erkrankungen wie Kissing Spines oder Arthrose. Dabei ist eine saubere Anlehnung kein Hexenwerk, sondern sollte zum Handwerkszeug eines jeden gehören, der sich regelmäßig auf den Pferderücken schwingt und sich selbst als „Reiter“ bezeichnet.

Auch Reiter gehen mit der Zeit: Smartphones auf dem Pferd

Wer Reitsport betreibt, investiert in dieses Hobby jede Menge Zeit und Geld. Das eingesetzte Material wie Sattel, Trense oder Halfter ist intensiven Belastungen ausgesetzt, denen es nur standhält, wenn es von bester Qualität ist. Dies gilt ebenso für das Smartphone, das die Reiter und Reiterinnen bei sich tragen, egal, ob sie in der Halle trainieren, gemütlich ausreiten oder an einem Turnier teilnehmen. Aus diesem Grunde ist es ratsam, bei der Wahl des Geräts die besonderen Anforderungen des Reitsports im Auge zu behalten. Dies trifft für die Handynetze in gleichem Maße zu, denn niemand will während eines Ausritts in abgelegenem Gelände die Netzverbindung verlieren. Natürlich will man nicht mit dem Schlimmsten rechnen, sollte aber dennoch gewappnet sein.

Pferd und Hund – Tipps für ein harmonisches Miteinander

Mit dem Pferd in die Natur, begleitet von seinem Hund, das ist wohl der Traum eines jeden reitenden Hundebesitzers. Natur und Freiheit genießen, umgeben von den beiden Lieblingstieren, hoch zu Ross durch den kühlen Wald reiten oder einen spritzigen Galopp am Strand, den treuen Hund immer in Sichtweite, so stellen wir uns das idealerweise vor. Leider sieht die Wirklichkeit oft anders aus. Nervöse Pferde tänzeln um einen aufgeregten Hund herum, der den gegebenen Kommandos nicht ordentlich folgt und ein völlig überforderter Reiter riskiert seine Gesundheit und die seines Pferdes und seines Hundes bei diesem Experiment. Mit etwas Vorbereitung muss das nicht sein.

Zunächst sei erwähnt, dass es in viel befahrenen Gegenden sicherer ist, den Hund an der Leine zu halten, auch wenn man selbst zu Pferde und nicht zu Fuß unterwegs ist. Hierfür gibt es eine Vielzahl toller Leinen, mit denen man den Hund am Sattel befestigen kann und die Hände fürs Pferd frei hat, beispielsweise in diesem Onlineshop für Hundezubehör. Toll sind auch die neuen Leinen, mit deren Spezialmechanismus man den Hund vom Pferd aus an- und ableinen kann. Bewährt haben sich auch die für normale Spaziergänge wenig geeigneten Roll-Leinen, denn dank des Mechanismus ist keine baumelnde Leine im Weg, die Pferd oder Hund stolpern lassen könnte.

Hat man die richtige Leine parat kann man sich leider noch nicht ins Abenteuer stürzen. Einige Schritte vorab sorgen dafür, dass der erste Ausritt mit dem Hund ein Vergnügen und kein Himmelfahrtskommando wird.

Sitzlehre: der Knieschluss oder: wer klemmt, verliert

„Die Knie sollten am Sattelblatt liegen“, so heißt es in vielen Reitbüchern. Die guten davon erwähnen dabei auch noch das schöne Wörtchen „locker“, leider meist auch noch unter Erwähnung des Zauberwortes „Knieschluss“. Das macht die ganze Sache schon wieder verzwickt, undurchsichtig und irgendwie fragwürdig. Knieschluss… Soll man die Knie denn nun zu machen oder nicht? Ist gar der Knieschluss sogar der Weisheit letzter solcher? (Ich liebe Wortspiele ;-)) Diese Frage ist ganz einfach zu beantworten:

Modisch hoch zu Ross – welche Kleidung für Reiter ideal ist

Wer reitet, tut dies in der Regel nicht in seiner gewöhnlichen Alltagskleidung. Vielmehr bedarf es beim Reitsport robuster Kleidung, die sämtliche Bewegungen ohne Mühe mitmacht. Vor allem weibliche Reiterinnen wünschen sich dabei von ihrer Reitbekleidung, dass sie trotz jener besonderen Eigenschaften auch modisch ist. Wir verraten, welche Kleidung all diese Voraussetzungen erfüllt!

