Tag: Reiter

Kugelpferdchen - Dein Pferd als kugelige Miniatur als Geschenk oder einfach zum selber Freuen

Kommunikation mal anders – das Fühlen

Beim Reiten dreht sich viel um Hilfen. Druck hier, Gewichtsverlagerung da, Parade dort. Die Reaktion des Pferdes wird vor allem an der Änderung seiner Bewegung wahrgenommen. „Wenn ich hier ‘treibe’ macht es das und das….“

Heute wollen wir uns mit der anderen Richtung der Kommunikation beschäftigen, denn unsere Freunde, die Pferde, haben uns auch wenn sie unterm Sattel sind, einiges mitzuteilen. Man muss kein „Pferdeflüsterer“ sein, um die feinen Signale, die das Pferd aussendet, mit zu bekommen. Man muss nur bereit sein, sich darauf einzulassen.

Wichtiges Kommunikationsmittel beim Reiten: Der Schenkel

Wichtiges Kommunikationsmittel beim Reiten: Der Schenkel

 

Allen voran das „Fühlen“. Ein bei uns Menschen nicht unbedingt im Vordergrund stehender Sinn, der Tastsinn, und schon gar nicht an zwei der drei Haupt- Kontaktstellen am Pferd, nämlich Schenkel und Hintern. Doch genau hier können wir so viel erfahren.

Sommerausritt – eine kleine Anekdote für alle Reiterlein

Aus eigener Erfahrung und Beobachtungen im Stall kann ich sagen: Wir Reiter sind ein seltsames und manchmal (hier rede ich nur über mich, sowas würde ich niemals über einen Stallgenossen sagen) auch total bescheuert.

Warum? Ganz einfach – wir verteilen Fliegenmasken und Fliegendecken mit und ohne Hals- oder Bauchteil. Wir salben, sprühen und cremen mit Fliegengel, Fliegenspray, Kokosöl, Melkfett und allerlei sonstigen mehr oder weniger wirkungsvollen Mitteln, die unser geliebtes Ross von allerlei stechenden und saugenden Insekten befreien sollen.

So weit, so gut. Pferdchen ist also eingesprüht, gut verpackt und fliegensicher gemacht und wir reiten los. Ein wunderbarer Spätsommernachmittag, es wird langsam Abend. Es ist nicht mehr so warm, die Wiesen noch trocken, ein Traum. So dauert es nicht lang bis wir einige Kilometer vom Stall entfernt sind und die Freude zunehmend getrübt wird. Denn mit dem bevorstehenden Sonnenuntergang kommen sie aus ihren Verstecken: Stechmücken und Bremsen in rauen Mengen. Interessiert unser Pferd natürlich nicht, denn es ist ja dank seines Reiterleins gut geschützt und verpackt.

Schwergewichtiger Reiter – Rund, na und? Teil 3

Willkommen zu Teil 3 unserer kleinen Reihe “Schwergewichtiger Reiter – Rund, na und?”
Teil 1 findet Ihr >> hier <<, Teil 2 ist >> hier << verlinkt.

Und weiter geht’s….

Ich weiß, heutzutage muss man im Internet alles loben. „Du bist so eine tolle Frau, dass Du mit 140 Kilo reitest und immerhin hast Du Dir ein schweres Kaltblut gekauft, ich finde Dich so toll…….“ so gelesen auf Facebook.

Tja – was soll man dazu sagen. Kritik ist nicht mehr angesagt, alle plüschen sich voll und finden alles und jeden so wunderbar, so individuell und so traumhaft. Die gleichen Leute regen sich – zu Recht – über Rollkur und co auf, aber wehe, man weist auch nur sanft darauf hin, dass die Reiterin vielleicht doch ein kleiiines bisschen massig ist für das Pferd mit dem extrem langen Rücken. Traurigerweise leidet am Ende unter all dem Heititei das Pferd, das sich nicht wehren kann. Das still leidet, Schmerzen hat und irgendwann aus „unerklärlichen Gründen“ nicht mehr richtig läuft. Kann aber nicht am dicken Reiter liegen, oh nein, denn der ist ja immerhin toll und individuell und wunderbar… (und ja, das IST Sarkasmus)

Schwergewichtiger Reiter – Rund, na und? Teil 2

>> Hier << geht es zu Teil 1 dieses Artikels.

Ich gebe zu, ich hab dann – nach über 30 Minuten vergeblichen Strebens, die einfache Tatsache „Gewicht = Belastung“ und „Druck auf die Ärmchen des Kleiderbügels (=Rippen) belastet auch die Kleiderstange, an der der Bügel hängt (=Wirbelsäule)“ zu verdeutlichen, aufgegeben.

Fassen wir für alle die, die entweder nicht komplett festgefahren sind in ihrer Meinung oder wenigstens „woanders studiert“ haben als besagte Dame folgendes zusammen:

Schwergewichtiger Reiter – Rund, na und? Teil 1

Heute war es mal wieder so weit. Ich habe mich auf eine Diskussion zum Thema „Reitergewicht“ und „Gewichtsträger“ eingelassen. Die Dame, mit der ich mich – übrigens Verkäuferin im lokalen Reitsportgeschäft, man sollte also durchaus meinen, sie weiß wenigstens ein Bisschen bescheid – unterhalten habe förderte allerdings ein ganz neues Argument zu Tage, das ich Euch hier nicht vorenthalten will.

Manche wissen ja, wie ich persönlich zum Thema „schwergewichtige Reiter“ stehe. Allen anderen sei mein Artikel zum Thema >> hier << zum Nachlesen verlinkt.

Nicht immer Gewichtsträger: Kaltblut

Nicht immer Gewichtsträger: Kaltblut

 

So weit, so gut. Besagte Dame tischte mir also folgendes auf:

Es sei nicht möglich, dass die Wirbelsäule des Pferdes durch einen zu schweren Reiter belastet würde, solange nur der Sattel gut passt. Warum? Weil der Sattel ja gar nicht auf der Wirbelsäule aufliegt, sondern auf den Rippen.

Äh… aaaah ja…

Riesenbärenklau – Gefahr für Pferd und Reiter

Alle Jahre wieder sehen wir Reiter in den meisten Gebieten Europas eine auffallende, prächtige Pflanze. Auffallend vor allem durch ihre schiere Größe, denn das krautige Gewächs aus der Familie der Doldenblütler wird über zwei Meter hoch. Schon Anfang Juni kann man Exemplare sehen, die sogar über drei Meter in die Höhe ragen. Gekrönt wird die imposante Erscheinung durch eine weiße Blütenpracht, die sich schirmartig in unzähligen kleinen Blüten an der Spitze der Pflanze aufspannt. Vergleichbar ist die Blüte mit der Blüte der weit bekannteren Schafgarbe, nur eben viel, viel größer und, noch ein Unterschied zur Schafgarbe, extrem giftig. Der Riesenbärenklau ist dabei so schädlich, dass er 2008 zur “Giftpflanze des Jahres” gewählt worden ist. Traurige Berühmtheit.

Vorsicht: Riesenbärenklau giftig für Mensch und Tier

Vorsicht: Riesenbärenklau giftig für Mensch und Tier

 

Riesenbärenklau – bitte nur aus der Distanz bewundern!

Diese beeindruckende Pflanze hat allerdings einen riesigen Nachteil: alle Pflanzenteile, sowohl Blüten und Blätter als auch Stängel und Wurzeln, enthalten Furanocumarine. Diese lösen schon bei bloßem Hautkontakt Reaktionen aus.

Gerte – wie man sie richtig benutzt

Die Gerte – jeder hat mindestens eine und es sollte sich inzwischen eigentlich auch rum gesprochen haben, wie genau man sie benutzt. Nur leider, leider sieht man doch immer wieder Reiter und Reiterinnen, die das entweder nicht wissen, oder denen der korrekte Einsatz einfach egal ist. Diesen Grobianen ist es auch zu verdanken, dass die Gerte ein stiefkindliches Schattendasein führt, manchmal sogar als Gewaltwerkzeug verteufelt wird. Und genau das Gegenteil ist der Fall.

Zunächst einmal sei erwähnt, dass es für jeden Einsatzzweck die passende Gerte gibt und man am aller-besten auch die jeweils auf die Reiteweise und den Bedarf abgestimmte Gerten-Form benutzen sollte. Genaue Informationen zum Thema „Welche Gerte für welchen Zweck“ findet Ihr in dem gleichnamigen Artikel hier im Blog.

Doch zurück zum eigentlichen Thema dieses Artikels, nämlich, wie man so eine Gerte denn nun benutzt.

Eines vorweg: eine Gerte ist niemals – NIEMALS GAR NIE NICHT – und unter keinen (!!!) Umständen ein Schlagwerkzeug! NIEMALS!

Obwohl das eigentlich selbstverständlich sein sollte, dass man NICHT mit der Gerte zuschlägt, erkläre ich kurz, warum man das tunlichst vermeiden sollte:

Die Gerte ist Euer verlängerter Arm. Ihr könnt mit ihr zeigen und das Pferd, wenn Ihr die Gerte richtig benutzt, sowohl vom Boden als auch vom Sattel aus dirigieren wie ein Dirigent sein Orchester. Wird das Pferd nun mit der Gerte geschlagen – und da reicht beim guten Gedächtnis unserer vierbeinigen Sportkameraden schon ein einziges Mal – ist das Vertrauen zur Gerte dahin. Das Pferd bekommt Angst oder ist zumindest beunruhigt und alles andere als entspannt, wenn man es danach wieder mit der Gerte touchieren oder dirigieren will.

