Tag: Reitlehre

Kugelpferdchen - Dein Pferd als kugelige Miniatur als Geschenk oder einfach zum selber Freuen

Kommunikation mal anders – das Fühlen

Beim Reiten dreht sich viel um Hilfen. Druck hier, Gewichtsverlagerung da, Parade dort. Die Reaktion des Pferdes wird vor allem an der Änderung seiner Bewegung wahrgenommen. „Wenn ich hier ‘treibe’ macht es das und das….“

Heute wollen wir uns mit der anderen Richtung der Kommunikation beschäftigen, denn unsere Freunde, die Pferde, haben uns auch wenn sie unterm Sattel sind, einiges mitzuteilen. Man muss kein „Pferdeflüsterer“ sein, um die feinen Signale, die das Pferd aussendet, mit zu bekommen. Man muss nur bereit sein, sich darauf einzulassen.

Wichtiges Kommunikationsmittel beim Reiten: Der Schenkel

Wichtiges Kommunikationsmittel beim Reiten: Der Schenkel

 

Allen voran das „Fühlen“. Ein bei uns Menschen nicht unbedingt im Vordergrund stehender Sinn, der Tastsinn, und schon gar nicht an zwei der drei Haupt- Kontaktstellen am Pferd, nämlich Schenkel und Hintern. Doch genau hier können wir so viel erfahren.

Richtig Leichttraben

Schon zu Beginn der Reitausbildung lernt der Reitschüer das Leichttraben. Es dient sowohl zur Lösung des Pferdes als auch zur Entlastung des Rückens, zum Beispiel beim Reiten im Gelände.

Wie trabt man richtig leicht?
Der Trab ist ein diagonaler Zweitakt. Beim Leichttraben steht man jeden zweiten Tritt auf und sitzt jeden weiteren wieder ein. Der Rhythmus ist praktisch auf-ab-auf-ab-auf-ab, gleichzeitig mit dem Auffußen der Hufe, also mit dem, zumindest auf festem Boden hörbaren, Takt des Trabes.

Sitzlehre: der Knieschluss oder: wer klemmt, verliert

„Die Knie sollten am Sattelblatt liegen“, so heißt es in vielen Reitbüchern. Die guten davon erwähnen dabei auch noch das schöne Wörtchen „locker“, leider meist auch noch unter Erwähnung des Zauberwortes „Knieschluss“. Das macht die ganze Sache schon wieder verzwickt, undurchsichtig und irgendwie fragwürdig. Knieschluss… Soll man die Knie denn nun zu machen oder nicht? Ist gar der Knieschluss sogar der Weisheit letzter solcher? (Ich liebe Wortspiele ;-)) Diese Frage ist ganz einfach zu beantworten:

Sinnvolles Wissen: Die Anatomie des Pferdes

„Ich will doch nur reiten, warum sollte mich die Anatomie des Pferdes also interessieren?“ Diese Frage hört man zuweilen, wenn man einem Reitanfänger nahe legt, sich nicht nur einfach aufs Pferd zu schwingen und los reiten zu wollen, sondern sich auch mit dem Körperbau des Pferdes zu beschäftigen. Das scheinbar unnütze Wissen über die Anatomie des Sport- und Freizeitpartners Pferd ist viel mehr als überflüssiger Ballast oder Stoff, um vor seinen Nicht-Reiter-Freunden mal mit ein paar Fachbegriffen angeben zu können. Fundiertes Wissen über die Anatomie des Pferdes lässt Anfänger und auch Fortgeschrittene die Bewegungsabläufe besser verstehen, macht klar, warum ein Pferd nicht rückengerecht geritten wird, wenn die Nase gen Himmel zeigt und ermöglicht auch bei Problemen mit der Rittigkeit über den Tellerrand hinaus zu blicken. Sogar bei kleineren gesundheitlichen Problemen kann man mit anatomischem Grundwissen eher entscheiden, ob der Tierarzt nötig ist oder ob man erst mal abwarten kann.