Hinter dem Zügel – wenn Pferde sich zusammenrollen.

Etwas runterspielen ist im allgemeinen Sprachgebrauch keine gute Sache. Es bedeutet, man verharmlost etwas, was eigentlich viel wichtiger ist. Anders, nämlich positiv, ist das „Runterspielen“ beim Reiten. Hiermit kann man vor allem nervösen oder unwilligen Pferden, die sich dem Gebiss durch Einrollen entziehen wollen, das Annehmen des Gebisses und in Folge dessen auch das entspannte Untertreten erleichtern. Der Mechanismus dahinter ist eigentlich ganz einfach, denn man macht sich die Tatsache zu Nutze, dass Pferde von Natur aus gerne kauen. (In Pferdekreisen wir immer noch gespannt die Erfindung des Pferde-Kaugummis erwartet, aber die Menschen wissen davon noch nichts, also benutzen die Pferde weiterhin Heu ;-))

Petition gegen Rollkur und Hyperflexion

Heute geht es um ein Thema, das jeden Reiter, der seinen vierbeinigen Sport- und Freizeitpartner respektiert, angeht: die Rollkur, auch als Hyperflexion bezeichnet. Als würde ein eleganter Ausdruck etwas daran ändern, dass weltweit Pferde unter dem Wahn leiden, eine tiefe Nase sei gleichzeitig ein gut gerittenes Pferd.

Das muss endlich aufhören!

Bitte beachtet und unterzeichnet die Petition zum Schönen Reiten. Den Pferden zu Liebe!

http://www.petitiononline.de/petition/wann-gibt-es-wieder-schoenes-reiten-zu-sehen/943

Danke!

Mein Kind will reiten lernen – die richtige Ausstattung

Auch heute im Zeitalter von Playstation, Wii und Co haben viele Kinder den Wunsch, ihre Freizeit mit Pferden zu verbringen. Durch den Umgang mit den Tieren lernen die Kinder Verantwortung und haben direkten Kontakt zur Natur, beim Reiten kommt außerdem die sportliche Bewegung hinzu. Ein ideales Hobby. Doch was, wenn der Wunsch, reiten zu lernen nur eine Eintagsfliege war wie damals, als Klein-Lara unbedingt das neue Barbie-Auto haben wollte, das jetzt in der Ecke verstaubt? Wie kann man seinem Kind die ersten Gehversuche am und auf dem Pferd ermöglichen, es ausreichend dafür ausstatten ohne gleich ans Ersparte zu gehen?

Mein Kind will reiten lernen – die erste Ausrüstung: Teil 1: Schuhwerk

Sie möchten Ihrem Kind also den Weg zum und aufs Pferd ermöglichen. Welche Ausrüstungsgegenstände braucht es für die ersten Schritte und welche “normalen” Sachen kann man einfach benutzen, ohne dabei ein Risiko einzugehen?

Ganz oben auf der Liste steht, neben dem unumgänglichen Sicherheitshelm, festes Schuhwerk. Das müssen nicht gleich teure Reitstiefel sein. Im Reitsporthandel gibt es gerade für Kinder schon sehr günstige und gute Schuhe. Wenn Sie nicht gleich spezielle Schuhe kaufen möchten, dann sollten Sie auf folgende Punkte achten:

Mein Kind will reiten – erste Ausrüstung – Teil 2: der Sicherheitshelm

Selbst wenn Ihr Kind nur mal kurz auf ein Pferd draufsitzen will und gar nicht vor hat zu reiten oder jemals reiten zu lernen sollte es unbedingt einen Sicherheitshelm tragen. Pferde sind und bleiben Fluchttiere und selbst das ruhigste Therapiepferd kann sich erschrecken und unvorhergesehen reagieren. Dabei muss das Pferd nicht gleich wie im Cowboyfilm in wilder Panik davonstürmen. Bei einem ungeübten Reiter reicht schon ein kleiner Schritt zur Seite, um ihn aus dem Gleichgewicht zu bringen und einen Sturz zu verursachen. Interessanterweise sind es gerade 

Mein Kind will reiten lernen – erste Ausrüstung – Teil 3: die Hose

Wenn das Kind mit dem Reiten anfangen will muss es nicht sofort die Ausrüstung eines Profi-Turnierreiters bekommen. Mit ein bisschen Know How kann man viel Geld sparen und dem Sprössling dennoch den Weg ans und aufs Pferd ermöglichen. Außerdem möchte man ja schon sicher gehen, dass der „Pferdefimmel“ nicht nur eine Phase ist und die teuren Reitstiefel nachher in der Ecke verstauben.