Gut trainierte Pferde muss man mit der Gerte nicht mal berühren, sie verstehen und achten auf jeden Wink. Nicht aus Angst, sondern aus Verständnis. Genau so gut könnte man in diesem Beispiel den Finger heben...

Gut trainierte Pferde muss man mit der Gerte nicht mal berühren, sie verstehen und achten auf jeden Wink. Nicht aus Angst, sondern aus Verständnis. Genau so gut könnte man in diesem Beispiel den Finger heben…

Buchtipps “Humor für Reiter”

Hallo, meine lieben Reiterlein und ReiterleinInnen 😛

Heute möchte ich Euch meine fünf Favoriten aus der Rubrik ‘Lustige Bücher für Reiter und Pferdeleute’ vorstellen.

Sicherlich hat der eine oder andere schon eines oder mehrere der Büchlein, entweder selbst gekauft oder geschenkt bekommen, denn seien wir mal ehrlich – Lachen geht immer 🙂

Hier kommen also die fünf – meiner Meinung nach – besten und sowohl lesens- als auch verschenkenswertesten Bücher.

George hat WhatsApp – Teil 1: Hufe geben

Wie einige vielleicht mitbekommen haben hat George seit neuestem ein Smartphone, und dessen nicht genug hat er natürlich auch Whatsapp gebraucht. Er meinte, so kommuniziert es sich leichter mit mir und inzwischen whatsappt er mir sogar, wenn ich direkt neben ihm stehe… Aber lest selbst: 😛

Mein Pferd hat Whatsapp Teil 1 - Hufe geben

Mein Pferd hat Whatsapp Teil 1 – Hufe geben

 

Mein Pferd hat Whatsapp Teil 1 - Hufe geben

Mein Pferd hat Whatsapp Teil 1 – Hufe geben

Artikelserie Sicherheitssteigbügel – Überblick

Teil 1 – Der Sprenger Bow Balance – das Topmodell

Teil 2 – Der USG Steigbügel mit Gelenk – der Schwarze

Teil 3 – Der Barefoot Sicherheitssteigbügel – Solide Mittelklasse

Teil 4 – Der HKM Sicherheitssteigbügel – der Preisbrecher

Teil 5 – Sicherheitssteigbügel mit Blumenornamenten – der Schöne

Teil 6 – Sicherheitssteigbügel von Amidale oder YNR – die Bunten

Teil 7 – Sprenger System 4 – der Klassiker

Übersicht aller in den oben verlinkten Artikeln genauer besprochenen Sicherheitssteigbügel:

 


Sicherheitssteigbügel mit Gelenk Teil 7 – der Sprenger System 4

Den Abschluss unserer kleinen Artikel-Serie zum Thema Sicherheitssteigbügel mit Gelenk macht ein weiteres Modell aus dem Hause Sprenger. Wie bei allen Gelenk-Steigbügeln hat auch der Sprenger System 4 seitlich Gelenke, die im Falle eines Sturzes die Trittplatte abkippen lassen und den Fuß so frei geben. Reiter oder Reiterin kann also auch hier nicht mit dem Stiefel bzw. dem Fuß im Steigbügel hängen bleiben. Ein absolutes Sicherheitsplus im Reitsport.

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Anders als der im Teil 1 der Artikel-Serie besprochene Sprenger Bow Balance hat der Sprenger System 4 keine Biegung im oberen Teil. Gemeinsam haben beide Steigbügel das von Sprenger patentierte 4-Gelenk-System, also zwei Gelenke auf jeder Seite. Alle anderen Bügel anderer Hersteller haben nur 2 Gelenke.

Sicherheitssteigbügel mit Gelenk Teil 6 – Amidale oder YNR, die Bunten

Wem die klassischen Sicherheitssteigbügel zu langweilig und das Modell „Flower“ zu verspielt ist, der findet den passenden Gelenk-Steigbügel vielleicht im Angebot der Firma Amidale, denn hier hat man die Auswahl unter 5 verschiedenen Farben. Noch bunter treiben es die Sicherheitssteigbügel von YNR, die in Pink mit Blumen daher kommen.

Genau wie die anderen bisher vorgestellten Sicherheitssteigbügel haben auch die Bügel der Firma Amidale Gelenke an den Steigbügelästen, die im Falle eines Sturzes die Trittplatte abkippen lassen und damit das Verkanten des Stiefels und das Hängenbleiben im Steigbügel verhindern sollen.

Sicherheitssteigbügel mit Gelenk Teil 5 – Modell “Flower”

Jetzt wird’s blumig. Wir haben in den vorangegangenen Artikeln ausführlich verschiedene Sicherheitssteigbügel mit Gelenk betrachtet. Eines hatten sie alle gemeinsam: sie haben auf jeder Seite je ein oder zwei Gelenke, die im Falle eines Sturzes die Trittplatte abkippen lassen und so den Fuß frei geben. Endlich wirklich sicherere Steigbügel, der das Hängenbleiben im Bügel wirkungsvoll verhindern.

Leider kam bei den bisher besprochenen Modellen die Optik ein klein Wenig zu kurz.

Sicherheitssteigbügel mit Gelenk Teil 4 – HKM Sicherheitsteigbügel für den kleinen Geldbeutel

Für alle, die die anderen Teile der Artikel-Serie nicht oder noch nicht gelesen haben eine kurze Information vorweg: Steigbügel mit Gelenk bieten den Reiter vermehrte Sicherheit, indem die Trittplatte des Bügels im Falle eines Sturzes nach hinten abkippt und der Fuß bzw. der Stiefel so nicht im Steigbügel hängen bleiben kann sondern der Fuß frei gegeben wird. Wie gefährlich das Hängenbleiben im Steigbügel im Sturzfalle ist muss ich wohl nicht extra betonen.

Ein weiterer Vertreter der Sicherheitssteigbügel mit Gelenk ist der Steigbügel von HKM. Dieser Steigbügel ist von allen in dieser Artikel-Serie besprochenen, der günstigste Vertreter. Auch dieser Bügel kommt mit nur zwei Gelenken, also einem Gelenk je Seite, aus, das die Trittfläche jedoch zuverlässig nach hinten kippen lässt. Der Fuß wird dadurch im Falle eines Sturzes frei gegeben und man kann nicht mit dem Fuß im Bügel hängenbleiben.

Sicherheitssteigbügel mit Gelenk Teil 3 – Barefoot Sicherheitsteigbügel

In den beiden ersten Teilen der kleinen Artikel-Serie zum Thema „Sicherheitssteigbügel mit Gelenk“ haben wir uns den Sprenger Bow Balance und den Sicherheitsbügel mit Gelenk von USG näher angeschaut.

Ein weiterer Sicherheitssteigbügel dieser Art kommt von der Firma Barefoot und ist dort mit dem wenig blumigen Namen „Sicherheitssteigbügel mit Gelenk von Barefoot“ zu haben.

Den meisten von uns dürfte die Firma Barefoot durch ihr breit gefächertes Angebot an baumlosen Sätteln ein Begriff sein. Neben diesen gibt es von Barefoot aber eben auch Zaumzeug, Riding-Pads oder eben Steigbügel bzw. Sicherheitssteigbügel.

Sicherheitssteigbügel mit Gelenk Teil 2 – Der “USG Steigbügel mit Gelenk”

Im Teil 2 unserer kleinen Artikel-Serie zum Thema Sicherheitssteigbügel, die den Fuß im Falle eines Sturzes mittels Abkippen der Auflageplatte frei geben, wollen wir uns den Sicherheitssteigbügel der Firma USG. Die Abkürzung USG steht für „United Sportproduct Germany“. Nicht, dass das wirklich spannend wäre, von phantasievoll ganz zu schweigen, aber hey – könnte ja jemanden interessieren. Ich hab z.b. extra nachgeschaut, was denn USG nun eigentlich heißen soll, denn so richtig „pferdig“ klingt das ja nicht und was Neugier angeht bin ich schon fast feline gefährdet (kleiner Insider, muss auch mal sein ;))

Wie dem auch sei, die Firma USG bietet eine ganze Reihe wunderbarer und preiswerter Produkte rund um den Reitsport an, unter anderem eben auch Steigbügel mit Gelenk. Preiswert heißt hier übrigens wirklich preiswert im eigentlichen Wortsinne, denn an der Qualität wird nicht gespart.

Doch zurück zum eigentlichem Thema, dem Steigbügel von USG.

Sicherheitssteigbügel mit Gelenk – Teil 1: Der Sprenger Bow Balance

Im Bereich Sicherheit hat sich im Reitsport in den letzten Jahren viel verändert. Mit Helm wird man nicht mehr ausgelacht, Sicherheitswesten sind immer häufiger zu sehen und auch die kleinen Dinge, die das Reiten sicherer machen verdrängen nach und nach Althergebrachtes. Ein wunderbares Beispiel für ein was Sicherheit angeht oft zu wenig beachtetes Zubehörteil ist der Steigbügel. Glücklicherweise scheint es auch hier langsam ein Umdenken zu geben, denn die Angebote an Sicherheitssteigbügeln werden immer vielfältiger.