Einstieg in den Reitsport – Tipps für Anfänger

Reiten ist ein sehr schöner Sport, der sich bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen großer Beliebtheit erfreut. Nicht nur aufgrund der körperlichen Betätigung lohnt sich das Aufsatteln. Viele Pferdesportfans empfinden es zudem als willkommenen Ausgleich zum Alltag, auf dem Rücken eines Pferdes die Natur zu entdecken und für ein paar Stunden der alltäglichen Hektik zu entfliehen. Reiten zu lernen ist nicht schwer, wenn die notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind.

Aufsatteln aber richtig! Teil 2

In Teil 1 des Artikels zum Thema “Wie sattle ich mein Pferd richtig auf?” wurden ja schon einige Punkte beschrieben, die man unbedingt beachten sollte, wenn man Probleme wie Satteldruck, Sattelzwang oder Scheuerstellen vermeiden will.

Hier nun der zweite Teil des Artikels. Viel Spaß!

Aufsatteln aber richtig! Teil 1

Wirft man einfach den Sattel aufs Pferd, zieht den Sattelgurt an und reitet los sind Probleme schon vorprogrammiert. Doch wie sattelt man wirklich korrekt auf und worauf sollte man achten, dass der Sattel richtig auf dem Pferd zu liegen kommt?Richtig satteln ist kein Problem, wenn man einige Punkte beachtet:

Pferd-erklaert jetzt auch bei Facebook

Soooo, nun hab ich es auch endlich geschafft: nicht nur bei Twitter sondern auch bei Facebook ist Pferd-erklaert.de jetzt vertreten. 🙂

Dort findet Ihr Aktuelles und Informatives rund ums Pferd in aller Kürze – ergänzend zum Blog hier, in dem alles eher ausführlich geschildert wird.

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Hilfen Teil 4: die Zügelhilfen

Die Zügelhilfen sind für den Anfänger zunächst diejenigen, die er am leichtesten nachvollziehen kann. Der Eindruck täuscht allerdings, denn immerhin sitzt der Reiter auf einem Pferd und nicht auf einem Fahrrad. Gerade dieses Mißverständnis sorgt für viele falsch gegebene Zügelhilfen und viele geplagte Pferde. Dabei sind korrekte Zügelhilfen gar nicht so schwer zu geben, wenn man weiß, wie’s geht und vor allem, worauf man achten sollte.

Das Pferd bricht über die Schulter aus – was tun?

Wenn das Pferd über die Schulter ausbricht oder auch ausfällt (umgangssprachlich auch schlicht als „über die Schulter wegrennen“ bezeichnet) liegt das in den meisten Fällen an einem falschen Zusammenspiel der reiterlichen Hilfen. Gerade mit diesem Fall beschäftigt sich dieser Artikel. Ausbrechen aus gesundheitlichen Gründen wird in einem anderen Artikel behandelt werden.

Was also tun, wenn das (gesunde, ausreichend ausgebildete) Pferd in Wendungen und auf Bögen immer wieder über die Schulter ausbricht? Und was heißt es eigentlich bzw. wie sieht es genau aus, dieses „über die Schulter ausfallen“?

Das Pferd will nicht durchs Wasser gehen, was tun?

Ein häufiges Problem ist, dass manche Pferde einfach nicht durch Wasser laufen wollen, und sei die Pfütze auch noch so klein. Normalerweise ist das kein großes Problem, man kann ja um die gefährliche Wasserstelle herum laufen. Trotzdem sollte jedes Pferd in der Lage sein, durch eine kleine Pfütze zu gehen, denn was, wenn man mal nicht ausweichen kann?

Problem: Pferd steht beim Aufsteigen nicht still

Manche Pferde lernen es nie richtig, andere legen sich das Gezappel als Unart zu. Eines haben sie alle gemeinsam: anstatt beim Aufsitzen brav wie eine Statue zu stehen, bis der Reiter auf ihren Rücken geklettert ist zappeln sie herum und weichen aus. Für solche Fälle gibt es einen einfachen Trick, der bei den meisten Pferden wunderbar funktioniert:

Pferd richtig führen Teil 2: Halfter mit Führstrick

Generell sollte man beim Führen am Halfter einen Führstrick verwenden. Man ist damit, falls etwas sein sollte außerhalb der Reichweite von trampelnden Hufen und fuchtelnden Pferdebeinen, hat das Pferd aber trotzdem unter Kontrolle, so weit das eben möglich ist.