Mein Kind will reiten lernen – erste Ausrüstung – Teil 4: Sicherheitsweste

Ihr Kind möchte Reiten lernen und Sie fragen sich, welche Ausrüstung denn nun wirklich notwendig ist und was man erst einmal nicht unbedingt braucht. In den ersten drei Teilen des Artkels zu diesem Thema haben wir uns bereits mit dem passenden Schuhwerk, dem Reithelm und der richtigen Hose beschäftigt. Fehlt nur noch das Thema „Sicherheitsweste“, die unpassenderweise auch oft als „Sturzweste“ bezeichnet wird.

Einstieg in den Reitsport – Tipps für Anfänger

Reiten ist ein sehr schöner Sport, der sich bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen großer Beliebtheit erfreut. Nicht nur aufgrund der körperlichen Betätigung lohnt sich das Aufsatteln. Viele Pferdesportfans empfinden es zudem als willkommenen Ausgleich zum Alltag, auf dem Rücken eines Pferdes die Natur zu entdecken und für ein paar Stunden der alltäglichen Hektik zu entfliehen. Reiten zu lernen ist nicht schwer, wenn die notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind.

Der sichere Umgang mit dem Pferd

So gut ausgebildet und lieb ein Pferd auch sein mag – es ist und bleibt ein Fluchttier. Kein Mensch kann verhindern, dass sich ein normalerweise seelenruhiges Tier nicht doch einmal erschreckt. Und wenn es einen unvorhergesehenen Schritt oder Hüpfer tut, dann hat es mit seinem enormen Körpergewicht und seiner immensen Kraft schnell einen Menschen verletzt.

Reitkleidung Teil 2: Die richtige Unterhose

Kann man sich als Reiter so ausführlich über Unterhosen Gedanken machen? Man kann und man sollte, denn mit der Unterhose beginnt die richtige Kleidung um entspannt und konzentriert auf dem Pferd zu sitzen. Und eben darauf kommt es an, um sich gemeinsam mit dem Pferd harmonisch zu bewegen, nicht nur für den Turnierreiter, sondern auch beim Freizeitreiten, auf Wanderritten, beim täglichen Training genauso wie bei Events und Veranstaltungen.

Aufsatteln aber richtig! Teil 2

In Teil 1 des Artikels zum Thema “Wie sattle ich mein Pferd richtig auf?” wurden ja schon einige Punkte beschrieben, die man unbedingt beachten sollte, wenn man Probleme wie Satteldruck, Sattelzwang oder Scheuerstellen vermeiden will.

Hier nun der zweite Teil des Artikels. Viel Spaß!

Aufsatteln aber richtig! Teil 1

Wirft man einfach den Sattel aufs Pferd, zieht den Sattelgurt an und reitet los sind Probleme schon vorprogrammiert. Doch wie sattelt man wirklich korrekt auf und worauf sollte man achten, dass der Sattel richtig auf dem Pferd zu liegen kommt?Richtig satteln ist kein Problem, wenn man einige Punkte beachtet:

Sattelgurt anziehen – was, wenn mein Pferd Luftballon spielt?