Ich persönlich bin ein Fan der sogenannten Gelenksteigbügel, die den Fuß im Falle eines Sturzes durch eine Kipp-Bewegung frei geben. Auch hier gibt es inzwischen einige Anbieter, die wir uns hier näher anschauen wollen.

Buchtipp: Gymnastizierende Arbeit an der Hand von Oliver Hilberger

Heute möchte ich Euch ein Buch vorstellen und empfehlen, das mir besonders positiv aufgefallen ist.

Der volle Titel lautet “Gymnastizierende Arbeite an der Hand – Schritt für Schritt zu Losgelassenheit und Selbstverstrauen” von Oliver Hilberger.

Glücklicherweise hat es sich ja auch im Bereicht der Freizeitreiterei herumgesprochen (oder spricht sich noch rum, man soll ja die Hoffnung nie aufgeben), dass Reiten mehr ist als “aufs Pferd sitzen” und dass Bodenarbeit eben keine Spielerei von Leuten ist, die zu feige zum Reiten sind.

15 Zeichen, dass Du als Reiter langsam über eine Diät nachdenken solltest

1. Wenn Du Deine Reithose anziehen willst musst Du erst eine 5 köpfige Familie vertreiben, die sie als Zelt benutzt hat

2. Dein Pferd wünscht sich stahlverstärkte Hufschuhe zu Weihnachten, weil es Angst hat, Du trittst ihm versehendlich auf den Huf

3. Dein Gemüsehändler sagt nur “Ja, sicher….” und packt Dir 5 Tafeln Schokolade ein obwohl Du Du 5 Kilo Karotten bestellt hast

Karotten statt Schoki - dem Pferderücken zu Liebe!

Karotten statt Schoki – dem Pferderücken zu Liebe!

4. Du bekommst ein Schreiben von Deiner Stadt, Du solltest die kleine Brücke am Bach nicht mehr benutzen, obwohl die für Reitergruppen zugelassen ist.

Zwischen Pferd und Sattel – die Satteldecke als Gesundheitsfaktor

Ein gesunder Pferderücken, der sich selbst und das Gewicht des Reiters mühelos und locker trägt, ist wohl das Ziel gesundheitsorientierter Reiterei. Es wird viel gefachsimpelt, welcher Sattel der Richtige, welche Haltung perfekt, wie viel Dehnung des Nackenbandes wünschenswert und wie viel zu viel des Guten ist. All diese Überlegungen sind durchaus sinnvoll und jede für sich notwendig. Was oft ein wenig ins Hintertreffen gerät ist die Satteldecke als Barriere und Vermittlungsstelle zwischen Pferderücken und Sattel und damit – zumindest indirekt – auch zwischen Pferderücken und Reiter.

Thema: Klopphengst oder „Und auf einmal war da ein Hoden an meinem Wallach.“

„Und auf einmal war da ein Hoden an meinem Wallach.“ So entdeckt eben auf meinen Streifzügen durch verschiedene Facebook-Pferde-Gruppen.

So lustig das auf den ersten Blick ist, ein plötzlich erscheinender Hoden heißt nichts anderes als folgendes:

  • derjenige, der Euch das Pferd als Wallach verkauft hat wurde entweder vom vorherigen (Hengst-)besitzer, der ihm wiederum das Pferd als Wallach verkauft hat über den Tisch gezogen oder aber er macht das jetzt seinerseits bei Euch, weil er genau weiß, dass das Tier nie kastriert wurde.

  • Euer Pferd ist ein sogenannter Klopphengst, auch Spitzhengst genannt. Damit gehen einige Probleme einher wie beispielsweise Hengstverhalten aber auch ungewolltes Decken oder Krankheiten wie Hodenkrebs.

Die Ursache des Hodenhochstandes liegt in der Entwicklung. Hengstfohlen werden „ohne Hoden“ geboren, oder besser gesagt die Hoden liegen noch im Bauchraum und sind nach außen nicht sichtbar.

 

Hengstverhalten kann auch Ärger machen

Hengstverhalten kann auch Ärger machen


Erst mit fortschreitender Reife des Pferdes steigen die Hoden entlang eines vorgesehenen Weges nach unten ab und verlagern sich in den Hodensack.

Ausreiten im Sommer – Wichtiges für Pferd und Hund

Anders als Hunde regulieren Pferde ihre Körpertemperatur wie wir Menschen auch über die Absonderung von Schweiß. Wer sein Pferd schon mal richtig gearbeitet hat weiß nur zu gut, wie viel Wasser ein Pferd verlieren kann, wenn es ordentlich ins Schwitzen gerät. Dieser Flüssigkeitsverlust muss unbedingt ausgeglichen werden, sonst kann es zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen kommen. Profan gesagt heißt das: Pferde brauchen Wasser. Jederzeit und viel davon. Das ist im heimischen Stall selbstverständlich und auch problemlos machbar. Was aber auf Ausritten und beim Wanderreiten? Wasser ist schwer und kann nicht problemlos in ausreichenden Mengen mitgeführt werden. Daher solltet Ihr bei Ausritten in der Sommerhitze, die länger als 30 Minuten dauern unbedingt vorher abklären, ob Ihr das Pferd unterwegs irgendwo mit Wasser versorgen könnt.

Veranstaltungstipp 20. – 24. Juli 2016 – Eurocheval Offenburg

Von 20. bis 24.Juli findet die diesjährige Eurocheval in Offenburg statt.

Die alle zwei Jahre stattfindende Pferdemesse bietet mit einem Mix aus Indoor- und Outdoor-Veranstaltungen viel zu Sehen und sicher auch viel zu kaufen für alle Reiter, Züchter, Pferdefans und Pferdefreunde.

Dieses Jahr feiert die Eurocheval ihr 40jähriges Jubiläum und man kann sicher einige Besonderheiten erwarten.

Eurocheval

Geöffnet ist die Messe täglich von 10 bis 18 Uhr.
Erwachsene bezahlen an der Kasse vor Ort 15 Euro, für die Tageskarte, Ermäßigte 13 Euro und Kinder von 6 bis 15 Jahren 7 Euro. Für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt frei.
In den Tageskarten enthalten sind die Tribünenplätze für die Shows.

Mehr Informationen zur Messe findet Ihr auf der Website des Messe-Veranstalters unter www.Eurocheval.de

Viel Spaß und eine pferdige Zeit wünscht Euch Pferd?Erklärt! 😉

Leder – Wo kommt das Material für Trense & Co. eigentlich her?

Für Leder kann grundsätzlich jede tierische Haut verwendet werden. In der Regel sind die verarbeiteten Häute Abfallprodukte der Lebensmittelindustrie und stammen von Rindern, Kälbern, Ziegen, Schafen, Pferden und Schweinen.

Leder

Leder – ein wunderbares Naturprodukt

In der Modebranche kommen auch exotische Häute zur Verwendung wie von Krokodilen, Kängurus, Strauße, Antilopen, Schlangen und Fischen.

Distanzritte – Herausforderung für Pferd, Mensch und Material

Distanzritte stehen immer mehr im Zentrum der Aufmerksamkeit unter Reitern, denn die Leistungen, die dort vollbracht werden, sind enorm. Dabei kommt es nicht nur auf die körperliche und psychische Eignung sowohl des Reiters als auch des Pferdes an. Auch das Material muss unter widrigen Bedingungen und Dauerbelastung halten.   Pferd ist nicht gleich Pferd So traurig das sicher den ein oder anderen Pferdebesitzer macht, nicht jedes Pferd ist für Distanzritte geeignet. Die Tiere müssen eine enorme Ausdauer mitbringen, zäh und unempfindlich gegenüber Witterungsschwankungen sein.

OP-Versicherung – sinnvoll oder unnötig?

Der Umgang mit Pferden, sei es beim Reiten, Fahren oder Voltigieren, ist ein wunderbares Hobby. Pferde sind groß, stark, erdverbunden und vermitteln uns Menschen ein Gefühl von Geborgenheit und Freiheit zugleich. Jeder Horseman (und natürlich auch jedes Horsegirl ;-)) weiß genau, was ich meine, sammeln wir doch alle unsere unvergesslichen Pferde-Momente wie ganz besondere Schätze.

Leider muss man trotz, oder vielleicht auch gerade wegen der emotionalen Bindung an unsere Sport- und Freizeitkameraden ein etwas nüchternes Thema unbedingt mit beachten: Was, wenn das geliebte Pferd einen Unfall hat oder krank wird? Vor allem unvorhergesehene Operationen mit dem sprichwörtlichen Rattenschwanz an Folgekosten gehen da schnell so richtig ins Geld. Und wir reden hier sehr wohl von vierstelligen Beträgen.

Pferde vertrauen uns - im Gegenzug sollten wir bestmöglich für sie sorgen. Foto: Lupo / pixelio.de

Pferde vertrauen uns – im Gegenzug sollten wir bestmöglich für sie sorgen.
Foto: Lupo / pixelio.de

Jeder Pferdehalter sollte sich also den Moment Zeit nehmen, über eine OP-Versicherung nachzudenken, denn nichts ist im Falle eines Falles so unangenehm wie eine Versicherung, die man nicht hat.

