Tag: Pferdepflege

Kugelpferdchen - Dein Pferd als kugelige Miniatur als Geschenk oder einfach zum selber Freuen

Putzzeug 1: Putzkasten, Kardätsche

Die Pflege von Fell, Haut und Hufen des Pferdes ist ein wichtiger Faktor der Gesunderhaltung, denn das Putzen hat nicht nur optische Gründe, sondern sorgt auch für gute Durchblutung, hält Ungeziefer fern und lässt eventuelle gesundheitliche Probleme wie kleine Wunden oder Schwellungen frühzeitig erkennen.Eben aus diesen Gründen ist das richtige Putzen von entscheidender Bedeutung.

Reiten im Schnee: Aufstollen beim beschlagenen Pferd verhindern

Ausritte in der verschneiten Winterlandschaft sind wunderschön und für die meisten Reiter und Pferdebesitzer ein absolutes Highlight. Das dabei vor allem bei beschlagenen Pferden häufig vorkommende und gefährliche Aufstollen, also das Zusammenballen und Vereisen des Schnees unter den Hufen, kann man mit einfachen Mitteln verhindern.

Trockene oder spröde Hufe – erkennen und behandeln

Schon unsere Vorfahren wussten: Ohne Huf kein Pferd! Diesen uralten Spruch kennt wohl jeder Reiter, denn er enthält über die offensichtliche Logik hinaus die pure Wahrheit. Nur, was will uns diese Weisheit genau sagen? Richtig: Reiter, achte auf die Hufe, denn ohne gesunde Hufe geht gar nichts. Hufkrankheiten und ihre Folgen reichen von Lahmheit bis zum sogenannten Ausschuhen. Dabei löst sich das Hufhorn vom Hufbein. Hierfür gibt es keine Behandlung und keine Therapie, das Pferd muss sofort euthanasiert werden. Keine Sorge, das ist sehr selten, doch auch vermeindlich weniger schlimme Folgen schlechter Hufpflege wie die normale Lahmheit sind für das Pferd (und für unseren Geldbeutel ;-)) sehr schmerzhaft.

Hufpflege

Wichtig: Hufpflege

Dabei kann man mit wenig Aufwand die Hufe seines Pferdes ganz einfach gesund halten. Zunächst mal sollte man feststellen, wie das Hufhorn des jeweiligen Tieres generell beschaffen ist. Ist das Horn trocken und spröde, neigt es eventuell sogar zu Rissen? Oder ist es eher weich und feucht mit einer Neigung zu Bakterienbefall und Fäulnis?

Richtig Aufsteigen

Aufsteigen, auch Aufsitzen genanng – damit fängt das Reiten für alle an, egal ob Anfänger, Fortgeschrittener oder Profi: Irgendwie muss man ja rauf kommen aufs Pferd.

Üblicherweise steigt man in allen Reitweisen von Links auf, das heißt, das Pferd steht rechts neben dem (zukünftigen) Reiter. („Zukünftig“ bezieht sich auf den alten Reiter-Spruch „Ein Pferd ohne Reiter ist immer noch ein Pferd – ein Reiter ohne Pferd nur noch ein Mensch“)

Nun hat man generell zwei Möglichkeiten:

Pferd in Modefarben – Sinnvoll oder Geldverschwendung?

Heute wage ich mich mal ein heikles Thema. Jedes Jahr kommen neue Farben raus, jedes Jahr sollen wir unsere geliebten Vierbeiner neu einkleiden. Da kommen schnell einige hundert Euro zusammen, bis Halfter, Bandagen, Decken und allerlei Krimskrams in neuen, aktuellen Farben erstrahlen.

Und hier kommt sie, die Frage, die immer wieder aufkommt, entweder im eigenen Hinterkopf oder auch laut ausgesprochen von denen, die unser Hobby (mit-)finanzieren wie Eltern oder Partner. „Musst Du denn jedes Jahr den aktuellen Farbtrend mitmachen?“

Reiten - das schönste Hobby der Welt!

Reiten – das schönste Hobby der Welt!

Jeder, dem dieser oder ein ähnlicher Satz schon mal an den Kopf geworfen wurde kennt den mitschwingenden Vorwurf. „Du gibst einfach zu viel aus für das Hobby!“

Pferdepflege – ein wichtiger Eckpfeiler der Reiterei

Pferde müssen geputzt werden, das lernt der Reitanfänger schon vor seiner ersten Reitstunde. Bevor der Reitschüler das erste mal hoch auf dem Pferderücken platz nimmt bringt ein guter Reitlehrer ihm oder ihr erst die Grundlagen des Umgangs mit Pferden bei, und hierbei ist einer der wichtigesten Eckpfeiler die Körperpflege des Pferdes.