Der Sattelgurt an sich ist ja schon ein weitläufiges Thema für so einen recht einfachen aber dennoch essentiell wichtigen Ausrüstungsgegenstand. Dieser Artikel beschäftigt sich nicht mit den verschiedenen Arten und Materialien der erhältlichen Sattelgurte, sondern mit der Frage: Was, wenn mein Pferd ein Anhänger des „ich-blase-mich-auf-und-halte-die-Luft-an-dann-bekommt-man-den-Gurt-nie-zu“-Spielchens ist oder gar unter ernst zu nehmendem Gurtzwang leidet? Ganz einfach:

Die richtige Gerte für jeden Zweck

Gerade Reitanfänger tun sich bei der Auswahl der richtigen Gerte oft schwer, denn es gibt sie in vielen verschiedenen Längen, Festigkeiten, Farben und Ausführungen. Zunächst muss man sich überlegen, zu welchem Zweck man die Gerte benutzen will. Bei einer Springgerte sind die Anforderungen natürlich gänzlich anders als die an eine Dressurgerte oder an eine, die nur im Training oder im Gelände benutzt werden soll. Will man an Turnieren teilnehmen, müssen darüber hinaus die Anforderungen des Regelwerks erfüllt werden.

Pferderücken sackt beim Aufsteigen durch – was tun?

Vor allem bei älteren Pferden oder Schulpferden ein häufiges Phänomen: sobald der Reiter seinen Po in den Sattel setzt sackt das Pferd deutlich mit dem Rücken nach unten durch.

Auch wenn man das leider viel zu oft sieht, das ist weder normal noch gesund. Doch woran kann das liegen und was kann man dagegen tun?

Problem: Pferd will nicht angaloppieren

Ein anderer Artikel behandelt die Frage, auf welche gesundheitlichen Probleme es hinweisen kann, wenn ein Pferd partout nicht angaloppieren will. Doch was, wenn das Tier gar keine gesundheitlichen Probleme hat, sondern es sich schlicht und einfach weigert, in den Galopp zu fallen? Dieses Verhalten ist häufiger als man zunächst denkt und weder Gerte noch Sporen sind ein wirklich empfehlenswertes Mittel, um dem Pferd das saubere Angaloppieren wieder nahe zu bringen. Auch in diesem Fall gilt es zunächst die Ursache festzustellen und dann zu beheben:

Hilfen Teil 4: die Zügelhilfen

Die Zügelhilfen sind für den Anfänger zunächst diejenigen, die er am leichtesten nachvollziehen kann. Der Eindruck täuscht allerdings, denn immerhin sitzt der Reiter auf einem Pferd und nicht auf einem Fahrrad. Gerade dieses Mißverständnis sorgt für viele falsch gegebene Zügelhilfen und viele geplagte Pferde. Dabei sind korrekte Zügelhilfen gar nicht so schwer zu geben, wenn man weiß, wie’s geht und vor allem, worauf man achten sollte.

Das Pferd bricht über die Schulter aus – was tun?

Wenn das Pferd über die Schulter ausbricht oder auch ausfällt (umgangssprachlich auch schlicht als „über die Schulter wegrennen“ bezeichnet) liegt das in den meisten Fällen an einem falschen Zusammenspiel der reiterlichen Hilfen. Gerade mit diesem Fall beschäftigt sich dieser Artikel. Ausbrechen aus gesundheitlichen Gründen wird in einem anderen Artikel behandelt werden.

Was also tun, wenn das (gesunde, ausreichend ausgebildete) Pferd in Wendungen und auf Bögen immer wieder über die Schulter ausbricht? Und was heißt es eigentlich bzw. wie sieht es genau aus, dieses „über die Schulter ausfallen“?

Das Pferd will nicht durchs Wasser gehen, was tun?

Ein häufiges Problem ist, dass manche Pferde einfach nicht durch Wasser laufen wollen, und sei die Pfütze auch noch so klein. Normalerweise ist das kein großes Problem, man kann ja um die gefährliche Wasserstelle herum laufen. Trotzdem sollte jedes Pferd in der Lage sein, durch eine kleine Pfütze zu gehen, denn was, wenn man mal nicht ausweichen kann?

