Tag: Krankheiten

Reiten im Schnee: Aufstollen beim beschlagenen Pferd verhindern

Ausritte in der verschneiten Winterlandschaft sind wunderschön und für die meisten Reiter und Pferdebesitzer ein absolutes Highlight. Das dabei vor allem bei beschlagenen Pferden häufig vorkommende und gefährliche Aufstollen, also das Zusammenballen und Vereisen des Schnees unter den Hufen, kann man mit einfachen Mitteln verhindern.

Erkrankungen des Bewegungsapparats beim Pferd

Erkrankungen des Bewegungsapparats gehören zu den häufigsten Pferdeerkrankungen. Teilweise ist das Erkrankungsrisiko bereits durch genetische Anlagen erhöht. Hinzu kommen dann oft Fehler bei der Haltung, Ernährung, beim Sattel, dem Beritt und Hufbeschlag. Naturgemäß nehmen Erkrankungen des Bewegungsapparats mit dem Alter der Tiere zu.

Die häufigsten Probleme des Bewegungsapparats

Am häufigsten zeigen sich Erkrankungen wie Arthrose, Spat, Schale und Hufrollenentzündung. Unter den Begriff Spat fallen akute und chronische Entzündungen von Knochen und Gelenken am Sprunggelenk. Bei der Arthrose tritt ein Gelenkverschleiß ein, der mit sehr schmerzhaften akuten Schüben verbunden sein kann und chronischen Schmerzen bei jeder Belastung. Bei der Schale ist die Knochenhaut schwer gereizt, was zu Wucherungen der Knochenhaut führen kann. Sie tritt meist am Fesselbein, Kronbein und Hufbein auf.

Webtipp: Pferdemagazin.org

Heute möchte ich Euch ein anderes Pferde-Blog vorstellen, bei dem Ihr unbedingt mal vorbeischauen solltet. Auf Pferdemagazin.org findet Ihr vor allem interessante Informationen rund um Fütterung und Pflege. Kompetente Infos liefern unter Anderem eine Tierheilpraktikerin und eine Phsiotherapeutin.

 

Besonders spannend fand ich persönlich das “Kräuterlexikion”. Noch steht da zwar nicht allzu viel drin, es verspricht aber, interessant zu werden. Immerhin kann man mit Phytotherapie und Kräutern bei unseren geliebten Sportpartnern viele kleine und sogar größere Wehwehchen wunderbar kurieren oder auch einfach “nur” für mehr Wohlbefinden sorgen. Also ruhig mal vorbei gucken auf www.pferdemagazin.org 🙂

Was gehört in die Stallapotheke?

Im Laufe der Zeit sammelt sich bei Reitern und Pferdeleuten einiges an Medikamenten an. Sei es die angefangene Packung Wurmkur, die halbe Tube Zinksalbe oder die Antibiose-Creme vom letzten Tierarztbesuch. Leider ist meistens nicht das Richtige zur Hand, wenn denn wirklich mal was mit dem Pferd sein sollte oder die Medikamente sind eingetrocknet, alt oder das Mindesthaltbarkeitsdatum ist längst abgelaufen. Mit einem Wort: unbrauchbar.

Gerade bei kleineren Problemen gesundheitlicher Art ist eine gut sortierte Stallapotheke aber die halbe Miete. Hier also eine Checkliste, wie eine gute Stallapotheke aussehen könnte:

Impfungen: die Influenza

Unter den Impfungen, die für Pferde zur Verfügung stehen, ist die Influenza-Impfung (zusammen mit Tetanus, also Wundstarrkrampf) die wohl Wichtigste. Der Influenza-Impfschutz sollte lückenlos vorhanden sein, schon alleine (aber nicht nur aus diesem Grund) weil die Influenza-Impfung zur Teilnahme an Turnieren zwingend vorgeschrieben ist. Auch die Veranstalter der meisten anderen Veranstaltungen und auch zur Teilnahme an Lehrgängen und Kursen muss der Pferdebesitzer für sein Pferd meist einen Influenza-Impfschutz nachweisen.

Warnzeichen: Kreuzgalopp oder Probleme beim Angaloppieren

Beim Angaloppieren bzw. beim Galopp muss das Pferd den Rücken aufwölben, um mit der Hinterhand ausreichend untertreten zu können. Dieses Aufwölben setzt einen gesunden und tragfähigen Rücken voraus. Bei Verspannungen, Blockaden oder gar knöchernen Veränderungen wie Kissing Spines ist das nicht oder nur begrenzt möglich. Das Pferd versucht, sich dem Galopp durch Wegrennen, Ausfallen auf die Vorderhand oder sogar durch Kreuzgalopp zu entziehen.