Webtipp: Pferdemagazin.org

Heute möchte ich Euch ein anderes Pferde-Blog vorstellen, bei dem Ihr unbedingt mal vorbeischauen solltet. Auf Pferdemagazin.org findet Ihr vor allem interessante Informationen rund um Fütterung und Pflege. Kompetente Infos liefern unter Anderem eine Tierheilpraktikerin und eine Phsiotherapeutin.

 

Besonders spannend fand ich persönlich das “Kräuterlexikion”. Noch steht da zwar nicht allzu viel drin, es verspricht aber, interessant zu werden. Immerhin kann man mit Phytotherapie und Kräutern bei unseren geliebten Sportpartnern viele kleine und sogar größere Wehwehchen wunderbar kurieren oder auch einfach “nur” für mehr Wohlbefinden sorgen. Also ruhig mal vorbei gucken auf www.pferdemagazin.org 🙂

Rechtliches zur Reittherapie für Menschen mit Behinderung

Ein Gastartikel zu einer Problematik, die für Reitvereine ein ohnehin schon nicht leichtes Thema noch heikler gestaltet. Es geht darin um die Frage, inwieweit die Vereine für Unfälle haften.

Es gibt in der Rechtssprache den Begriff des Nutztierprivilegs. Dieser gesteht Vereinen eine Haftungsbefreiung zu. Ein Verein mit Reittieren müsste diese dazu zur Realisierung von gemeinnützigen Zwecken und auf non-profit-Basis bereithalten.

Der Bundesgerichtshof hat jedoch entschieden, dass sich Reittherapievereine, die Training und Therapie für Behinderte durchführen, auf eben dieses Nutztierprivileg nicht mehr beziehen können. Ein kaum abzuwägendes Haftungsrisiko – was ging dem voraus?

Eingetragener Reitverein und seine Haftung

Queerfeldein reiten oder: ein Königreich für einen Reitweg

Ein wilder Jagdgalopp durch ein leuchtend gelb blühendes Rappsfeld, wogende Ähren oder auch saftiges, hohes Gras. Die Mähne flattert einem ins Gesicht, man spürt die pure Kraft der Pferdemuskeln unter sich arbeiten, die Welt rast vorbei und alles was man noch hören kann ist das rhythmische Schnauben des Pferdes, während donnernde Hufe die Erde unter sich zum beben bringen. Ein Gefühl wie vor hunderten Jahren, als Mensch und Pferd noch eine Einheit waren.

Ausritt queerfeldein: lieber nicht

Abseits der Wege: lieber nicht

Nur Dein Pferd, die Natur und Du – ein Traum.

Tipp: Alte Hufeisen aufheben

Barhufträger kennen das Problem nicht, Pferdehalter die ihre Pferde beschlagen lassen sehr wohl: Ab und an geht mal ein Eisen verloren. Sei es, weil es schlicht schlecht vernagelt wurde (sollte bei einem guten Schmied eigentlich nicht vorkommen, aber jeder hat mal einen schlechten Tag), weil das Hufhorn zu weich oder zu spröde ist und die Hufnägel keinen Halt finden (zum Thema zu trockenes oder zu sprödes Hufhorn informiert Euch bitte auch im Artikel „Trockene oder spröde Hufe – erkennen und behandeln“), durch Abtreten oder weil ein sowieso schon lockeres Eisen in schwerem Boden stecken blieb.

Leider bemerkt man den Verlust des Hufeisens meist erst einige Zeit später und hat nur wenig Chancen, das gute Stück wieder zu finden. Vor allem auf weitläufigen Koppeln oder langen Ausritten weiß man schlicht nicht, wo man suchen soll. (An dieser Stelle noch ein Tipp zur Pferdegesundheit: wenn Ihr das fehlende Hufeisen auf der Koppel vermutet solltet Ihr auf jeden Fall versuchen, es zu finden. Die im Eisen zurückgebliebenen Nägel und auch das Eisen selbst stellen eine ernste Gefahr dar. Zu leicht kann ein Nagel eingetreten werden oder ein Eisen verklemmt sich im Huf eines anderen Pferdes und verletzt es.)

Nicht einfach zum alten Eisen geben: gebrauchte Hufeisen

Nicht einfach zum alten Eisen geben: gebrauchte Hufeisen

Ist das Eisen erst mal weg sollte man auf keinen Fall mit der normalen Arbeit weiter machen. Der Grund hierfür ist einfach und lässt sich mit einer kleinen Metapher am besten erklären:

„Aber es ist doch ein Gewichtsträger….“

Lange habe ich überlegt, ob ich das heiße Eisen “Mythos Gewichtsträger” wirklich anfassen soll. Aber ganz ehrlich – wenn ich das typische Endmaß-Pony sehe, wie es, beladen mit 130 kilo Reiterin plus Westernsattel durch die Landschaft schleicht, dann muss das einfach mal raus. Deshalb vorweg folgendes: wer das hier liest sollte, falls er oder sie starkes Übergewicht hat und trotzdem aufs Pferd steigt, kritikfähig und bereit zum Nachdenken sein. Aber das sollte wohl jeder Reiter, denn ohne Kritik und Selbstreflektion landet man früher oder später entweder beim Tierarzt oder auf dem Boden, je nachdem, ob das Pferd “gewinnt” oder eben nicht. Los gehts:

Das Internet… unendliche Weiten, die ein denkender Mensch besser nicht so oft betreten sollte. Warum nicht? Ganz einfach: man wird mit Fotos konfrontiert, die man als Pferde-Freund nie wieder ganz aus dem Kopf bekommt. Ein Beispiel: Da sitzt eine mehr als vollschlanke Dame auf einem stämmigen aber kleinen Pony. Bildunterschrift: „Ich und mein Gewichtsträger“

Pferd in Modefarben – Sinnvoll oder Geldverschwendung?

Heute wage ich mich mal ein heikles Thema. Jedes Jahr kommen neue Farben raus, jedes Jahr sollen wir unsere geliebten Vierbeiner neu einkleiden. Da kommen schnell einige hundert Euro zusammen, bis Halfter, Bandagen, Decken und allerlei Krimskrams in neuen, aktuellen Farben erstrahlen.

Und hier kommt sie, die Frage, die immer wieder aufkommt, entweder im eigenen Hinterkopf oder auch laut ausgesprochen von denen, die unser Hobby (mit-)finanzieren wie Eltern oder Partner. „Musst Du denn jedes Jahr den aktuellen Farbtrend mitmachen?“

Reiten - das schönste Hobby der Welt!

Reiten – das schönste Hobby der Welt!

Jeder, dem dieser oder ein ähnlicher Satz schon mal an den Kopf geworfen wurde kennt den mitschwingenden Vorwurf. „Du gibst einfach zu viel aus für das Hobby!“

Der richtige Untergrund für Reitplatz und Halle

Das Frühjahr naht und damit auch die Möglichkeit, das Training endlich mal nach draußen zu verlagern, um den im Winter doch arg strapazierten Reitplatzboden her zu richten. Ein guter, gepflegter Außenplatz ist uns Reitern genauso lieb und teuer wie eine sichere Halle, in der wir auch bei widrigen Wetterbedingungen unserem liebsten Hobby fröhnen können. Im Gegensatz zu vielen Reitplätzen, die einfach nur aus einer mehr oder weniger platt getretenen Wiese bestehen, sollte sowohl der Hallenboden auch als der Reitplatzboden im Freien gewissen Anforderungen entsprechen. Um der Gesundheit unserer Sportkameraden und unserer eigenen Willen. Was aber macht einen guten Reitplatzboden denn nun aus?

Pferdesolarium – mach das Pferd mal warm!

Viele Ställe haben ein sogenanntes Pferdesolarium und noch viel mehr Reiter wissen nicht, wozu das eigentlich gut sein soll. Das Pferd unters Solarium? Was soll das da? Braun werden? Natürlich nicht. Streng genommen ist das Pferdsolarium gar kein solches, sondern ein Pferde-Rotlicht. Das heißt, die Lampen, die das Pferd hier anstrahlen, geben keine UV-Strahlung von sich (diese ist für das Bräunen der Haut verantwortlich und macht auch so schöne Sachen wie Sonnenbrand und Hautkrebs), sondern Infrarotstrahlung, die auch als Wärmestrahlung bezeichnet wird.

Pferdesolarium

Pferdesolarium

Vielleicht kennt der ein oder andere das „Rotlicht“ noch von ungeliebten Sitzungen vor einer Rotlampe, um die Erkältung und die damit verbundene Rotznase zu kurieren. Genau das gleiche Prinzip der Wärmestrahlung mach man sich oder besser gesagt den Pferden im Pferdesolarium zu Nutze. Hier soll die Wärmestrahlung jedoch keine Erkältung kurieren, sondern die Durchblutung der Muskulatur anregen. Übrigens muss die Infrarotlampe nicht gezwungenermaßen rotes Licht von sich geben. 