Warum ist das Putzen so wichtig?

Pferde können sich nicht, wie beispielsweise Katzen oder Hunde, selbst putzen. Da sie dennoch auf Fellpflege angewiesen sind und die gegenseitige, natürliche Fellpflege bei Stallhaltung nicht oder nur sehr eingeschränkt stattfinden kann muss der Mensch hier nachhelfen. Das Gute daran ist, dass beim Pferd putzen nicht nur die Fellpflege des Pferdes sowie die Hautdurchblutung und Muskelspannung positiv beeinflusst werden, sondern dass man gleichzeitig auch die Pferd-Mensch Beziehung verbessert und vertieft.

Was gehört in die Stallapotheke?

Im Laufe der Zeit sammelt sich bei Reitern und Pferdeleuten einiges an Medikamenten an. Sei es die angefangene Packung Wurmkur, die halbe Tube Zinksalbe oder die Antibiose-Creme vom letzten Tierarztbesuch. Leider ist meistens nicht das Richtige zur Hand, wenn denn wirklich mal was mit dem Pferd sein sollte oder die Medikamente sind eingetrocknet, alt oder das Mindesthaltbarkeitsdatum ist längst abgelaufen. Mit einem Wort: unbrauchbar.

Gerade bei kleineren Problemen gesundheitlicher Art ist eine gut sortierte Stallapotheke aber die halbe Miete. Hier also eine Checkliste, wie eine gute Stallapotheke aussehen könnte:

Pferdepflege der alten Schule: Schweif verlesen

Kein schönes Pferd ohne einen schönen Schweif. Lang und kräftig soll er sein, mit viel Volumen, schön sauber und gepflegt. Nur leider sammelt der Schweif vor allem in den Sommermonaten dank Wälzen auf der Koppel, vorbeikommendem “Fallobst” (ja, ich meine die Pferdeäpfel ;-)) und (bei Stuten) Urin eine ganze Menge Dreck und Staub. Das Ergebnis: strubbeliges, stumpfes Haar, durchsetzt von Grashalmen, Fliegenresten und allerlei kleinem Unrat. Den großen Dreck kann man prima mit einer groben Bürste ausputzen. Nur was, wenn der Schweif endlich mal wieder so richtig gut aussehen soll? Dann kommt man am sogenannten “Verlesen” eigentlich nicht vorbei, denn keine Bürste ist so gut wie echte Handarbeit. Für erfolgreiches Verlesen gibt es ein paar kleine Tricks, mit denen man sich die Arbeit erleichtern kann:

Temperatursturz – Gesundheitsgefahr fürs Pferd

Seit Kurzem hat, offenbar mit etwas Verspätung, der Winter Deutschland fest im Griff. Temperaturen von bis zu -20°C machen nicht nur uns Menschen, sondern auch den Pferden das Leben schwer. Worauf sollte man als Pferdebesitzer besonders achten, wenn die Wintertemperaturen auf einmal ungewöhnlich schnell fallen oder wenn es besonders kalt wird?

Vor allem, wenn Sie Ihr Pferd nicht in einem beheizbaren oder klimatisierten Stall halten sondern der Stall nicht beheizt werden kann oder das Pferd gar ganzjährig im Offenstall steht können plötzliche Minusgrade zum Problem werde, vor allem was die problemlose Wasserzufuhr angeht.

Extreme Sommerhitze: Pferde baden aber richtig!

“36 Grad und es wird noch heißer” singt die Band 2Raumwohnung in ihrem nicht mehr ganz neuen aber nicht weniger aktuellen Sommerhit. Nach Tanzen ist bei diesen Temperaturen nicht mehr jedem zu Mute, und vor allem unsere Pferde leiden bei Sommer Sonne Sonnenschein und mit einer kleinen Dusche kann man ihr Leben deutlich erleichtern. Einige Tipps, worauf man dabei achten sollte, dass die gut gemeinte Abkühlung nicht zu Problemen führt, sind hier zusammen gestellt:

Pferde mit starkem Fesselbehang richtig pflegen

Nicht nur bei nassem Wetter sondern auch bei sehr trockenen oder staubigen Bedingungen benötigen die Beine von Pferden mit viel Kötenbehang, von Pferdeliebhabern auch gerne liebevoll als „Puschel“ bezeichnet, besondere Pflege. Vernachlässigt man die Haare im Fesselbereich kann es schnell zu Problemen wie Mauke kommen. Doch wie pflegt man so viel Haar am besten, ohne jeden Tag stundenlang zu bürsten?