Problem: Pferd steht beim Aufsteigen nicht still

Manche Pferde lernen es nie richtig, andere legen sich das Gezappel als Unart zu. Eines haben sie alle gemeinsam: anstatt beim Aufsitzen brav wie eine Statue zu stehen, bis der Reiter auf ihren Rücken geklettert ist zappeln sie herum und weichen aus. Für solche Fälle gibt es einen einfachen Trick, der bei den meisten Pferden wunderbar funktioniert:

Abwechslung im Alltag – glückliches Pferd

Pferde und kleine Kinder haben eins gemeinsam: Ihnen wird schnell langweilig. Und genau wie bei kleinen Kindern kann man auch bei Pferden mit Kleinigkeiten den Alltag interessanter gestalten. Wer mit seinem Pferd bei jedem Training nur Dressuraufgaben übt oder immer nur springreitet sorgt über Kurz oder lang für Frust und Langeweile. Das kann sogar zu heftigen Unarten wie Widersetzlichkeit, Headshaking, Durchgehen oder auch zu Stall-Problemen wie Koppen oder Weben führen.

Pferd richtig führen Teil 4: An der Trense

Leider muss man häufig lesen, dass beim Führen an der Trense die Zügel vom Pferd genommen werden sollen. Dies stellt ein Verletzungsrisiko dar, dem man einfach begegnen kann, indem man die Zügel über dem Hals des Pferdes, also in „Reitposition“ lässt. So kann sich weder der Führende, wenn er denn mal unachtsam war und das Ende der Zügel hat auf den Boden fallen lassen, noch das Pferd, sollte es sich los reißen, in den herunter hängenden Zügeln verfangen.

Pferd richtig führen Teil 3: Halfter mit Führkette

Führen mit Führkette gehört nur und ausschließlich in die Hände von erfahrenen Pferdeleuten. Auf keinen Fall sollte ein Anfänger ein Pferd an einer Führkette führen! Zu leicht kann man mit einer Führkette, die in einer zu harten Hand liegt, großen, irreparablen Schaden anrichten. In der richtigen Hand kann die Führkette eine große Erleichterung, ein Plus an Sicherheit und auch ein gutes Erziehungswerkzeug sein.

Pferd richtig führen Teil 2: Halfter mit Führstrick

Generell sollte man beim Führen am Halfter einen Führstrick verwenden. Man ist damit, falls etwas sein sollte außerhalb der Reichweite von trampelnden Hufen und fuchtelnden Pferdebeinen, hat das Pferd aber trotzdem unter Kontrolle, so weit das eben möglich ist.

Pferd richtig führen Teil 1: am Halfter

Eigentlich sollte man ein Pferd nie direkt am Halfter führen. Ein kurzer Ruck mit dem Kopf und das Tier hat sich los gerissen. Da es aber dennoch immer gemacht wird (was man sollte und was praktiziert wird sind immer zwei verschiedene Sachen) sei es hier dennoch erwähnt.

Pferd führen, aber richtig!

Ein Pferd zu führen kommt sogar jemandem, der bisher nicht viel oder gar nichts mit Pferden zu tun hatte, recht einfach vor. Wenn man einige Grundlagen beachtet ist es das auch – lässt man sie jedoch außer Acht kann selbst das profane Führen eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle sein. Wie führt man also ein Pferd richtig, ohne dabei sich und / oder das Pferd zu gefährden?

Hilfen Teil 3: Beidseitige Gewichtshilfen oder: Kreuz anspannen

Teil 3 der Mini-Serie befasst sich mit den beidseitigen Gewichtshilfen, also dem viel zitierten “Kreuz anspannen” und “entlasten”. Vor allem mit der Frage, wie genau das “Kreuz anspannen denn nun aussehen soll und wie man das macht sind viele Reiter überfordert. Wie wir ja schon im Teil 2 “Einseitige Gewichtshilfen” festgestellt haben liegt das vor allem an mißverständlichen Erklärungen, was die Gewichtshilfen angeht. Dabei ist das Kreuz anspannen eigentlich ganz einfach:

Die Hilfen Teil 2: Einseitige Gewichtshilfen

Der Teil zwei der Miniserie “Hilfen” befasst sich mit den Gewichtshilfen, genauer gesagt mit den einseitigen Gewichtshilfen, denn sie sind nicht nur sehr wichtig, sondern mit einigen kleinen Tricks auch ganz einfach. Ein guter Reiter lenkt sein Pferd praktisch ausschließlich mit dem Gewicht. Doch wie macht man eine Gewichtshilfe denn nun richtig? Und wie funktioniert es, das geheimnisvolle “Kreuz anspannen”? Die Antworten sind eigentlich ganz einfach:

Hilfen Teil 1: Schenkelhilfen

Gerade Reit-Anfänger sind oft verwirrt, welche Hilfen es denn nun gibt und wie man mit ihnen was genau beim Pferd erreichen kann. Deshalb soll hier einmal möglichst kurz zusammengefasst werden, welche Hilfen es gibt, wie man sie einsetzt und was sie bewirken. Generell unterscheiden wir beim „englisch“ Reiten drei verschiedene Arten von hauptsächlichen Hilfen: Schenkelhilfen, Gewichtshilfen und Zügelhilfen sowie ergänzende Hilfen wie Stimmhilfen und Hilfen mit Hilfsmitteln wie Gerte oder Sporen. Teil 1 befasst sich mit den Schenkelhilfen:

Das Gebiss – die richtigen Maße für das Pferdemaul

Die Länge aber auch der Durchmesser des Gebisses ist von höchster Bedeutung. Nur mit einem gut passenden Gebiss kann das Pferd entspannt laufen, ordentlich am Zügel stehen und so entweder Leistung bringen oder auch “nur” Spaß an der Freizeit mit seinem Reiter haben. Wie kann man mit möglichst geringem Aufwand die zum Pferd passende Gebissgröße herausfinden?

Das Geheimnis der Halben Parade

Schon in den ersten Reitstunden, die nicht mehr an der Longe stattfinden wird sie vorausgesetzt und verlangt: die halbe Parade. Leider wissen viele Reiter nicht genau, was sie denn nun machen sollen, um ihrem Pferd eine halbe Parade zu geben und gerade als “Fortgeschrittener” traut man sich auch oft nicht, nochmal zu fragen “wie ging das doch gleich?” – Deshalb hier noch einmal für alle, das Geheimnis der Halben Parade:

Bahnfigur: Die Volte

Die Volte ist eine sehr vielfältige Bahnfigur, die vom Pferd während der gesamten Bahnfigur sowohl Stellung als auch Biegung verlangt und an jeder Stelle der Reitbahn (meist vom ersten Hufschlag aus) geritten werden kann . Je nach Ausbildungsgrad von Pferd und Reiter wird der Durchmesser der Volte kleiner.

Bei Dressurturnieren der Klassen E und A (Leistungsklasse 0 oder 6) werden Volten mit einem Durchmesser von 10m verlangt. Das heißt, sie gehen bis zur Bahnmitte.

E- und A-Dressur: 10 Meter Volte

E- und A-Dressur: 10 Meter Volte

Durch die Länge der Bahn geritten / wechseln

‘Durch die Länge der Bahn geritten’ und ‘Durch die Länge der Bahn wechseln’ dienen, wie beispielsweise das Reiten auf dem zweiten oder dritten Hufschlag, vor allem der Kontrolle der richtigen, gleichmäßigen Einwirkung von Gewichtshilfen, Zügel- und Schenkelhilfen. Die Figur ist vor allem aufgrund der langen Geradeausstrecke ohne Anhaltspunkt wie Bande oder Begrenzung sowie durch die recht engen Wendungen zum Abbiegen und wieder auf den Hufschlag zurückkehren recht schwierig.

Mittelzirkel

Der Mittelzirkel stellt eine Sonderform des Zirkels dar, weil er nur auf zwei Seiten eine Begrenzung hat, nicht wie die anderen beiden Zirkel, auf drei Seiten. Deshalb muss er besonders sorgfältig geritten werden.

Mittelzirkel

Mittelzirkel

Auch auf dem Mittelzirkel ist das Pferd die ganze Zeit gebogen und die Hinterhufe fußen in die Abdrücke der Vorderhufe, nicht seitlich davon.

Durch die Halbe Bahn wechseln

Etwas anspruchsvoller als durch die ganze Bahn wechseln ist es, durch die halbe Bahn zu wechseln.

Dabei reitet man auf den jeweils gegenüberliegenden Halbbahn-Punkt zu. Auf der rechten Hand (in Halle und Platz bezeichnet immer die innere Hand (also die, die auf der freien Seite liegt und nicht der Bande zugewandt ist) diejenige, auf der man momentan unterwegs ist) gibt es also folgende Möglichkeiten:

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