Mineralstoffe für Pferde

Zum Thema Pferdefutter gibt es zahllose Informationen, Leitlinien und Richtwerte. Manche Ernährungsprinzipien sind streng wissenschaftlich, andere eher nicht. Eines jedoch haben alle Ansätze zum Thema Pferdefütterung gemeinsam, nämlich die (sehr richtige) Überzeugung, dass die Ernährung des Pferdes für dessen Gesundheit und seine Leistungsfähigkeit von überdurchschnittlicher Bedeutung ist.

In diesem Artikel wollen wir uns mit dem Thema „Mineralstoffe“ befassen.

Welche Mineralstoffe braucht das Pferd und wie kann man es ausreichend damit versorgen?

Pferde haben vor allem aufgrund ihres Wärmehaushalts, den sie mittels Schweiß regeln, einen hohen Bedarf an verschiedenen Mineralstoffen. Diese werden beim Schwitzen mit dem Schweiß abgesondert.

Aktuell: Reiter in Bad Saulgau verlieren ihren Reitweg

Liest sich wie eine Story aus dem Wilden Westen und nicht aus dem guten, gemütlichen mit dem Lagerfeuer sondern eher der wirklich wilde Westen mit Cowboy, Indianer und viel Geballer: 🙁

http://www.schwaebische.de/region/sigmaringen-tuttlingen/bad-saulgau/stadtnachrichten-bad-saulgau_artikel,-Reiter-fuehlen-sich-aus-dem-Wald-ausgeschlossen-_arid,5545810.html

Reitsport? Beim Reiten arbeitet doch nur das Pferd!

Welcher Reiter und Pferdefreund musste sich solche Sprüche nicht schon anhören? Meist hinter vorgehaltener Hand oder auch direkt ins Gesicht lassen einen nicht-Reiter gerne mal wissen, dass das ja gar nichts mit echtem Sport zu tun hat, was man da so anstellt. Mit Sport habe die Reiterei so gar nichts zu tun, immerhin setzt sich der Reiter nur auf sein Pferd und lässt sich durch die Gegend tragen. Angeberei, ja – aber Sport? Niemals!

Pferdepflege – ein wichtiger Eckpfeiler der Reiterei

Pferde müssen geputzt werden, das lernt der Reitanfänger schon vor seiner ersten Reitstunde. Bevor der Reitschüler das erste mal hoch auf dem Pferderücken platz nimmt bringt ein guter Reitlehrer ihm oder ihr erst die Grundlagen des Umgangs mit Pferden bei, und hierbei ist einer der wichtigesten Eckpfeiler die Körperpflege des Pferdes.

Warum ist das Putzen so wichtig?

Pferde können sich nicht, wie beispielsweise Katzen oder Hunde, selbst putzen. Da sie dennoch auf Fellpflege angewiesen sind und die gegenseitige, natürliche Fellpflege bei Stallhaltung nicht oder nur sehr eingeschränkt stattfinden kann muss der Mensch hier nachhelfen. Das Gute daran ist, dass beim Pferd putzen nicht nur die Fellpflege des Pferdes sowie die Hautdurchblutung und Muskelspannung positiv beeinflusst werden, sondern dass man gleichzeitig auch die Pferd-Mensch Beziehung verbessert und vertieft.

Sendung zum Thema Rollkur – Video online

Einen wirklich interessanten Beitrag zum leidigen Thema “Rollkur” hat der WDR in seiner Sendung “Quarks und Co” vor Kurzem gebracht.

Hyperfexion oder normale Kopfhaltung?

Hyperflexion oder normale Kopfhaltung?

Für alle, die den Beitrag verpasst haben hier der Link zum Angucken.

 

News: WARNMELDUNG für alle Pferdehalter im Raum Stuttgart!!!

Wichtige Warnmeldung für alle unter Euch, die im Raum Stuttgart oder der näheren und auch ferneren Umgebung mit ihrem Pferd unterwegs sind! Scheinbar treibt hier ein Pferdehasser sein Unwesen, der mit Nägeln präparierte Äpfel auslegt.

WICHTIG: Die Pferde wurden außerhalb gefunden, also bitte die Pferde auf keinen Fall beim Ausritt was Fressen lassen (passend dazu gibts hier sogar einen Artikel zum Thema “Fressen beim Ausritt) und auch auf der Koppel und im Paddock unbedingt aufpassen!

Mehr Infos findet Ihr auf der Website der Stuttgarter Nachrichten >> KLICK <<

Das richtige Gebiss – eine schwere Wahl

Im Artikel “Das Gebiß die richtigen Maße fürs Pferdemaul” wurde bereits ausführlich darüber berichtet, wie man die richtige Größe des Gebisses bestimmt, um sicher zu stellen, dass man beim Reiten eine gute Verbindung zum Pferdemaul halten kann und das Pferd nicht verletzt wird. Leider, oder zum Glück, gibt es im Reitsporthandel die verschiedensten Gebißformen und vor allem der Anfänger tut sich häufig schwer damit, das richtige Gebiss für seinen vierbeinigen Sportkameraden auszusuchen. Welches Gebiss ist also “das Richtige?”

Wie so oft ist im Reitsport auch hier keine einfache Antwort im Sinne von “kauft Euch ein XYZ-Gebiss, das ist das aller-tollste” zu geben, denn auch beim Gebiss kommt es auf viele Faktoren an, die man alle berücksichtigen sollte

Erste Überlegungen zum richtigen Gebiss

Gras am Wegesrand – fragwürdiger Snack zwischendurch Teil 2

Wie schon in Teil 1 des Artikels „Gras am Wegesrand – fragwürdiger Snack zwischendurch Teil 1“ erwähnt ist es eine schlechte Idee, sein Pferd außerhalb des Stalls irgendwelche „Leckereien“ fressen zu lassen. Hier noch mehr Infos und Denkanstöße zum Thema:

Streusalz, Gummiabrieb, Benzin und Öl

Am Straßenrand lauern noch ganz andere Gefahren, die man sich erst bewusst machen muss, um sie zu erkennen. Im Winter ist das Gras auf dem Grünstreifen mit Streusalz verunreinigt. Hierbei handelt es sich nicht um normales Salz wie im Salzleckstein vorhanden, sondern um Kaliumchlorid. Die vermehrte Aufnahme von Kaliumchlorid kann zu Muskelkrämpfen, Herzrythmusstörungen, Durchfällen und sogar zum spontanen Herztod führen. Eine weitere Gefahrenquelle des „leckeren“ Grünstreifen-Grases sind Rückstände, die unsere Autos so am Straßenrand hinterlassen wie Gummiabrieb der Reifen, Feinstaub aus dem Dieselmotor, Öl- und Benzinrückstände durch Undichtigkeiten oder schlicht durch Verbrauch. Alle diese Stoffe haben nichts, aber auch gar nichts im Pferd zu tun und machen nur eines: krank!

Pferdefütterung aber richtig – Thema Zusatzfutter

Pferde müssen heute viel leisten und genauso viel aushalten. Als Herdentiere stehen sie oft stundenlang in eigentlich zu kleinen Boxen, werden dann spontan auf der Koppel mit anderen Pferde vergesellschaftet, sollen Turniere und Ausritte bei Verkehrslärm meistern und dabei immer gesund und gelassen sein. Doch all das bedeutet puren Stress für die Tiere. Bei den meisten Pferden treten Anzeichen für Alltagsstress meist zunächst bei der Verdauung zu Tage. Koliken, Magenprobleme, Durchfall, übermäßige Blähungen, Kotwasser oder (selten) Verstopfung sind Anzeichen für ernsthafte Erkrankungen, die häufig durch Stress entstehen. Der Stress an sich lässt sich beim heutigen Anforderungs- und Haltungsprofil des Pferdes meist nicht gänzlich abschaffen, auch wenn es ratsam ist, extrem empfindliche und sensible Pferde lieber nicht mit Turnierstress und ständigen Reisen zu belasten, aber man kann durch die richtige Fütterung einiges zur Gesunderhaltung seines Freizeitpartners beitragen.

 

Zusatzfutter als Gesundheitsaspekt

Es naht der Herbst und mit ihm neue Farben

Heute geht’s ausnahmsweise mal um ein ganz anderes Thema im Reitstall und zwar um Mode. Mode? Tatsächlich? Ja, wirklich, denn auch Reiter müssen nicht immer im gleichen Gammel-Look in den Stall gehen. Im Zeitalter von Waschmaschine und Trockner kann man eigentlich anziehen, was man will, denn der Stallgeruch wird binnen kürzester Zeit von Persil und CO erfolgreich vertrieben und weicht wieder angenehmem Blumenduft.

Klar, wenn man aufs Pferd will ist die Reithose Pflicht, auch bei der Kopfbedeckung (Helm, bitte!) ist die Auswahl heutzutage zwar recht schick, aber seien wir ehrlich – es ist und bleibt ein Helm! Was Oberteile, Pullies, Taschen, Schals und Co angeht sieht es da schon viel rosiger aus. Hier kann der Reiter und vor allem die Reiterin aus dem Vollen schöpfen was Farben, Materialien, Schnitte und Passform angeht. Beachtet man einige Punkte kann man sein Outfit wunderbar im normalen Handel kaufen und ist nicht auf karierte Kniestrümpfe und Polohemden (Ihr wisst schon, das Standard-Programm, das seit 1856 in jedem Reitsportfachgeschäft in wechselnden Farbkombinationen angeboten wird) angewiesen.

