Tag: Reiten Grundlagen

Reiten im Schnee: Aufstollen beim beschlagenen Pferd verhindern

Ausritte in der verschneiten Winterlandschaft sind wunderschön und für die meisten Reiter und Pferdebesitzer ein absolutes Highlight. Das dabei vor allem bei beschlagenen Pferden häufig vorkommende und gefährliche Aufstollen, also das Zusammenballen und Vereisen des Schnees unter den Hufen, kann man mit einfachen Mitteln verhindern.

Problem: Pferd will nicht angaloppieren

Ein anderer Artikel behandelt die Frage, auf welche gesundheitlichen Probleme es hinweisen kann, wenn ein Pferd partout nicht angaloppieren will. Doch was, wenn das Tier gar keine gesundheitlichen Probleme hat, sondern es sich schlicht und einfach weigert, in den Galopp zu fallen? Dieses Verhalten ist häufiger als man zunächst denkt und weder Gerte noch Sporen sind ein wirklich empfehlenswertes Mittel, um dem Pferd das saubere Angaloppieren wieder nahe zu bringen. Auch in diesem Fall gilt es zunächst die Ursache festzustellen und dann zu beheben:

Rückenprobleme – Anzeichen und Vorboten

Immer mehr Pferde, auch oder besser gesagt in zunehmendem Maße vor allem Freizeitpferde, leiden unter Rückenproblemen. Oft ist falsches Reiten, unpassendes Sattelzeug oder auch ein Hufproblem wie schlechter Beschlag oder eine falsch oder nicht korrigierte Fehlstellung die Ursache. Das Wichtigste ist, dass man Symptome, und seien sie noch so schwach, möglichst frühzeitig zu erkennen und die Ursache nach Möglichkeit zu beheben.

Pferd richtig führen Teil 4: An der Trense

Leider muss man häufig lesen, dass beim Führen an der Trense die Zügel vom Pferd genommen werden sollen. Dies stellt ein Verletzungsrisiko dar, dem man einfach begegnen kann, indem man die Zügel über dem Hals des Pferdes, also in „Reitposition“ lässt. So kann sich weder der Führende, wenn er denn mal unachtsam war und das Ende der Zügel hat auf den Boden fallen lassen, noch das Pferd, sollte es sich los reißen, in den herunter hängenden Zügeln verfangen.

Pferd richtig führen Teil 3: Halfter mit Führkette

Führen mit Führkette gehört nur und ausschließlich in die Hände von erfahrenen Pferdeleuten. Auf keinen Fall sollte ein Anfänger ein Pferd an einer Führkette führen! Zu leicht kann man mit einer Führkette, die in einer zu harten Hand liegt, großen, irreparablen Schaden anrichten. In der richtigen Hand kann die Führkette eine große Erleichterung, ein Plus an Sicherheit und auch ein gutes Erziehungswerkzeug sein.

Pferd richtig führen Teil 1: am Halfter

Eigentlich sollte man ein Pferd nie direkt am Halfter führen. Ein kurzer Ruck mit dem Kopf und das Tier hat sich los gerissen. Da es aber dennoch immer gemacht wird (was man sollte und was praktiziert wird sind immer zwei verschiedene Sachen) sei es hier dennoch erwähnt.

Pferd führen, aber richtig!

Ein Pferd zu führen kommt sogar jemandem, der bisher nicht viel oder gar nichts mit Pferden zu tun hatte, recht einfach vor. Wenn man einige Grundlagen beachtet ist es das auch – lässt man sie jedoch außer Acht kann selbst das profane Führen eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle sein. Wie führt man also ein Pferd richtig, ohne dabei sich und / oder das Pferd zu gefährden?

