Tag: Dressur

Kugelpferdchen - Dein Pferd als kugelige Miniatur als Geschenk oder einfach zum selber Freuen

Trainingstipp: Riders Diary – Dein Reittagebuch

Heute gibt es von mir einen Trainingstipp, der mir besonders am Herzen liegt, nämlich die Protokollierung. Klar, Reiter wollen als aller erstes reiten. Geht mir auch so. Nur wenn man voran kommen will und sich und sein Pferd einschätzen und beobachten, sollte man sich überlegen, ein Protokoll anzufertigen. Das muss nichts kompliziertes sein, je einfacher, desto besser. Warum einfach? Klar – wir wollen reiten, keine Romane verfassen.

Die einfachste Art, ein solches Reit-Protokoll oder auch Reittagebuch anzufertigen ist wohl mit Hilfe eines speziell dafür vorgesehenen Reit-Tagebuchs.

Kommunikation mal anders – das Fühlen

Beim Reiten dreht sich viel um Hilfen. Druck hier, Gewichtsverlagerung da, Parade dort. Die Reaktion des Pferdes wird vor allem an der Änderung seiner Bewegung wahrgenommen. „Wenn ich hier ‘treibe’ macht es das und das….“

Heute wollen wir uns mit der anderen Richtung der Kommunikation beschäftigen, denn unsere Freunde, die Pferde, haben uns auch wenn sie unterm Sattel sind, einiges mitzuteilen. Man muss kein „Pferdeflüsterer“ sein, um die feinen Signale, die das Pferd aussendet, mit zu bekommen. Man muss nur bereit sein, sich darauf einzulassen.

Wichtiges Kommunikationsmittel beim Reiten: Der Schenkel

Wichtiges Kommunikationsmittel beim Reiten: Der Schenkel

 

Allen voran das „Fühlen“. Ein bei uns Menschen nicht unbedingt im Vordergrund stehender Sinn, der Tastsinn, und schon gar nicht an zwei der drei Haupt- Kontaktstellen am Pferd, nämlich Schenkel und Hintern. Doch genau hier können wir so viel erfahren.

Richtig Leichttraben

Schon zu Beginn der Reitausbildung lernt der Reitschüer das Leichttraben. Es dient sowohl zur Lösung des Pferdes als auch zur Entlastung des Rückens, zum Beispiel beim Reiten im Gelände.

Wie trabt man richtig leicht?
Der Trab ist ein diagonaler Zweitakt. Beim Leichttraben steht man jeden zweiten Tritt auf und sitzt jeden weiteren wieder ein. Der Rhythmus ist praktisch auf-ab-auf-ab-auf-ab, gleichzeitig mit dem Auffußen der Hufe, also mit dem, zumindest auf festem Boden hörbaren, Takt des Trabes.

Gerte – wie man sie richtig benutzt

Die Gerte – jeder hat mindestens eine und es sollte sich inzwischen eigentlich auch rum gesprochen haben, wie genau man sie benutzt. Nur leider, leider sieht man doch immer wieder Reiter und Reiterinnen, die das entweder nicht wissen, oder denen der korrekte Einsatz einfach egal ist. Diesen Grobianen ist es auch zu verdanken, dass die Gerte ein stiefkindliches Schattendasein führt, manchmal sogar als Gewaltwerkzeug verteufelt wird. Und genau das Gegenteil ist der Fall.

Zunächst einmal sei erwähnt, dass es für jeden Einsatzzweck die passende Gerte gibt und man am aller-besten auch die jeweils auf die Reiteweise und den Bedarf abgestimmte Gerten-Form benutzen sollte. Genaue Informationen zum Thema „Welche Gerte für welchen Zweck“ findet Ihr in dem gleichnamigen Artikel hier im Blog.

Doch zurück zum eigentlichen Thema dieses Artikels, nämlich, wie man so eine Gerte denn nun benutzt.

Eines vorweg: eine Gerte ist niemals – NIEMALS GAR NIE NICHT – und unter keinen (!!!) Umständen ein Schlagwerkzeug! NIEMALS!

