Tag: Fesselbehang

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Mauke behandeln – Grundlagen

Mauke war und ist ein Thema, bei dem Reiter und Pferdefreunde hellhörig werden. Vor allem die Halter von Kaltblut- und anderen schweren Pferden mit viel Fesselbehang können häufig ein Lied von den entzündeten Krusten an der Fesselhaut ihrer Schützlinge singen. Jahrelang wurde der dichte Fesselbehang von häufig befallenen Rassen wie Tinker oder Friesen für das Auftreten der Mauke verantwortlich gemacht. Neueren Erkenntnissen zu Folge entsteht Mauke vor allem bei zu viel von Kraftfutter. Das Überangebot an Energie benötigt zur Verstoffwechslung erhebliche Mengen an Mineranstoffen. So entsteht ein relativer Mineralstoffmangel, das heißt, obwohl das Pferd eigentlich genügend Mineralstoffe zu sich nimmt verbraucht es mehr. Es kommt zum Mangel. Besser wäre es, dem Pferd mehr Rauhfutter anzubieten und dieses durch ein passendes Mineralfutter zu ergänzen, denn selbst aktive Freizeitpferde brauchen meist deutlich weniger Kraftfutter als ihnen aufgetischt wird. So weit zur Theorie. 

Was aber kann man machen, wenn das Pferd bereits an Mauke erkrankt ist?

Unterschätzt, übersehen, gefürchtet: die Mauke

Jedem Reiter und Pferdefreund jagt das Wort Mauke kalte Schauer über den Rücken, denn sie wird oft erst spät entdeckt und ist, wie die meisten Krankheiten, umso schwerer zu behandeln, je länger sie sich ausbreiten kann. Wenn man die frühen Symptome der Mauke jedoch erkennt und schnell reagiert ist sie eigentlich gut behandelbar.

Die Symptome der Mauke

Wohl jeder Pferdefreund kennt die grausigen Mauke-Bilder von verhornten, nässenden, verkrusteten Pferdebeinen, die den Pferden schlimme Schmerzen bereiten und eine Heilung praktisch ausschließen. Was man da zu sehen bekommt ist allerdings erst das letzte und chronische Stadium der Mauke. Erste Anzeichen sind kleine, unauffällige Rötungen an der Haut der Fessel. Meist beginnt die Mauke in der Fesselbeuge ihr schleichendes Werk, denn hier sammeln sich Feuchtigkeit und Schmutz am ehesten an. Als nächstes bilden sich aus den Rötungen kleine Knötchen, Blasen und Pusteln. Optisch am ehesten vergleichbar mit den Krusten des

Pferde mit starkem Fesselbehang richtig pflegen

Nicht nur bei nassem Wetter sondern auch bei sehr trockenen oder staubigen Bedingungen benötigen die Beine von Pferden mit viel Kötenbehang, von Pferdeliebhabern auch gerne liebevoll als „Puschel“ bezeichnet, besondere Pflege. Vernachlässigt man die Haare im Fesselbereich kann es schnell zu Problemen wie Mauke kommen. Doch wie pflegt man so viel Haar am besten, ohne jeden Tag stundenlang zu bürsten?

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