Hilfen Teil 3: Beidseitige Gewichtshilfen oder: Kreuz anspannen

Teil 3 der Mini-Serie befasst sich mit den beidseitigen Gewichtshilfen, also dem viel zitierten “Kreuz anspannen” und “entlasten”. Vor allem mit der Frage, wie genau das “Kreuz anspannen denn nun aussehen soll und wie man das macht sind viele Reiter überfordert. Wie wir ja schon im Teil 2 “Einseitige Gewichtshilfen” festgestellt haben liegt das vor allem an mißverständlichen Erklärungen, was die Gewichtshilfen angeht. Dabei ist das Kreuz anspannen eigentlich ganz einfach:

Die Hilfen Teil 2: Einseitige Gewichtshilfen

Der Teil zwei der Miniserie “Hilfen” befasst sich mit den Gewichtshilfen, genauer gesagt mit den einseitigen Gewichtshilfen, denn sie sind nicht nur sehr wichtig, sondern mit einigen kleinen Tricks auch ganz einfach. Ein guter Reiter lenkt sein Pferd praktisch ausschließlich mit dem Gewicht. Doch wie macht man eine Gewichtshilfe denn nun richtig? Und wie funktioniert es, das geheimnisvolle “Kreuz anspannen”? Die Antworten sind eigentlich ganz einfach:

Das Gebiss – die richtigen Maße für das Pferdemaul

Die Länge aber auch der Durchmesser des Gebisses ist von höchster Bedeutung. Nur mit einem gut passenden Gebiss kann das Pferd entspannt laufen, ordentlich am Zügel stehen und so entweder Leistung bringen oder auch “nur” Spaß an der Freizeit mit seinem Reiter haben. Wie kann man mit möglichst geringem Aufwand die zum Pferd passende Gebissgröße herausfinden?

Das Geheimnis der Halben Parade

Schon in den ersten Reitstunden, die nicht mehr an der Longe stattfinden wird sie vorausgesetzt und verlangt: die halbe Parade. Leider wissen viele Reiter nicht genau, was sie denn nun machen sollen, um ihrem Pferd eine halbe Parade zu geben und gerade als “Fortgeschrittener” traut man sich auch oft nicht, nochmal zu fragen “wie ging das doch gleich?” – Deshalb hier noch einmal für alle, das Geheimnis der Halben Parade:

Bahnfigur: Die Volte

Die Volte ist eine sehr vielfältige Bahnfigur, die vom Pferd während der gesamten Bahnfigur sowohl Stellung als auch Biegung verlangt und an jeder Stelle der Reitbahn (meist vom ersten Hufschlag aus) geritten werden kann . Je nach Ausbildungsgrad von Pferd und Reiter wird der Durchmesser der Volte kleiner.

Bei Dressurturnieren der Klassen E und A (Leistungsklasse 0 oder 6) werden Volten mit einem Durchmesser von 10m verlangt. Das heißt, sie gehen bis zur Bahnmitte.

E- und A-Dressur: 10 Meter Volte

E- und A-Dressur: 10 Meter Volte

Durch die Länge der Bahn geritten / wechseln

‘Durch die Länge der Bahn geritten’ und ‘Durch die Länge der Bahn wechseln’ dienen, wie beispielsweise das Reiten auf dem zweiten oder dritten Hufschlag, vor allem der Kontrolle der richtigen, gleichmäßigen Einwirkung von Gewichtshilfen, Zügel- und Schenkelhilfen. Die Figur ist vor allem aufgrund der langen Geradeausstrecke ohne Anhaltspunkt wie Bande oder Begrenzung sowie durch die recht engen Wendungen zum Abbiegen und wieder auf den Hufschlag zurückkehren recht schwierig.

Mittelzirkel

Der Mittelzirkel stellt eine Sonderform des Zirkels dar, weil er nur auf zwei Seiten eine Begrenzung hat, nicht wie die anderen beiden Zirkel, auf drei Seiten. Deshalb muss er besonders sorgfältig geritten werden.

Mittelzirkel

Mittelzirkel

Auch auf dem Mittelzirkel ist das Pferd die ganze Zeit gebogen und die Hinterhufe fußen in die Abdrücke der Vorderhufe, nicht seitlich davon.

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