Obwohl das eigentlich selbstverständlich sein sollte, dass man NICHT mit der Gerte zuschlägt, erkläre ich kurz, warum man das tunlichst vermeiden sollte:

Die Gerte ist Euer verlängerter Arm. Ihr könnt mit ihr zeigen und das Pferd, wenn Ihr die Gerte richtig benutzt, sowohl vom Boden als auch vom Sattel aus dirigieren wie ein Dirigent sein Orchester. Wird das Pferd nun mit der Gerte geschlagen – und da reicht beim guten Gedächtnis unserer vierbeinigen Sportkameraden schon ein einziges Mal – ist das Vertrauen zur Gerte dahin. Das Pferd bekommt Angst oder ist zumindest beunruhigt und alles andere als entspannt, wenn man es danach wieder mit der Gerte touchieren oder dirigieren will.

Gut trainierte Pferde muss man mit der Gerte nicht mal berühren, sie verstehen und achten auf jeden Wink. Nicht aus Angst, sondern aus Verständnis. Genau so gut könnte man in diesem Beispiel den Finger heben...

Gut trainierte Pferde muss man mit der Gerte nicht mal berühren, sie verstehen und achten auf jeden Wink. Nicht aus Angst, sondern aus Verständnis. Genau so gut könnte man in diesem Beispiel den Finger heben…

Artikelserie Sicherheitssteigbügel – Überblick

Teil 1 – Der Sprenger Bow Balance – das Topmodell

Teil 2 – Der USG Steigbügel mit Gelenk – der Schwarze

Teil 3 – Der Barefoot Sicherheitssteigbügel – Solide Mittelklasse

Teil 4 – Der HKM Sicherheitssteigbügel – der Preisbrecher

Teil 5 – Sicherheitssteigbügel mit Blumenornamenten – der Schöne

Teil 6 – Sicherheitssteigbügel von Amidale oder YNR – die Bunten

Teil 7 – Sprenger System 4 – der Klassiker

Übersicht aller in den oben verlinkten Artikeln genauer besprochenen Sicherheitssteigbügel:

 


Sicherheitssteigbügel mit Gelenk Teil 7 – der Sprenger System 4

Den Abschluss unserer kleinen Artikel-Serie zum Thema Sicherheitssteigbügel mit Gelenk macht ein weiteres Modell aus dem Hause Sprenger. Wie bei allen Gelenk-Steigbügeln hat auch der Sprenger System 4 seitlich Gelenke, die im Falle eines Sturzes die Trittplatte abkippen lassen und den Fuß so frei geben. Reiter oder Reiterin kann also auch hier nicht mit dem Stiefel bzw. dem Fuß im Steigbügel hängen bleiben. Ein absolutes Sicherheitsplus im Reitsport.

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Anders als der im Teil 1 der Artikel-Serie besprochene Sprenger Bow Balance hat der Sprenger System 4 keine Biegung im oberen Teil. Gemeinsam haben beide Steigbügel das von Sprenger patentierte 4-Gelenk-System, also zwei Gelenke auf jeder Seite. Alle anderen Bügel anderer Hersteller haben nur 2 Gelenke.

Sicherheitssteigbügel mit Gelenk Teil 6 – Amidale oder YNR, die Bunten

Wem die klassischen Sicherheitssteigbügel zu langweilig und das Modell „Flower“ zu verspielt ist, der findet den passenden Gelenk-Steigbügel vielleicht im Angebot der Firma Amidale, denn hier hat man die Auswahl unter 5 verschiedenen Farben. Noch bunter treiben es die Sicherheitssteigbügel von YNR, die in Pink mit Blumen daher kommen.

Genau wie die anderen bisher vorgestellten Sicherheitssteigbügel haben auch die Bügel der Firma Amidale Gelenke an den Steigbügelästen, die im Falle eines Sturzes die Trittplatte abkippen lassen und damit das Verkanten des Stiefels und das Hängenbleiben im Steigbügel verhindern sollen.

Sicherheitssteigbügel mit Gelenk Teil 5 – Modell “Flower”

Jetzt wird’s blumig. Wir haben in den vorangegangenen Artikeln ausführlich verschiedene Sicherheitssteigbügel mit Gelenk betrachtet. Eines hatten sie alle gemeinsam: sie haben auf jeder Seite je ein oder zwei Gelenke, die im Falle eines Sturzes die Trittplatte abkippen lassen und so den Fuß frei geben. Endlich wirklich sicherere Steigbügel, der das Hängenbleiben im Bügel wirkungsvoll verhindern.

Leider kam bei den bisher besprochenen Modellen die Optik ein klein Wenig zu kurz.

