Tag: Kolik

Kugelpferdchen - Dein Pferd als kugelige Miniatur als Geschenk oder einfach zum selber Freuen

Giftpflanzen für Pferde – die Thuja oder Lebensbaum

Schön anzusehen, immergrün und wohlriechend, so oder so ähnlich beschreiben wir Menschen Pflanzen der Familie der Cupressaceae (Zypressengewächse) bekannt als Thuja oder eingedeutscht Lebensbaum. Die dichten, fein geästelten Zweige sind gänzlich mit schuppenartig angeordneten Blättern bedeckt, verantwortlich für die besonders blickdichten und geräuschdämmenden Eigenschaften der beliebten Hecken- und Zierpflanze. Auch auf Turnieren werden gerne Kübel mit Thujen als Abgrenzung oder Einfassung aufgestellt. Leider. Denn Thujen sind für Pferde extrem giftig.

Thuja - Zweige

Thuja – Zweige

Bedauerlicherweise fressen viele Pferde gerne die Spitzen der Triebe, wahrscheinlich aufgrund des starken Geruchs nach aetherischen Ölen.

OP-Versicherung – sinnvoll oder unnötig?

Der Umgang mit Pferden, sei es beim Reiten, Fahren oder Voltigieren, ist ein wunderbares Hobby. Pferde sind groß, stark, erdverbunden und vermitteln uns Menschen ein Gefühl von Geborgenheit und Freiheit zugleich. Jeder Horseman (und natürlich auch jedes Horsegirl ;-)) weiß genau, was ich meine, sammeln wir doch alle unsere unvergesslichen Pferde-Momente wie ganz besondere Schätze.

Leider muss man trotz, oder vielleicht auch gerade wegen der emotionalen Bindung an unsere Sport- und Freizeitkameraden ein etwas nüchternes Thema unbedingt mit beachten: Was, wenn das geliebte Pferd einen Unfall hat oder krank wird? Vor allem unvorhergesehene Operationen mit dem sprichwörtlichen Rattenschwanz an Folgekosten gehen da schnell so richtig ins Geld. Und wir reden hier sehr wohl von vierstelligen Beträgen.

Pferde vertrauen uns - im Gegenzug sollten wir bestmöglich für sie sorgen. Foto: Lupo / pixelio.de

Pferde vertrauen uns – im Gegenzug sollten wir bestmöglich für sie sorgen.
Foto: Lupo / pixelio.de

Jeder Pferdehalter sollte sich also den Moment Zeit nehmen, über eine OP-Versicherung nachzudenken, denn nichts ist im Falle eines Falles so unangenehm wie eine Versicherung, die man nicht hat.

Kotwasser bei Pferden

Wenn die Verdauung verrückt spielt und das Kotwasser die Beine hinunter rinnt, ist das nicht nur für Pferde unangenehm. Gerade bei sehr niedrigen Temperaturen gefriert die Flüssigkeit auf der Haut, was natürlich sehr unangenehm ist. Viele Pferdebesitzer sind ratlos. Auch wenn Kotwasser manchmal zunächst an Durchfall erinnert, ist es damit nicht vergleichbar. Das Pferd wird durch die unschöne Begebenheit auf den ersten Blick auch nicht beeinträchtigt. Dennoch sollten Sie den Ursachen auf den Grund gehen und der Problematik durch gezielte Maßnahmen entgegenwirken.

Was ist Kotwasser?

Es handelt sich um eine Verdauungsstörung, bei der dem Pferd vor oder nach dem Äpfeln eine braune, wasserähnliche Substanz die Beine hinunterläuft.

Jakobskreuzkraut – das gelbe Gift auf der Weide und im Heu

Auf die Gefahren des Jakobskreuzkrautes, auch Jakobs-Greiskraut genannt, kann man gar nicht oft genug hinweisen. Vor allem die optische Ähnlichkeit zum gemeinen Huflattich und sogar zum Löwenzahn (zumindest wenn man nicht genau hinschaut) lässt trotz der Bekanntheit des Namens immer wieder Pferde an den schweren Vergiftungen, die das Jakobskreuzkraut auslöst, sterben. Schon relativ geringe Mengen können schwere Vergiftungserscheinungen nach sich ziehen. Außerdem verliert das Jakobskreuzkraut seine Giftigkeit auch nicht, wenn es trocknet. Oft lauert die Gefahr also nicht auf der frischen Wiese, sondern ist im Heu versteckt.