Welche Kriterien sind bei der Kleidungsauswahl wichtig?

Zauberwort Anlehnung – der richtige Kontakt zum Pferd

Jeder redet davon – oder sollte es zumindest, denn die Anlehnung ist das A und O des Kontakts zum Pferdemaul. Ohne Anlehnung kein ordentlicher Zügeleinfluss, keine untertretende Hinterhand, kein aufgewölbter Rücken und damit auch kein gesundes Reiten, weder für den Reiter noch für’s Pferd.

Übertrieben? Sicher nicht. Leider denken heute viele Freizeitreiter, es reicht, wenn man sich auf ein Pferd setzt und sich durch den Wald tragen lässt. Das Resultat sind immer mehr Pferde mit Rückenproblemen, von der Verspannung bis zu ernsthaften Erkrankungen wie Kissing Spines oder Arthrose. Dabei ist eine saubere Anlehnung kein Hexenwerk, sondern sollte zum Handwerkszeug eines jeden gehören, der sich regelmäßig auf den Pferderücken schwingt und sich selbst als „Reiter“ bezeichnet.

Auch Reiter gehen mit der Zeit: Smartphones auf dem Pferd

Wer Reitsport betreibt, investiert in dieses Hobby jede Menge Zeit und Geld. Das eingesetzte Material wie Sattel, Trense oder Halfter ist intensiven Belastungen ausgesetzt, denen es nur standhält, wenn es von bester Qualität ist. Dies gilt ebenso für das Smartphone, das die Reiter und Reiterinnen bei sich tragen, egal, ob sie in der Halle trainieren, gemütlich ausreiten oder an einem Turnier teilnehmen. Aus diesem Grunde ist es ratsam, bei der Wahl des Geräts die besonderen Anforderungen des Reitsports im Auge zu behalten. Dies trifft für die Handynetze in gleichem Maße zu, denn niemand will während eines Ausritts in abgelegenem Gelände die Netzverbindung verlieren. Natürlich will man nicht mit dem Schlimmsten rechnen, sollte aber dennoch gewappnet sein.

Unterschätzt, übersehen, gefürchtet: die Mauke

Jedem Reiter und Pferdefreund jagt das Wort Mauke kalte Schauer über den Rücken, denn sie wird oft erst spät entdeckt und ist, wie die meisten Krankheiten, umso schwerer zu behandeln, je länger sie sich ausbreiten kann. Wenn man die frühen Symptome der Mauke jedoch erkennt und schnell reagiert ist sie eigentlich gut behandelbar.

Die Symptome der Mauke

Wohl jeder Pferdefreund kennt die grausigen Mauke-Bilder von verhornten, nässenden, verkrusteten Pferdebeinen, die den Pferden schlimme Schmerzen bereiten und eine Heilung praktisch ausschließen. Was man da zu sehen bekommt ist allerdings erst das letzte und chronische Stadium der Mauke. Erste Anzeichen sind kleine, unauffällige Rötungen an der Haut der Fessel. Meist beginnt die Mauke in der Fesselbeuge ihr schleichendes Werk, denn hier sammeln sich Feuchtigkeit und Schmutz am ehesten an. Als nächstes bilden sich aus den Rötungen kleine Knötchen, Blasen und Pusteln. Optisch am ehesten vergleichbar mit den Krusten des

Pferd und Hund – Tipps für ein harmonisches Miteinander

Mit dem Pferd in die Natur, begleitet von seinem Hund, das ist wohl der Traum eines jeden reitenden Hundebesitzers. Natur und Freiheit genießen, umgeben von den beiden Lieblingstieren, hoch zu Ross durch den kühlen Wald reiten oder einen spritzigen Galopp am Strand, den treuen Hund immer in Sichtweite, so stellen wir uns das idealerweise vor. Leider sieht die Wirklichkeit oft anders aus. Nervöse Pferde tänzeln um einen aufgeregten Hund herum, der den gegebenen Kommandos nicht ordentlich folgt und ein völlig überforderter Reiter riskiert seine Gesundheit und die seines Pferdes und seines Hundes bei diesem Experiment. Mit etwas Vorbereitung muss das nicht sein.

Zunächst sei erwähnt, dass es in viel befahrenen Gegenden sicherer ist, den Hund an der Leine zu halten, auch wenn man selbst zu Pferde und nicht zu Fuß unterwegs ist. Hierfür gibt es eine Vielzahl toller Leinen, mit denen man den Hund am Sattel befestigen kann und die Hände fürs Pferd frei hat, beispielsweise in diesem Onlineshop für Hundezubehör. Toll sind auch die neuen Leinen, mit deren Spezialmechanismus man den Hund vom Pferd aus an- und ableinen kann. Bewährt haben sich auch die für normale Spaziergänge wenig geeigneten Roll-Leinen, denn dank des Mechanismus ist keine baumelnde Leine im Weg, die Pferd oder Hund stolpern lassen könnte.

Hat man die richtige Leine parat kann man sich leider noch nicht ins Abenteuer stürzen. Einige Schritte vorab sorgen dafür, dass der erste Ausritt mit dem Hund ein Vergnügen und kein Himmelfahrtskommando wird.

Pferdefutter – rundum gesund dank richtiger Ernährung

Pferde sind Pflanzenfresser, das wissen wir alle. Doch sie einfach nur mit Gras abzuspeisen ist bei den Anforderungen, die ein heutiges Pferd als Hobby-, Sport- und Freizeitpartner erfüllen muss, keine gute Idee. Schnell schleichen sich Mangenerscheinungen und Krankheiten ein. Stumpfes Fell, weiches Hufhorn, Zahnprobleme, Verdauungserscheinungen und allgemeine Leistungsminderung sind nur die Spitze des Eisbergs. Ein schlecht ernährtes Pferd ist in letzter Konsequenz sogar eine Gefahr für den Reiter.

Auswirkungen mangelhafter Ernährung

Sie halten das für übertrieben? Schauen wir mal genauer hin: Als Beispiel soll die Versorgung mit Vitamin A bzw. Beta-Carotin dienen. Ist von diesem Vitamin bzw. seiner Vorstufe nicht ausreichend im Futter vorhanden, so vermindet das mit der Zeit die Sehfähigekeit sowie die Fähigkeit zur Adaption. Das heißt, das Pferd sieht insgesamt nicht mehr so gut, vor allem aber kann es sich weniger gut auf wechselnde Lichtverhältnisse einstellen (Hell-Dunkel-Adaption).

Geheimtipp oder Hokuspokus? Zebrastreifen gegen Bremsen

Bei den aktuellen Temperaturen und der hohen Luftfeuchte ist es nicht weiter verwunderlich, dass es wieder einmal eine neue Geheimwaffe gegen Bremsen gibt. Diesmal, wie könnte es anders sein, über Facebook mit rasender Geschwindigkeit verbreitet und von tausenden Reitern und Pferdehaltern getestet: Pferd bemalen.

Ja, Ihr habt richtig gelesen. Das Pferd wird zum Zebra und soll so vor den lästigen Plagegeistern geschützt werden. Was sich erst liest wie ein dummer Witz scheint allerdings tatsächlich zu funktionieren. Dunkle Pferde bekommen helle Streifen, helle Pferde dunkle. Wichtig ist dabei ein möglichst hoher Kontrast, denn offenbar funktioniert die Bremsen-Verwirrtaktik umso besser, je deutlicher sich die Streifen vom eigentlichen Pferdefell abheben.

Das Vorgehen ist so einfach wie zeitaufwändig: Dem Pferd werden in mühsamer Kleinarbeit Streifen ins Fell gemalt. Je feiner diese, desto besser. Am besten orientiert man sich an einem echten Zebra, denn hier wurde die Wunderwaffe gegen Bremsen abgeguckt: Zebras bleiben von den lästigen Blutsaugern nämlich fast gänzlich verschont.

Zebrastreifen gegen Bremsen am Pferd

Wenig kleidsam und schlank macht’s auch nicht, aber wenn’s gegen Bremsen hilft, warum nicht? (in diesem Falle wurde allerdings mit dem Bildbearbeitungsprogramm nachgeholfen ;-))

Doch was tut man nicht alles, um dem geliebten Vierbeiner bei über 30 Grad eine Fliegendecke oder ständiges Einsprühen mit stinkenden Mitteln zu ersparen. Letztere scheinen ihre Wirkung sowieso grundsätzlich mindestens 30 Minuten vor Ende des Ausrittes zu verlieren, also warum nicht Pferd zum Zebra umdekorieren.

Wenn es Abend wird im Pferdestall – Reiten und Fahren in der Dämmerung

Im Sommer stehen Pferdesportler, egal ob sie auf dem Pferd sitzen oder ihr Hobby lieber vom Bock einer Kutsche ausüben, vor einem heißen Problem: tagsüber ist es einfach zu warm, um mit dem geliebten Sportkameraden verantwortungsvoll etwas zu unternehmen. Kein Reiter oder Fahrer der etwas auf sich hält jagt sein Ross bei brütender Sommerhitze durch Feld und Flur. Ab einer gewissen Außentemperatur bietet nicht mal der Wald mehr ein angenehmes Klima. Die Hitze staut sich überall und erst in den Abendstunden sinken die Temperaturen ein wenig. Anstatt nun zu jammern und auf kühleres Wetter zu hoffen kann man sich das auch zu Nutzen machen, denn abends ist die Luft lau, die Bremsen und Fliegen schlafen schon irgendwo auf einem lecker riechenden Misthaufen und man kann mit seinem Pferd unbehelligt einige schöne Runden drehen. Kein Sonnenbrand, keine quälenden Insekten, kein Hitzschlag sondern geruhsames Reiten oder Fahren bei milden Temperaturen.