Sicherheitssteigbügel mit Gelenk Teil 4 – HKM Sicherheitsteigbügel für den kleinen Geldbeutel

Für alle, die die anderen Teile der Artikel-Serie nicht oder noch nicht gelesen haben eine kurze Information vorweg: Steigbügel mit Gelenk bieten den Reiter vermehrte Sicherheit, indem die Trittplatte des Bügels im Falle eines Sturzes nach hinten abkippt und der Fuß bzw. der Stiefel so nicht im Steigbügel hängen bleiben kann sondern der Fuß frei gegeben wird. Wie gefährlich das Hängenbleiben im Steigbügel im Sturzfalle ist muss ich wohl nicht extra betonen.

Ein weiterer Vertreter der Sicherheitssteigbügel mit Gelenk ist der Steigbügel von HKM. Dieser Steigbügel ist von allen in dieser Artikel-Serie besprochenen, der günstigste Vertreter. Auch dieser Bügel kommt mit nur zwei Gelenken, also einem Gelenk je Seite, aus, das die Trittfläche jedoch zuverlässig nach hinten kippen lässt. Der Fuß wird dadurch im Falle eines Sturzes frei gegeben und man kann nicht mit dem Fuß im Bügel hängenbleiben.

Sicherheitssteigbügel mit Gelenk Teil 3 – Barefoot Sicherheitsteigbügel

In den beiden ersten Teilen der kleinen Artikel-Serie zum Thema „Sicherheitssteigbügel mit Gelenk“ haben wir uns den Sprenger Bow Balance und den Sicherheitsbügel mit Gelenk von USG näher angeschaut.

Ein weiterer Sicherheitssteigbügel dieser Art kommt von der Firma Barefoot und ist dort mit dem wenig blumigen Namen „Sicherheitssteigbügel mit Gelenk von Barefoot“ zu haben.

Den meisten von uns dürfte die Firma Barefoot durch ihr breit gefächertes Angebot an baumlosen Sätteln ein Begriff sein. Neben diesen gibt es von Barefoot aber eben auch Zaumzeug, Riding-Pads oder eben Steigbügel bzw. Sicherheitssteigbügel.

Sicherheitssteigbügel mit Gelenk Teil 2 – Der “USG Steigbügel mit Gelenk”

Im Teil 2 unserer kleinen Artikel-Serie zum Thema Sicherheitssteigbügel, die den Fuß im Falle eines Sturzes mittels Abkippen der Auflageplatte frei geben, wollen wir uns den Sicherheitssteigbügel der Firma USG. Die Abkürzung USG steht für „United Sportproduct Germany“. Nicht, dass das wirklich spannend wäre, von phantasievoll ganz zu schweigen, aber hey – könnte ja jemanden interessieren. Ich hab z.b. extra nachgeschaut, was denn USG nun eigentlich heißen soll, denn so richtig „pferdig“ klingt das ja nicht und was Neugier angeht bin ich schon fast feline gefährdet (kleiner Insider, muss auch mal sein ;))

Wie dem auch sei, die Firma USG bietet eine ganze Reihe wunderbarer und preiswerter Produkte rund um den Reitsport an, unter anderem eben auch Steigbügel mit Gelenk. Preiswert heißt hier übrigens wirklich preiswert im eigentlichen Wortsinne, denn an der Qualität wird nicht gespart.

Doch zurück zum eigentlichem Thema, dem Steigbügel von USG.

Sicherheitssteigbügel mit Gelenk – Teil 1: Der Sprenger Bow Balance

Im Bereich Sicherheit hat sich im Reitsport in den letzten Jahren viel verändert. Mit Helm wird man nicht mehr ausgelacht, Sicherheitswesten sind immer häufiger zu sehen und auch die kleinen Dinge, die das Reiten sicherer machen verdrängen nach und nach Althergebrachtes. Ein wunderbares Beispiel für ein was Sicherheit angeht oft zu wenig beachtetes Zubehörteil ist der Steigbügel. Glücklicherweise scheint es auch hier langsam ein Umdenken zu geben, denn die Angebote an Sicherheitssteigbügeln werden immer vielfältiger.

Ich persönlich bin ein Fan der sogenannten Gelenksteigbügel, die den Fuß im Falle eines Sturzes durch eine Kipp-Bewegung frei geben. Auch hier gibt es inzwischen einige Anbieter, die wir uns hier näher anschauen wollen.