Gas-Kolik vermeiden Teil 2: Wie man Pferde zum Pupsen bringt ;-)

Zugegebenermaßen ein Thema, bei dem man gerne in Richtung Humor abdriften möchte. „Wie lasse ich mein Pferd erfolgreich furzen“ wäre eine alternative Überschrift gewesen. Aber Spaß bei Seite: wie bereits im Artikel “Vorsorge statt Gaskolik: Ernährungstipps gegen Blähungen beim Pferd“ erwähnt wurde ist die Meteorismus, wie der medizinische Fachbegriff für Blähungen lautet, für Pferde unter Umständen lebensgefährlich. (Als „Flatulenz“ bezeichnet man die Winde, wenn sie sich denn ins Freie begeben – dies am Rande zur Vervollständigung, falls sich jemand über Gebühr für medizinische Fachbegriffe zum Thema „Furz“ interessieren sollte ;-))

Vorsorge statt Gaskolik Teil 1: Ernährungstipps gegen Blähungen beim Pferd

Blähungen beim Pferd sind nicht immer eine harmlose, meist sehr geruchs- und geräuschintensive Angelegenheit (die beim Reiten scheinbar immer dann auftritt, wenn man sich im Viereck befindet oder zumindest mehr als eine Person zuschaut), sondern können zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen, sogar bis einer lebensgefährlichen Darmverschlingung führen. Glücklicherweise lässt sich der gefürchteten Gaskolik, also einer durch zu viel nicht abgegangene Blähungen hervorgerufenen Kolik, leicht vorbeugen:

Rückenprobleme – Anzeichen und Vorboten

Immer mehr Pferde, auch oder besser gesagt in zunehmendem Maße vor allem Freizeitpferde, leiden unter Rückenproblemen. Oft ist falsches Reiten, unpassendes Sattelzeug oder auch ein Hufproblem wie schlechter Beschlag oder eine falsch oder nicht korrigierte Fehlstellung die Ursache. Das Wichtigste ist, dass man Symptome, und seien sie noch so schwach, möglichst frühzeitig zu erkennen und die Ursache nach Möglichkeit zu beheben.

Hufschutz: Nagellöcher sichern

Die Löcher des alten Hufbeschlags bilden ein erhebliche Schwachstellen am Huf, die vor allem in der kalten und nassen Jahreszeit problematisch werden können. Vor allem durch das Eindringen von Feuchtigkeit, Bakterien oder Pilzen kann der Huf erheblichen Schaden erleiden und Infektionen bzw. Fäulnis kann sich von den Nagellöchern aus durch den ganzen Huf fressen. Deshalb sollte man die alten Nagellöcher sofort nachdem der neue Beschlag angebracht wurde, ausreichend versorgen. Mit einigen Tricks muss man nicht einmal zu teuren Spezialmitteln greifen, sondern kann Werkstoffe benutzen, die in jedem Haushalt vorrätig sind:

Ohne Huf kein Pferd – Hufe richtig pflegen Teil 2

Den ersten Teil dieses Artikels zum Thema Hufe auskratzen finden Sie HIER

Regelmäßiges Einfetten hält den Huf geschmeidig. Hierzu gibt es verschiedene Produkte. Bei Pferden mit naturgesunden Hufen genügt ein normales Huffett. Dieses ist meist mit Loorbeer versetzt und hat dadurch eine minimale desinfizierende Wirkung.

Ohne Huf kein Pferd – Hufe richtig pflegen Teil 1

Der Pferdehuf ist ein komplexes System, nicht nur eine tote Hornhülle. Deshalb sollte jeder Reiter und Pferdebesitzer den Hufen seines Sportkameraden besondere Aufmerksamkeit widmen und die Hufe ausreichend pflegen. Nachlässigkeiten in der Hufpflege können unglaublich schnell zu akuter oder sogar chronischer Lahmheit führen und das Pferd auf Dauer unreitbar machen, ja sogar die Tötung des Tieres zur Folge haben.

Das lässt sich mit einigen einfachen Vorsorgemaßnahmen leicht vermeiden:

Verschmutzte Wunden versorgen

Was man vor Ankunft des Tierarztes tun kann und was man unterlassen sollte

Im Gegensatz zu kleinen, sauberen Wunden, die man ohne Probleme selbst versorgen kann, sollte man bei Wunden, in denen sich augenscheinlich Schmutz befindet, nach Möglichkeit einen Tierarzt rufen, um eine Infektion der Wunde zu vermeiden. Dabei ist es egal, ob die Wunde klein erscheint oder es sich um eine große Verletzung handelt. Verschmutzte Wunden sollten immer von einem Tierarzt versorgt werden.

Kleine, saubere Wunden selbst versorgen

Egal ob beim Spiel auf der Koppel oder beim Ausritt, ein kleiner Hautriss oder eine kleine Schürfwunde ist schnell passiert und nicht weiter schlimm, wenn er umgehend und richtig versorgt wird.

Anhaltspunkte, wann unbedingt der Tierarzt gerufen werden sollte sind im Artikel „Kleinigkeiten – wann besser zum Tierarzt?“ zu finden.

Wie geht man nun vor, wenn das Pferd eine kleine, nicht verschmutzte Wunde hat?

“Kleinigkeiten” – wann soll der Tierarzt kommen?

Oft sind Pferdehalter verunsichert – wann genau kann ich noch selbst behandeln und wann wäre es besser, den Tierarzt zu rufen?

Wichtig ist vor allem, dass man als Laie auf keinen Fall an großen Wunden herumdoktert. Dieser Versuch, Tierarztkosten zu sparen (scheinbar ist es ein ungeschriebenes Gesetz, dass Wunden am Pferd immer am Wochenende oder am Feiertag auftauchen) kann ganz schnell zu Lasten des Pferdes gehen und in ernsthaften gesundheitlichen Schäden enden, die dann natürlich ein Vielfaches des ursprünglich eingesparten kosten werden.

Ist auch nur einer der folgenden Anhaltspunkte erfüllt sollte auf jeden Fall schnellstmöglich ein Tierarzt zu Rate gezogen werden:

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