Tipp: Kamera mitnehmen 😉

Ein Tipp für alle, die nicht genug davon bekommen können, ihren Liebling abzulichten:

Aktivstall und trotzdem individuell füttern?

Ein Aktivstall ist in vielerlei Hinsicht ein echtes Plus für die Lebensqualität und die Gesundheit der dort untergebrachten Pferde.

Problematisch ist in dieser Haltungsform vor allem die Frage, wer wann was und wieviel an Nahrung erhält.

Aus diesem Grund sind Pferde, die in der Ernährung besonderer Rücksicht bedürfen meist nicht, oder nur mit deutlichem Mehraufwand in einem Aktivstall zu halten.

Die Firma HIT Hinrichs Innovation + Technik GmbH aus Weddingstedt, vielen (Aktiv-)stallbetreibern durch ihre innovative und vielseitige Produktpalette ein fester Begriff, arbeitet seit geraumer Zeit an einem Fütterungsautomaten, der Pferde ohne weitere technische Eingriffe nur aufgrund ihres “Gesichts” erkennt.

Spartipp Stallapotheke

Im Artikel “Was gehört in die Stallapotheke” haben wir uns mit dem Inhalt der selbigen beschäftigt. Mit einer gut gefüllten, aktuell gehaltenen Stallapotheke kann man kleinere Wehwehchen selbst behandeln oder bis der Tierarzt eintrifft Erste Hilfe leisten. Wenn man seine Stallapotheke das erste Mal zusammen stellt kommt einiges zusammen, was man als Pferdebesitzer immer parat haben sollte, falls sich der geliebte Vierbeiner mal verletzt oder krank wird. Aber auch das “Nachfüllen” leerer oder verfallener Sachen kann ganz schön ins Geld gehen. Gut, dass man heutzutage

Pferdeposter einmal anders

Reiter und Pferdeliebhaber haben eines gemeinsam: wir würden uns am liebsten 24 Stunden mit unseren vierbeinigen Freunden umgeben. Beim Frühstück die Müslischale mit Pferdemotiv, im Bad das Pferdehandtuch, am Computer der passende Hintergrund mit einem schönen Pferdebild. Dabei muss es gar nicht immer das eigene Pferd sein. Das Standard-Poster, das schon zu Mutters Zeiten mehr oder weniger hübsch auf dünnem Ökopapier die Wände des Kinderzimmers geschmückt hat, ist nicht mehr ganz Stand der Dinge. Wer seine Lieblingstiere um sich haben will hat heutzutage eine Vielzahl wunderbarer Möglichkeiten 

Vorankündigung: Pferd und Jagd 2013 in Hannover

Obwohl Hannover vor allem für ihre CeBit bekannt ist bietet diese Stadt interessierten Messebesuchern doch einiges Mehr. Auch wir Reiter kommen auf unsere Kosten, beispielsweise auf der Ende 2013 wieder stattfindenden Messe “Pferd und Jagd”. Laut dem Veranstalter handelt es sich dabei um das “Top-Event des Jahres” für Reiter, Jäger und Hundehalter. 770 Aussteller aus 20 Nationen kommen Ende des Jahres in die Messestadt, um dort nicht nur Bewährdes und Altbekanntes, sondern auch Neuerungen und Innovationen für Reitsportler, Jäger und Hundefreude vorzustellen.

Fuchsjagd zu Pferd

Fuchsjagd zu Pferde

Schüssler-Salze für Pferde

Die Homöopathie ist in Reiterkreisen inzwischen ein nicht wegzudenkender Weg, sein Pferd in vernünftigem Rahmen selbst zu behandeln. Arnika bei Verstauchungen, Silicea bei Problemen mit dem Bandapparat und den Sehnen sind Gang und Gäbe. Weniger bekannt aber nicht minder wirkungsvoll sind Schüssler Salze. Auch sie werden durch Potenzierung, also laienhaft ausgedrückt Verdünnen, hergestellt und sind meist als Tabletten im Handel erhältlich. Im Gegensatz zu homöopathischen Mitteln, bei denen verschiedene körperfremde Stoffe, teilweise sogar Gifte, durch Verdünnen wirksam gemacht werden, bestehen Schüssler Salze aus im Körper vorkommenden Stoffen. Das Prinzip ist dabei, dass sich die Verhältnisse mancher, manchmal nur in winzigsten Mengen vorhandener, Stoffe verschieben. Dieses Ungleichgewicht kann durch die Gabe der passenden Schüssler Salze für Tiere ausgeglichen werden.

Modisch hoch zu Ross – welche Kleidung für Reiter ideal ist

Wer reitet, tut dies in der Regel nicht in seiner gewöhnlichen Alltagskleidung. Vielmehr bedarf es beim Reitsport robuster Kleidung, die sämtliche Bewegungen ohne Mühe mitmacht. Vor allem weibliche Reiterinnen wünschen sich dabei von ihrer Reitbekleidung, dass sie trotz jener besonderen Eigenschaften auch modisch ist. Wir verraten, welche Kleidung all diese Voraussetzungen erfüllt!

Rasseportrait: Haflinger

Eines der wenn nicht das bekannteste Kleinpferd oder Pony ist wohl der Haflinger. Das liegt nicht nur an seiner weiten Verbreitung und seiner auffälligen Farbe, sondern auch an seinem unvergleichlichen Wesen. Haflinger, ursprünglich als gebirgsgängige Arbeitspferde für schweres Gelände gezüchtet, finden heute vielfältige Verwendung als Freizeitpferde, sowohl für Reiter als auch für Kutschfahrer. Sogar im hobbymäßigen Turniersport der unteren Schwierigkeitsgrade kann man die hübschen Blonden immer wieder beobachten und sie schlagen oft sehr gut. Doch welche Eigenschaften haben sie denn nun genau, die kleinen Pferde, die von ihren Fans oft kurz als „Hafies“ bezeichnet werden? Eine interessante Frage, vor allem für Reiter, die mit dem Gedanken spielen, sich ein Pferd zu kaufen und noch nicht ganz sicher sind, welche Rasse die richtige ist.

Pferde fotografieren – ein tolles Hobby

Was macht uns Pferdenarren nach Reiten, Fahren und Bodenarbeit am meisten Spaß? Richtig: unsere geliebten Rösser auf Fotos einzufangen. Im Zeitalter der Digitalkamera ein einfacher und günstiger Spaß. Nach den anfänglichen Bildern mit Titeln wie „Pferdekopf aus der Box“ oder „Pferd am Putzplatz“ wollt Ihr vielleicht etwas interessanteres ausprobieren. Eventuell möchtet Ihr ja auch mal ein Foto vorzeigen oder ausdrucken und als Bild aufhängen. Da das Motiv, Euer Pferd, ja schon fest steht ist jetzt Phantasie gefragt. Wie setze ich mein Pferd in Szene, dass am Ende ein richtig schönes Bild herauskommt?

Pferdefoto

Foto gegen den Sonnenuntergang

 

Hinter dem Zügel – wenn Pferde sich zusammenrollen.

Etwas runterspielen ist im allgemeinen Sprachgebrauch keine gute Sache. Es bedeutet, man verharmlost etwas, was eigentlich viel wichtiger ist. Anders, nämlich positiv, ist das „Runterspielen“ beim Reiten. Hiermit kann man vor allem nervösen oder unwilligen Pferden, die sich dem Gebiss durch Einrollen entziehen wollen, das Annehmen des Gebisses und in Folge dessen auch das entspannte Untertreten erleichtern. Der Mechanismus dahinter ist eigentlich ganz einfach, denn man macht sich die Tatsache zu Nutze, dass Pferde von Natur aus gerne kauen. (In Pferdekreisen wir immer noch gespannt die Erfindung des Pferde-Kaugummis erwartet, aber die Menschen wissen davon noch nichts, also benutzen die Pferde weiterhin Heu ;-))

Petition gegen Rollkur und Hyperflexion

Heute geht es um ein Thema, das jeden Reiter, der seinen vierbeinigen Sport- und Freizeitpartner respektiert, angeht: die Rollkur, auch als Hyperflexion bezeichnet. Als würde ein eleganter Ausdruck etwas daran ändern, dass weltweit Pferde unter dem Wahn leiden, eine tiefe Nase sei gleichzeitig ein gut gerittenes Pferd.

Das muss endlich aufhören!

Bitte beachtet und unterzeichnet die Petition zum Schönen Reiten. Den Pferden zu Liebe!

http://www.petitiononline.de/petition/wann-gibt-es-wieder-schoenes-reiten-zu-sehen/943

Danke!

Veranstaltungstipp: Pferd International 2012

Nicht verpassen sollte der Pferdefreund die diesjährige “Pferd International” in München vom 17. – 20.Mai 2012.