Veranstaltungstipp 20. – 24. Juli 2016 – Eurocheval Offenburg

Von 20. bis 24.Juli findet die diesjährige Eurocheval in Offenburg statt.

Die alle zwei Jahre stattfindende Pferdemesse bietet mit einem Mix aus Indoor- und Outdoor-Veranstaltungen viel zu Sehen und sicher auch viel zu kaufen für alle Reiter, Züchter, Pferdefans und Pferdefreunde.

Dieses Jahr feiert die Eurocheval ihr 40jähriges Jubiläum und man kann sicher einige Besonderheiten erwarten.

Eurocheval

Geöffnet ist die Messe täglich von 10 bis 18 Uhr.
Erwachsene bezahlen an der Kasse vor Ort 15 Euro, für die Tageskarte, Ermäßigte 13 Euro und Kinder von 6 bis 15 Jahren 7 Euro. Für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt frei.
In den Tageskarten enthalten sind die Tribünenplätze für die Shows.

Mehr Informationen zur Messe findet Ihr auf der Website des Messe-Veranstalters unter www.Eurocheval.de

Viel Spaß und eine pferdige Zeit wünscht Euch Pferd?Erklärt! 😉

Antiquarisch und nicht mehr zeitgemäß: Der Sperr-Riemen

In der Reiterei hat sich viel geändert oder besser es scheint mehr Extreme zu geben als früher. Da sind zum Einen die „Reiter“, die mit Rollkur, LDR und Co ihre Pferde knechten um noch eine gelbe Schleife und einen Plastik-Pokal mehr aus einem völlig überforderten und geplagten Tier heraus zu quetschen, zum Anderen echte Pferdefreunde, die ihr liebstes Hobby mit Sachverstand und Pferdeliebe betreiben. Letzteren haben wir es zu verdanken, dass so einiges, was früher üblich war, nach und nach verschwindet. Dazu gehört auch der sogenannte Sperr-Riemen. Er wurde – und wird leider von manchen Reitern immer noch – dazu verwendet, das Öffnen des Mauls schon im Ansatz zu unterdrücken. Genauer gesagt wird bei Verwendung des Sperr-Riemens dem Pferd das Maul zugeschnürt. Zu allem Elend wissen viele Reiter nicht (mehr?) wie man einen Sperrriemen korrekt schnallt und ziehen das elende Ding viel zu eng zu.

Sperr-Riemen am englischen Reithalfter - hier viel zu eng verschnallt - unnötig und schädlich

Sperr-Riemen am englischen Reithalfter – hier viel zu eng verschnallt – ist nicht nur unnötig sondern auch schädlich

Dabei braucht man am englischen Reithalfter keinen Sperr-Riemen. Das Englische Reithalfter ist so konzipiert, dass es recht weit oben, nämlich einige cm unterhalb des Jochbeins, den Kiefer des Pferdes fixiert.

Thema Pferdekauf – die leidliche Frage nach dem Preis

Pferdekauf ist – zumindest für die meisten (Hobby-Reiter) – eine sehr emotionale Sache. Die Suche nach dem richtigen Pferd meist etwas, was sich über Monate oder manchmal sogar Jahre hinweg zieht. Nur wenige Glückspilze laufen auf Anhieb ‘an das richtige Pferd hin’. “gGesehen, probiert, gekauft” ist relativ selten. Und das ist auch gut so, denn im Idealfall sollte das Pferd ja allen Bedürfnissen auf lange Sicht gesehen gerecht werden, so dass man viele Jahre frohen Miteinanders vor sich hat. Pferde sind keine Sportgeräte sondern Freizeitpartner, so das allgemeine Credo.

Pferdekauf Pferdepreis

Preisfrage Pferdekauf – reicht das Sparschwein?

 

Nun ist es aber so, dass, egal ob nun Sportgerät oder Freizeitpartner, der Preis sehr wohl eine Rolle spielt. “Sollte er aber nicht, es geht um die Liebe zum Pferd, nicht um’s Geld” schallt es einher. Theoretisch ja, praktisch haben die wenigsten von uns unerschöpfliche Geldmittel zur Verfügung und müssen, ja sollen, sich vorher um die Frage kümmern, was der Traum vom eigenen Pferd denn nun, sowohl kurz- als auch langfristig kostet. An dieser Stelle sei auf den Artikel zum Thema “Laufende Kosten fürs Pferd” hier im Blog hingewiesen.