Jakobskreuzkraut - Giftig für Pferde und Ponys

Jakobskreuzkraut – alle Pflanzenteile sind giftig

Herbst und Winter – Gesund bleiben bei starken Temperaturschwankungen

Die letzten Wochen haben es mal wieder gezeigt: in unseren Breiten kann die Witterung und die Temperatur geradezu Kapriolen schlagen. War es am einen Tag mit 15 Grad und mehr für Winter geradezu frühjahrshaft warm, so kühlte es schon am Folgetag unter den Gefrierpunkt ab. Die Tag-/Nacht-Schwankungen waren noch viel heftiger. Herbst und Winter mit ihren manchmal noch recht warmen Tagen und frostigen Nächten stellen Pferdehalter und Reiter vor die ein oder andere Herausforderung.

Steinobst auf der Koppel – Lebensgefahr für’s Pferd

Die Tage werden wieder kürzer und der Sommer trägt seine ersten Früchte. Pflaumen und Mirabellen sind reif und fallen vom Baum, die ersten Äpfel und Birnen werden bald folgen. Die Bäume, die auf vielen Pferde-Koppeln willkommenen Schatten spenden werden so zu einer oft unterschätzten Gefahr. Gerade sogenanntes Steinobst, also alle Obstsorten, die im Inneren keine Kerne haben, wie z.B. Äpfel, sondern einen festen Stein wie beispielsweise Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen oder Pfirsiche, können lebensbedrohende Koliken auslösen.

Produkttest: Greenguard – die Fressbremse

Wenn das Pferd in der Weidesaison zu stark zunimmt, zu Koliken leidet oder es auf der Weide Obstbäume gibt und die Pferde vor übertriebenem Obstgenuss geschützt werden müssen, hat sich der Greenguard bestens bewährt.

Die Schlitze lassen kontrolliert Grashalme durch, so dass das Pferd nicht “vor vollem Teller verhungert”, es kann sich aber weder den Bauch vollschlagen noch Äpfel oder Birnen aufnehmen, denn hierfür sind die Schlitze einfach zu schmal.

Kolik – wälzen kann sogar helfen

Früher galt als eiserne Regel: ein Pferd mit Kolik darf sich unter keinen Umständen wälzen. Deshalb drehten verzweifelte Pferdebesitzer mit ihren schmerzgeplagten Pferden oft nächtelang endlose Runden in der Reithalle, um das kranke Pferd durch Herumführen am Hinliegen zu hindern.

Die Ansicht, dass sich Pferde mit einer Kolik nicht wälzen dürfen ist inzwischen überholt. Im Gegenteil: neuere Studien gehen davon aus, dass es sogar hilfreich sein kann, wenn das Pferd sich wälzen darf. Dabei sollen sich „verklemmte“ Darmgase und sogar leichte Darmverschlingungen lösen können, so die einhellige Meinung der Tierärzte.

Was also tun, wenn das Pferd eine Kolik hat?

Gas-Kolik vermeiden Teil 2: Wie man Pferde zum Pupsen bringt ;-)

Zugegebenermaßen ein Thema, bei dem man gerne in Richtung Humor abdriften möchte. „Wie lasse ich mein Pferd erfolgreich furzen“ wäre eine alternative Überschrift gewesen. Aber Spaß bei Seite: wie bereits im Artikel “Vorsorge statt Gaskolik: Ernährungstipps gegen Blähungen beim Pferd“ erwähnt wurde ist die Meteorismus, wie der medizinische Fachbegriff für Blähungen lautet, für Pferde unter Umständen lebensgefährlich. (Als „Flatulenz“ bezeichnet man die Winde, wenn sie sich denn ins Freie begeben – dies am Rande zur Vervollständigung, falls sich jemand über Gebühr für medizinische Fachbegriffe zum Thema „Furz“ interessieren sollte ;-))

Vorsorge statt Gaskolik Teil 1: Ernährungstipps gegen Blähungen beim Pferd

Blähungen beim Pferd sind nicht immer eine harmlose, meist sehr geruchs- und geräuschintensive Angelegenheit (die beim Reiten scheinbar immer dann auftritt, wenn man sich im Viereck befindet oder zumindest mehr als eine Person zuschaut), sondern können zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen, sogar bis einer lebensgefährlichen Darmverschlingung führen. Glücklicherweise lässt sich der gefürchteten Gaskolik, also einer durch zu viel nicht abgegangene Blähungen hervorgerufenen Kolik, leicht vorbeugen:

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