Pferd im Fellwechsel – Kampf der Haarflut

Vor allem bei Pferden, die den Winter im Offenstall verbracht haben hat man als Pferdebesitzer jetzt mit wahren Fluten von Haaren zu kämpfen. Aber auch Pferde, die den Winter im Stall und mit gelegentlichem Koppelgang verbringen sind über den Winter zu einer recht haarigen Angelegenheit geworden.

Jetzt, wo die Temperaturen wieder steigen beginnen unsere vierbeinigen Freunde, ihr Winterfell abzuwerfen. Umgangssprachlich: sie haaren. Wie kann man den Pferden diesen Haarwechsel nun erleichtern? Die Antwort ist ebenso naheliegend wie einfach: bürsten, bürsten, bürsten! Und wie mann sich selbst die Sache so leicht wie möglich machen?

Gas-Kolik vermeiden Teil 2: Wie man Pferde zum Pupsen bringt ;-)

Zugegebenermaßen ein Thema, bei dem man gerne in Richtung Humor abdriften möchte. „Wie lasse ich mein Pferd erfolgreich furzen“ wäre eine alternative Überschrift gewesen. Aber Spaß bei Seite: wie bereits im Artikel “Vorsorge statt Gaskolik: Ernährungstipps gegen Blähungen beim Pferd“ erwähnt wurde ist die Meteorismus, wie der medizinische Fachbegriff für Blähungen lautet, für Pferde unter Umständen lebensgefährlich. (Als „Flatulenz“ bezeichnet man die Winde, wenn sie sich denn ins Freie begeben – dies am Rande zur Vervollständigung, falls sich jemand über Gebühr für medizinische Fachbegriffe zum Thema „Furz“ interessieren sollte ;-))

Pferd richtig führen Teil 4: An der Trense

Leider muss man häufig lesen, dass beim Führen an der Trense die Zügel vom Pferd genommen werden sollen. Dies stellt ein Verletzungsrisiko dar, dem man einfach begegnen kann, indem man die Zügel über dem Hals des Pferdes, also in „Reitposition“ lässt. So kann sich weder der Führende, wenn er denn mal unachtsam war und das Ende der Zügel hat auf den Boden fallen lassen, noch das Pferd, sollte es sich los reißen, in den herunter hängenden Zügeln verfangen.

Pferd richtig führen Teil 3: Halfter mit Führkette

Führen mit Führkette gehört nur und ausschließlich in die Hände von erfahrenen Pferdeleuten. Auf keinen Fall sollte ein Anfänger ein Pferd an einer Führkette führen! Zu leicht kann man mit einer Führkette, die in einer zu harten Hand liegt, großen, irreparablen Schaden anrichten. In der richtigen Hand kann die Führkette eine große Erleichterung, ein Plus an Sicherheit und auch ein gutes Erziehungswerkzeug sein.

Pferd richtig führen Teil 2: Halfter mit Führstrick

Generell sollte man beim Führen am Halfter einen Führstrick verwenden. Man ist damit, falls etwas sein sollte außerhalb der Reichweite von trampelnden Hufen und fuchtelnden Pferdebeinen, hat das Pferd aber trotzdem unter Kontrolle, so weit das eben möglich ist.

Pferd richtig führen Teil 1: am Halfter

Eigentlich sollte man ein Pferd nie direkt am Halfter führen. Ein kurzer Ruck mit dem Kopf und das Tier hat sich los gerissen. Da es aber dennoch immer gemacht wird (was man sollte und was praktiziert wird sind immer zwei verschiedene Sachen) sei es hier dennoch erwähnt.

Pferd führen, aber richtig!

Ein Pferd zu führen kommt sogar jemandem, der bisher nicht viel oder gar nichts mit Pferden zu tun hatte, recht einfach vor. Wenn man einige Grundlagen beachtet ist es das auch – lässt man sie jedoch außer Acht kann selbst das profane Führen eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle sein. Wie führt man also ein Pferd richtig, ohne dabei sich und / oder das Pferd zu gefährden?