Tipp: Trensen für Individualisten

Heute gibt’s von meiner Seite mal eine Produktempfehlung für Leute, die ihre Pferd gerne so richtig schön machen aber nicht jeden Tag im gleichen Look unterwegs sein wollen:

Trensen von Magic Tack. Das Besondere daran? Vielleicht kennt Ihr ja die Stirnbänder von Magic Tack, bei denen man nach Lust und Laune die Straß-Verzierung gestalten und dann mittels Magnetstreifen einfach einen neuen anbringen kann, wenn man das Stirnband mal anders gestalten will. Das Prinzip der Trensen ist das Gleiche, nur dass hier alles zusammen passt. Das hochwertige Leder der Trensen ist 100%ig das gleiche wie am Stirnband und es gibt die Trensen für den Extra-Bling-Effekt sogar mit wechselbarer Straß-Einlage im Nasenriemen. Wer da nicht funkelt ist selbst schuld 😉

Trensen von Magic Tack

Trensen mit Straß-Stirnband nach Wunsch: Magic Tack macht’s möglich.

Die hochwertigen Trensen kommen in feinem Leder daher, wahlweise in braun oder schwarz (manche Modelle gibt es leider nur in schwarz, aber – ganz ehrlich – schwarz ist doch eigentlich eh die schönere Trensenfarbe, stimmts oder hab ich recht?) und in den Größen „Vollblut“ oder „Warmblut“. Bedauerlicherweise gehen die Pony- und Kaltblutbesitzer wohl bisher leer aus, aber vielleicht wird das Produktsortiment ja noch angepasst bzw. erweitert? Wäre wohl mal eine Anfrage bei Magic Tack wert (mach ich für Euch und gebe die Infos, die ich bekommen habe dann hier unter dem Text bekannt).

Preislich geht’s bei den Trensen bei 129 Euro los, hinzu kommt dann noch das oder die Stirnbandeinlagen und, falls Ihr die Trense mit dem zusätzlich verzierbaren Nasenriemen wählt, für diesen auch noch die Straß-Einlage. Diese Einlagen könnt Ihr auf der Website von Magic Tack im Konfigurator nach Herzenslust selbst zusammenstellen oder aber schon fertig zusammengestellte Designs kaufen. Übrigens sind im Trensen-Angebot auch zwei Stübben-Modelle, die Ihr mit Magic Tack verzieren könnt.

Eine Warnung noch zum Schluss: Die Verzierungen selbst zu kreieren ist geradezu suchterzeugend und es bleibt sicher nicht bei nur einem Design, das Eurem Pferd gut zu Gesicht steht. Außerdem gibt es da ja auch noch die Möglichkeit, passende Armbänder zu designen…

Pylonen – kleiner Helfer mit unzähligen Möglichkeiten

Pylonen, dem Laien häufig nur unter dem Begriff „Verkehrshütchen“ bekannt, kennt jeder von uns aus dem Straßenverkehr oder der Verkehrserziehung mit dem Fahrrad, die wir in der Grundschule als freudige Abwechslung genießen durften. Doch wer denkt, dass das bloße Absperren von Baustellen und Kennzeichnen von Slalomkursen zur Steigerung der Verkehrssicherheit von Grundschülern der einzige Einsatzzweck der meist orange-weiß gestreiften Plastikhütchen ist, den kann man leicht eines Besseren belehren.

pylone

Pylone

Gerade für uns Reiter bieten Pylone eine Vielzahl an wunderbaren Möglichkeiten unser Pferd zu trainieren. Nicht nur für Freizeitreiter sondern auch im Pferdesport und der Pferdedressur sind Pylonen mittlerweile bei leistungsorientiertem und professionellem Training ein wichtiger Bestandteil geworden. 

Pferd in Modefarben – Sinnvoll oder Geldverschwendung?

Heute wage ich mich mal ein heikles Thema. Jedes Jahr kommen neue Farben raus, jedes Jahr sollen wir unsere geliebten Vierbeiner neu einkleiden. Da kommen schnell einige hundert Euro zusammen, bis Halfter, Bandagen, Decken und allerlei Krimskrams in neuen, aktuellen Farben erstrahlen.

Und hier kommt sie, die Frage, die immer wieder aufkommt, entweder im eigenen Hinterkopf oder auch laut ausgesprochen von denen, die unser Hobby (mit-)finanzieren wie Eltern oder Partner. „Musst Du denn jedes Jahr den aktuellen Farbtrend mitmachen?“

Reiten - das schönste Hobby der Welt!