Geboten wird alles rund ums Pferd. Bei den stattfindenden Turnieren treten Spitzensportler der Szene an, unter Anderem wird das Finale der World Dressage Masters (WDM) in diesem Jahr auf der Pferd International in München ausgerichtet. Ein Highlight des Dressursports.

Selbstverständlich kommen auch Freizeitreiter auf ihre Kosten. Shows, Ausstellungen, Einkaufsmöglichkeiten und vieles Mehr runden das Angebot für Pferd und Reiter ab.

Eine Veranstaltung, die im Kalender jedes Reiters und Pferdefreundes markiert sein sollte. Weitere Infos, Ticketpreise, genaue Zeitpläne und Mehr gibt’s auf der offiziellen Website: Pferd International 2012

 

Gesucht: das schönste Pferd 2012

Auch in diesem Jahr sucht die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN), unterstützt von der Pferdezeitschrift Cavallo im Wettbewerb Top Horse Of The Year, kurz THOTY, wieder das schönste Pferd des Jahres in den Kategorien “Schulpferd” und “Privatpferd”.

Besonders interssant: mitmachen kann jeder, egal ob ihm das Pferd gehört oder nicht. Im Zeitraum von 1.4.2012 bis 30.06.2012 kann jeder, der Lust hat, eine Setcard mit Video und Foto für sein Lieblingspferd anlegen und beim Wettbewerb mitmachen. Es winken tollen Preise. Mehr Infos auf der THOTY-Seite.

Gewinnspiel Tom Horse Of The Year 2012

Wer wird “Top Horse Of The Year 2012”?

Weitere Infos zum Wettbewerb:

Mein Kind will reiten lernen – die erste Ausrüstung: Teil 1: Schuhwerk

Sie möchten Ihrem Kind also den Weg zum und aufs Pferd ermöglichen. Welche Ausrüstungsgegenstände braucht es für die ersten Schritte und welche “normalen” Sachen kann man einfach benutzen, ohne dabei ein Risiko einzugehen?

Ganz oben auf der Liste steht, neben dem unumgänglichen Sicherheitshelm, festes Schuhwerk. Das müssen nicht gleich teure Reitstiefel sein. Im Reitsporthandel gibt es gerade für Kinder schon sehr günstige und gute Schuhe. Wenn Sie nicht gleich spezielle Schuhe kaufen möchten, dann sollten Sie auf folgende Punkte achten:

Mein Kind will reiten – erste Ausrüstung – Teil 2: der Sicherheitshelm

Selbst wenn Ihr Kind nur mal kurz auf ein Pferd draufsitzen will und gar nicht vor hat zu reiten oder jemals reiten zu lernen sollte es unbedingt einen Sicherheitshelm tragen. Pferde sind und bleiben Fluchttiere und selbst das ruhigste Therapiepferd kann sich erschrecken und unvorhergesehen reagieren. Dabei muss das Pferd nicht gleich wie im Cowboyfilm in wilder Panik davonstürmen. Bei einem ungeübten Reiter reicht schon ein kleiner Schritt zur Seite, um ihn aus dem Gleichgewicht zu bringen und einen Sturz zu verursachen. Interessanterweise sind es gerade 

Reitkleidung Teil 2: Die richtige Unterhose

Kann man sich als Reiter so ausführlich über Unterhosen Gedanken machen? Man kann und man sollte, denn mit der Unterhose beginnt die richtige Kleidung um entspannt und konzentriert auf dem Pferd zu sitzen. Und eben darauf kommt es an, um sich gemeinsam mit dem Pferd harmonisch zu bewegen, nicht nur für den Turnierreiter, sondern auch beim Freizeitreiten, auf Wanderritten, beim täglichen Training genauso wie bei Events und Veranstaltungen.

Gewinnspiel: die Gewinner stehen fest!

Vor Kurzem haben wir 5 mal je einen Reiterplan 2011 verlost. Nun stehen die Gewinner fest. Gewonnen haben:

  • Christin R. aus P.
  • Sventa Z. aus R.
  • Christine J. aus F.
  • Stefanie P. aus E.
  • Ljudmilla J. aus B.

Glückwunsch den glücklichen Gewinnern und viel Spaß und Erfolg beim Reiten!

… und wer kein Glück hatte bei der Verlosung kann den Reiterplan auf www.Reiterplan.de einfach kaufen.

Reiterplan 2011

Reiterplan 2011 - sinnvolle Ergänzung zum Training für Reiter aller Sparten

Gewinnspiel: 5 x je ein Reiterplan 2011 zu gewinnen!

Gewinnspiel:

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5 x je einen Reiterplan 2011 könnt Ihr bei Pferd-erklaert.de gewinnen. Weitere Infos zum Reiterplan 2011, eine Leseprobe sowie die Bezugsquelle
findet Ihr >> HIER <<

Schreibt einfach eine eMail mit dem Betreff “Ich will gewinnen” und Eurer Postadresse an pferd-erklaert@hotmail.de

Unter allen Einsendern verlosen wir 5 mal je einen Reiterplan 2011. Die Gewinner werden per eMail benachrichtigt und erhalten den Reiterplan dann natürlich umgehend per Post – der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Adressen und eMailadressen werden natürlich weder an Dritte weiter gegeben noch dauerhaft gespeichert sondern dienen nur der Gewinnermittlung und Zusendung des Gewinns.

Einsendeschluss für die eMails ist der 17.01.2011

Viel Glück!

Mit freundlicher Unterstützung von www.Reiterplan.de

Buchtipp: Reiterplan 2011 mit Gewinnspiel! 5 x je ein Reiterplan zu gewinnen

Egal ob Turnierreiter, Freizeitreiter, Westernfan oder einfach nur zur Kontrolle der eigenen Fortschritte und der des Pferdes: dieses tolle Büchlein kann viel mehr als ein normaler Kalender und sollte in keinem Reiterhaushalt fehlen.

Für die Ungeduldigen: Direkt zum Gewinnspiel geht’s >> hier << lang 😉

Im praktischen Westentaschen-Format, etwa so groß wie eine Postkarte, kommt er daher, der Reiterplan 2011. Im Inneren warten nicht nur tolle Bilder und super Tipps, sondern auch eine spezielle Unterteilung der Kalenderblätter, mit denen die Erfolge oder auch die Probleme jeder einzelnen Trainings- oder Reiteinheit schnell und genau notiert werden können.

Aufsatteln aber richtig! Teil 2

In Teil 1 des Artikels zum Thema “Wie sattle ich mein Pferd richtig auf?” wurden ja schon einige Punkte beschrieben, die man unbedingt beachten sollte, wenn man Probleme wie Satteldruck, Sattelzwang oder Scheuerstellen vermeiden will.

Hier nun der zweite Teil des Artikels. Viel Spaß!

Sattelgurt anziehen – was, wenn mein Pferd Luftballon spielt?

Der Sattelgurt an sich ist ja schon ein weitläufiges Thema für so einen recht einfachen aber dennoch essentiell wichtigen Ausrüstungsgegenstand. Dieser Artikel beschäftigt sich nicht mit den verschiedenen Arten und Materialien der erhältlichen Sattelgurte, sondern mit der Frage: Was, wenn mein Pferd ein Anhänger des „ich-blase-mich-auf-und-halte-die-Luft-an-dann-bekommt-man-den-Gurt-nie-zu“-Spielchens ist oder gar unter ernst zu nehmendem Gurtzwang leidet? Ganz einfach:

Kaufberatung Lederreitstiefel Teil 3: Lederreitstiefel einlaufen

Nachdem wir nun erfolgreich ein paar Lederreitstiefel anprobiert und gekauft haben geht’s erst richtig los, denn Lederreitstiefel haben den Nachteil, dass man sie nicht einfach so kauft und dann damit los reitet. Nein, die guten Stücke wollen eingetragen werden und dieser Vorgang kann ganz schön an die Substanz gehen. Doch mit einigen Tricks kann man Blasen, blutende Kniekehlen und Frust ganz einfach verhindern.

Kaufberatung Lederreitstiefel Teil 2: Worauf beim Kauf achten?

In Teil 1 des Artikels haben wir uns mit den kryptischen Zahlen im Inneren des Schaftes beschäftigt. Nun klären wir noch die allgemeinen Punkte, auf die man achten sollte, wenn man Lederreitstiefel kaufen will und vor allem: was macht man mit den Reitstiefeln, dass aus diesen steifen Kloben möglichst schnell bequeme Reitstiefel werden?

Kaufberatung Lederreitstiefel Teil 1- Was bedeuten die Zahlen im Schaft?

Beim Kauf von Reitstiefeln, genauer gesagt Lederreitstiefeln stellt sich oft die große Frage: was bedeuten eigentlich die Zahlen, die am oberen Ende des Schafts eingedruckt oder eingeprägt sind genau?

Anders als bei anderen Schuhen haben Lederreitstiefel nicht nur eine Schuhgröße, sondern auch eine Wadenweite und eine Schaftlänge, die passen muss. Diese sind bei den meisten Marken auf der Innenseite des Schafts als Zahlenkombination eingedruckt. Leider gibt es für die Zahlenkombination keine einheitliche Angabe, so dass man beim Übersetzen der Bedeutung etwas kreativ sein muss.

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