Hufschutz: Nagellöcher sichern

Die Löcher des alten Hufbeschlags bilden ein erhebliche Schwachstellen am Huf, die vor allem in der kalten und nassen Jahreszeit problematisch werden können. Vor allem durch das Eindringen von Feuchtigkeit, Bakterien oder Pilzen kann der Huf erheblichen Schaden erleiden und Infektionen bzw. Fäulnis kann sich von den Nagellöchern aus durch den ganzen Huf fressen. Deshalb sollte man die alten Nagellöcher sofort nachdem der neue Beschlag angebracht wurde, ausreichend versorgen. Mit einigen Tricks muss man nicht einmal zu teuren Spezialmitteln greifen, sondern kann Werkstoffe benutzen, die in jedem Haushalt vorrätig sind:

Ohne Huf kein Pferd – Hufe richtig pflegen Teil 2

Den ersten Teil dieses Artikels zum Thema Hufe auskratzen finden Sie HIER

Regelmäßiges Einfetten hält den Huf geschmeidig. Hierzu gibt es verschiedene Produkte. Bei Pferden mit naturgesunden Hufen genügt ein normales Huffett. Dieses ist meist mit Loorbeer versetzt und hat dadurch eine minimale desinfizierende Wirkung.

Ohne Huf kein Pferd – Hufe richtig pflegen Teil 1

Der Pferdehuf ist ein komplexes System, nicht nur eine tote Hornhülle. Deshalb sollte jeder Reiter und Pferdebesitzer den Hufen seines Sportkameraden besondere Aufmerksamkeit widmen und die Hufe ausreichend pflegen. Nachlässigkeiten in der Hufpflege können unglaublich schnell zu akuter oder sogar chronischer Lahmheit führen und das Pferd auf Dauer unreitbar machen, ja sogar die Tötung des Tieres zur Folge haben.

Das lässt sich mit einigen einfachen Vorsorgemaßnahmen leicht vermeiden:

Verschmutzte Wunden versorgen

Was man vor Ankunft des Tierarztes tun kann und was man unterlassen sollte

Im Gegensatz zu kleinen, sauberen Wunden, die man ohne Probleme selbst versorgen kann, sollte man bei Wunden, in denen sich augenscheinlich Schmutz befindet, nach Möglichkeit einen Tierarzt rufen, um eine Infektion der Wunde zu vermeiden. Dabei ist es egal, ob die Wunde klein erscheint oder es sich um eine große Verletzung handelt. Verschmutzte Wunden sollten immer von einem Tierarzt versorgt werden.

Kleine, saubere Wunden selbst versorgen

Egal ob beim Spiel auf der Koppel oder beim Ausritt, ein kleiner Hautriss oder eine kleine Schürfwunde ist schnell passiert und nicht weiter schlimm, wenn er umgehend und richtig versorgt wird.

Anhaltspunkte, wann unbedingt der Tierarzt gerufen werden sollte sind im Artikel „Kleinigkeiten – wann besser zum Tierarzt?“ zu finden.

Wie geht man nun vor, wenn das Pferd eine kleine, nicht verschmutzte Wunde hat?

“Kleinigkeiten” – wann soll der Tierarzt kommen?

Oft sind Pferdehalter verunsichert – wann genau kann ich noch selbst behandeln und wann wäre es besser, den Tierarzt zu rufen?

Wichtig ist vor allem, dass man als Laie auf keinen Fall an großen Wunden herumdoktert. Dieser Versuch, Tierarztkosten zu sparen (scheinbar ist es ein ungeschriebenes Gesetz, dass Wunden am Pferd immer am Wochenende oder am Feiertag auftauchen) kann ganz schnell zu Lasten des Pferdes gehen und in ernsthaften gesundheitlichen Schäden enden, die dann natürlich ein Vielfaches des ursprünglich eingesparten kosten werden.

Ist auch nur einer der folgenden Anhaltspunkte erfüllt sollte auf jeden Fall schnellstmöglich ein Tierarzt zu Rate gezogen werden:

Pferd putzen – wie macht man das?

Pferde, vor allem, solche, die in der Box gehalten werden, sollten täglich geputzt werden. Das Putzen dient nicht nur der Entfernung von Schmutz und beugt somit Parasiten vor, sondern vertieft auch die Beziehung von Halter und Pferd und hat einen ähnlichen Stellenwert wie das gegenseitige Putzen der Pferde auf der Koppel (Sozialkontakt). Außerdem sorgt richtiges Putzen für vermehrte Durchblutung der Haut und hält damit Fell und Haut gesund.

Putzzeug 3: Wurzelbürste, Hufkratzer

Wurzelbürste / Wurzelkardätsche

Die Wurzelbürste (ohne Handschlaufe) bzw. die Wurzelkardätsche (mit Handschlaufe) hat harte Kunststoffborsten (meistens hellbeige oder bunt) und dient zum Entfernen fester Verschmutzungen wie Schlamm am ganzen Pferd (außer an Kopf, Euter, Schlauch und Schweifrübe, da ist die Bürste zu hart. Bei empfindlichen Pferden auch nicht am Bauch anwenden!). Sie findet vor allem an den Beinen Verwendung, denn hier ist der Schmutz oft hartnäckig und

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