Reiten – das schönste Hobby der Welt!

Jeder, dem dieser oder ein ähnlicher Satz schon mal an den Kopf geworfen wurde kennt den mitschwingenden Vorwurf. „Du gibst einfach zu viel aus für das Hobby!“

Der richtige Untergrund für Reitplatz und Halle

Das Frühjahr naht und damit auch die Möglichkeit, das Training endlich mal nach draußen zu verlagern, um den im Winter doch arg strapazierten Reitplatzboden her zu richten. Ein guter, gepflegter Außenplatz ist uns Reitern genauso lieb und teuer wie eine sichere Halle, in der wir auch bei widrigen Wetterbedingungen unserem liebsten Hobby fröhnen können. Im Gegensatz zu vielen Reitplätzen, die einfach nur aus einer mehr oder weniger platt getretenen Wiese bestehen, sollte sowohl der Hallenboden auch als der Reitplatzboden im Freien gewissen Anforderungen entsprechen. Um der Gesundheit unserer Sportkameraden und unserer eigenen Willen. Was aber macht einen guten Reitplatzboden denn nun aus?

Sendung zum Thema Rollkur – Video online

Einen wirklich interessanten Beitrag zum leidigen Thema “Rollkur” hat der WDR in seiner Sendung “Quarks und Co” vor Kurzem gebracht.

Hyperfexion oder normale Kopfhaltung?

Hyperflexion oder normale Kopfhaltung?

Für alle, die den Beitrag verpasst haben hier der Link zum Angucken.

 

Zauberwort Anlehnung – der richtige Kontakt zum Pferd

Jeder redet davon – oder sollte es zumindest, denn die Anlehnung ist das A und O des Kontakts zum Pferdemaul. Ohne Anlehnung kein ordentlicher Zügeleinfluss, keine untertretende Hinterhand, kein aufgewölbter Rücken und damit auch kein gesundes Reiten, weder für den Reiter noch für’s Pferd.

Übertrieben? Sicher nicht. Leider denken heute viele Freizeitreiter, es reicht, wenn man sich auf ein Pferd setzt und sich durch den Wald tragen lässt. Das Resultat sind immer mehr Pferde mit Rückenproblemen, von der Verspannung bis zu ernsthaften Erkrankungen wie Kissing Spines oder Arthrose. Dabei ist eine saubere Anlehnung kein Hexenwerk, sondern sollte zum Handwerkszeug eines jeden gehören, der sich regelmäßig auf den Pferderücken schwingt und sich selbst als „Reiter“ bezeichnet.

26.10. – 03.11. Messe Faszination Pferd in Nürnberg

Ende Oktober ist es endlich wieder so weit: die Messe “Faszination Pferd” öffnet auf dem Messegelände Nürnberg ihre Pforten. Seit 19 Jahren ist die “Faszination Pferd” ein Synonym für hochkarätigen Pferdesport, Neuheiten, Shows und Infos rund um den schönsten Sport der Welt.

Egal ob Kutschfahrer, Reiter, Voltigierer, Western- oder Barockfans, jeder findet auf der Faszination Pferd nicht nur Informationen und Shows zu seinem speziellen Interesse, sondern auf der begleitenden Verkaufsmesse auch alles, was das Reiter- und Horseman-Herz begehrt.

Sinnvolles Wissen: Die Anatomie des Pferdes

„Ich will doch nur reiten, warum sollte mich die Anatomie des Pferdes also interessieren?“ Diese Frage hört man zuweilen, wenn man einem Reitanfänger nahe legt, sich nicht nur einfach aufs Pferd zu schwingen und los reiten zu wollen, sondern sich auch mit dem Körperbau des Pferdes zu beschäftigen. Das scheinbar unnütze Wissen über die Anatomie des Sport- und Freizeitpartners Pferd ist viel mehr als überflüssiger Ballast oder Stoff, um vor seinen Nicht-Reiter-Freunden mal mit ein paar Fachbegriffen angeben zu können. Fundiertes Wissen über die Anatomie des Pferdes lässt Anfänger und auch Fortgeschrittene die Bewegungsabläufe besser verstehen, macht klar, warum ein Pferd nicht rückengerecht geritten wird, wenn die Nase gen Himmel zeigt und ermöglicht auch bei Problemen mit der Rittigkeit über den Tellerrand hinaus zu blicken. Sogar bei kleineren gesundheitlichen Problemen kann man mit anatomischem Grundwissen eher entscheiden, ob der Tierarzt nötig ist oder ob man erst mal abwarten kann.

Modisch hoch zu Ross – welche Kleidung für Reiter ideal ist

Wer reitet, tut dies in der Regel nicht in seiner gewöhnlichen Alltagskleidung. Vielmehr bedarf es beim Reitsport robuster Kleidung, die sämtliche Bewegungen ohne Mühe mitmacht. Vor allem weibliche Reiterinnen wünschen sich dabei von ihrer Reitbekleidung, dass sie trotz jener besonderen Eigenschaften auch modisch ist. Wir verraten, welche Kleidung all diese Voraussetzungen erfüllt!

Die richtige Gerte für jeden Zweck

Gerade Reitanfänger tun sich bei der Auswahl der richtigen Gerte oft schwer, denn es gibt sie in vielen verschiedenen Längen, Festigkeiten, Farben und Ausführungen. Zunächst muss man sich überlegen, zu welchem Zweck man die Gerte benutzen will. Bei einer Springgerte sind die Anforderungen natürlich gänzlich anders als die an eine Dressurgerte oder an eine, die nur im Training oder im Gelände benutzt werden soll. Will man an Turnieren teilnehmen, müssen darüber hinaus die Anforderungen des Regelwerks erfüllt werden.

Problem: Pferd will nicht angaloppieren

Ein anderer Artikel behandelt die Frage, auf welche gesundheitlichen Probleme es hinweisen kann, wenn ein Pferd partout nicht angaloppieren will. Doch was, wenn das Tier gar keine gesundheitlichen Probleme hat, sondern es sich schlicht und einfach weigert, in den Galopp zu fallen? Dieses Verhalten ist häufiger als man zunächst denkt und weder Gerte noch Sporen sind ein wirklich empfehlenswertes Mittel, um dem Pferd das saubere Angaloppieren wieder nahe zu bringen. Auch in diesem Fall gilt es zunächst die Ursache festzustellen und dann zu beheben:

Abwechslung im Alltag – glückliches Pferd

Pferde und kleine Kinder haben eins gemeinsam: Ihnen wird schnell langweilig. Und genau wie bei kleinen Kindern kann man auch bei Pferden mit Kleinigkeiten den Alltag interessanter gestalten. Wer mit seinem Pferd bei jedem Training nur Dressuraufgaben übt oder immer nur springreitet sorgt über Kurz oder lang für Frust und Langeweile. Das kann sogar zu heftigen Unarten wie Widersetzlichkeit, Headshaking, Durchgehen oder auch zu Stall-Problemen wie Koppen oder Weben führen.

Rückenprobleme – Anzeichen und Vorboten

Immer mehr Pferde, auch oder besser gesagt in zunehmendem Maße vor allem Freizeitpferde, leiden unter Rückenproblemen. Oft ist falsches Reiten, unpassendes Sattelzeug oder auch ein Hufproblem wie schlechter Beschlag oder eine falsch oder nicht korrigierte Fehlstellung die Ursache. Das Wichtigste ist, dass man Symptome, und seien sie noch so schwach, möglichst frühzeitig zu erkennen und die Ursache nach Möglichkeit zu beheben.

Hilfen Teil 3: Beidseitige Gewichtshilfen oder: Kreuz anspannen

Teil 3 der Mini-Serie befasst sich mit den beidseitigen Gewichtshilfen, also dem viel zitierten “Kreuz anspannen” und “entlasten”. Vor allem mit der Frage, wie genau das “Kreuz anspannen denn nun aussehen soll und wie man das macht sind viele Reiter überfordert. Wie wir ja schon im Teil 2 “Einseitige Gewichtshilfen” festgestellt haben liegt das vor allem an mißverständlichen Erklärungen, was die Gewichtshilfen angeht. Dabei ist das Kreuz anspannen eigentlich ganz einfach:

Die Hilfen Teil 2: Einseitige Gewichtshilfen

Der Teil zwei der Miniserie “Hilfen” befasst sich mit den Gewichtshilfen, genauer gesagt mit den einseitigen Gewichtshilfen, denn sie sind nicht nur sehr wichtig, sondern mit einigen kleinen Tricks auch ganz einfach. Ein guter Reiter lenkt sein Pferd praktisch ausschließlich mit dem Gewicht. Doch wie macht man eine Gewichtshilfe denn nun richtig? Und wie funktioniert es, das geheimnisvolle “Kreuz anspannen”? Die Antworten sind eigentlich ganz einfach:

Hilfen Teil 1: Schenkelhilfen

Gerade Reit-Anfänger sind oft verwirrt, welche Hilfen es denn nun gibt und wie man mit ihnen was genau beim Pferd erreichen kann. Deshalb soll hier einmal möglichst kurz zusammengefasst werden, welche Hilfen es gibt, wie man sie einsetzt und was sie bewirken. Generell unterscheiden wir beim „englisch“ Reiten drei verschiedene Arten von hauptsächlichen Hilfen: Schenkelhilfen, Gewichtshilfen und Zügelhilfen sowie ergänzende Hilfen wie Stimmhilfen und Hilfen mit Hilfsmitteln wie Gerte oder Sporen. Teil 1 befasst sich mit den Schenkelhilfen:

Das Gebiss – die richtigen Maße für das Pferdemaul

Die Länge aber auch der Durchmesser des Gebisses ist von höchster Bedeutung. Nur mit einem gut passenden Gebiss kann das Pferd entspannt laufen, ordentlich am Zügel stehen und so entweder Leistung bringen oder auch “nur” Spaß an der Freizeit mit seinem Reiter haben. Wie kann man mit möglichst geringem Aufwand die zum Pferd passende Gebissgröße herausfinden?

Das Geheimnis der Halben Parade

Schon in den ersten Reitstunden, die nicht mehr an der Longe stattfinden wird sie vorausgesetzt und verlangt: die halbe Parade. Leider wissen viele Reiter nicht genau, was sie denn nun machen sollen, um ihrem Pferd eine halbe Parade zu geben und gerade als “Fortgeschrittener” traut man sich auch oft nicht, nochmal zu fragen “wie ging das doch gleich?” – Deshalb hier noch einmal für alle, das Geheimnis der Halben Parade:

Bahnfigur: Die Volte

Die Volte ist eine sehr vielfältige Bahnfigur, die vom Pferd während der gesamten Bahnfigur sowohl Stellung als auch Biegung verlangt und an jeder Stelle der Reitbahn (meist vom ersten Hufschlag aus) geritten werden kann . Je nach Ausbildungsgrad von Pferd und Reiter wird der Durchmesser der Volte kleiner.

Bei Dressurturnieren der Klassen E und A (Leistungsklasse 0 oder 6) werden Volten mit einem Durchmesser von 10m verlangt. Das heißt, sie gehen bis zur Bahnmitte.

E- und A-Dressur: 10 Meter Volte

E- und A-Dressur: 10 Meter Volte

Durch die Länge der Bahn geritten / wechseln

‘Durch die Länge der Bahn geritten’ und ‘Durch die Länge der Bahn wechseln’ dienen, wie beispielsweise das Reiten auf dem zweiten oder dritten Hufschlag, vor allem der Kontrolle der richtigen, gleichmäßigen Einwirkung von Gewichtshilfen, Zügel- und Schenkelhilfen. Die Figur ist vor allem aufgrund der langen Geradeausstrecke ohne Anhaltspunkt wie Bande oder Begrenzung sowie durch die recht engen Wendungen zum Abbiegen und wieder auf den Hufschlag zurückkehren recht schwierig.

Mittelzirkel

Der Mittelzirkel stellt eine Sonderform des Zirkels dar, weil er nur auf zwei Seiten eine Begrenzung hat, nicht wie die anderen beiden Zirkel, auf drei Seiten. Deshalb muss er besonders sorgfältig geritten werden.

Mittelzirkel

Mittelzirkel

Auch auf dem Mittelzirkel ist das Pferd die ganze Zeit gebogen und die Hinterhufe fußen in die Abdrücke der Vorderhufe, nicht seitlich davon.

Durch die Halbe Bahn wechseln

Etwas anspruchsvoller als durch die ganze Bahn wechseln ist es, durch die halbe Bahn zu wechseln.

Dabei reitet man auf den jeweils gegenüberliegenden Halbbahn-Punkt zu. Auf der rechten Hand (in Halle und Platz bezeichnet immer die innere Hand (also die, die auf der freien Seite liegt und nicht der Bande zugewandt ist) diejenige, auf der man momentan unterwegs ist) gibt es also folgende Möglichkeiten:

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