Pferd führen, aber richtig!

Ein Pferd zu führen kommt sogar jemandem, der bisher nicht viel oder gar nichts mit Pferden zu tun hatte, recht einfach vor. Wenn man einige Grundlagen beachtet ist es das auch – lässt man sie jedoch außer Acht kann selbst das profane Führen eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle sein. Wie führt man also ein Pferd richtig, ohne dabei sich und / oder das Pferd zu gefährden?

Hilfen Teil 3: Beidseitige Gewichtshilfen oder: Kreuz anspannen

Teil 3 der Mini-Serie befasst sich mit den beidseitigen Gewichtshilfen, also dem viel zitierten “Kreuz anspannen” und “entlasten”. Vor allem mit der Frage, wie genau das “Kreuz anspannen denn nun aussehen soll und wie man das macht sind viele Reiter überfordert. Wie wir ja schon im Teil 2 “Einseitige Gewichtshilfen” festgestellt haben liegt das vor allem an mißverständlichen Erklärungen, was die Gewichtshilfen angeht. Dabei ist das Kreuz anspannen eigentlich ganz einfach:

Die Hilfen Teil 2: Einseitige Gewichtshilfen

Der Teil zwei der Miniserie “Hilfen” befasst sich mit den Gewichtshilfen, genauer gesagt mit den einseitigen Gewichtshilfen, denn sie sind nicht nur sehr wichtig, sondern mit einigen kleinen Tricks auch ganz einfach. Ein guter Reiter lenkt sein Pferd praktisch ausschließlich mit dem Gewicht. Doch wie macht man eine Gewichtshilfe denn nun richtig? Und wie funktioniert es, das geheimnisvolle “Kreuz anspannen”? Die Antworten sind eigentlich ganz einfach:

Hilfen Teil 1: Schenkelhilfen

Gerade Reit-Anfänger sind oft verwirrt, welche Hilfen es denn nun gibt und wie man mit ihnen was genau beim Pferd erreichen kann. Deshalb soll hier einmal möglichst kurz zusammengefasst werden, welche Hilfen es gibt, wie man sie einsetzt und was sie bewirken. Generell unterscheiden wir beim „englisch“ Reiten drei verschiedene Arten von hauptsächlichen Hilfen: Schenkelhilfen, Gewichtshilfen und Zügelhilfen sowie ergänzende Hilfen wie Stimmhilfen und Hilfen mit Hilfsmitteln wie Gerte oder Sporen. Teil 1 befasst sich mit den Schenkelhilfen:

Das Gebiss – die richtigen Maße für das Pferdemaul

Die Länge aber auch der Durchmesser des Gebisses ist von höchster Bedeutung. Nur mit einem gut passenden Gebiss kann das Pferd entspannt laufen, ordentlich am Zügel stehen und so entweder Leistung bringen oder auch “nur” Spaß an der Freizeit mit seinem Reiter haben. Wie kann man mit möglichst geringem Aufwand die zum Pferd passende Gebissgröße herausfinden?

Das Geheimnis der Halben Parade

Schon in den ersten Reitstunden, die nicht mehr an der Longe stattfinden wird sie vorausgesetzt und verlangt: die halbe Parade. Leider wissen viele Reiter nicht genau, was sie denn nun machen sollen, um ihrem Pferd eine halbe Parade zu geben und gerade als “Fortgeschrittener” traut man sich auch oft nicht, nochmal zu fragen “wie ging das doch gleich?” – Deshalb hier noch einmal für alle, das Geheimnis der Halben Parade:

Bahnfigur: Die Volte

Die Volte ist eine sehr vielfältige Bahnfigur, die vom Pferd während der gesamten Bahnfigur sowohl Stellung als auch Biegung verlangt und an jeder Stelle der Reitbahn (meist vom ersten Hufschlag aus) geritten werden kann . Je nach Ausbildungsgrad von Pferd und Reiter wird der Durchmesser der Volte kleiner.

Bei Dressurturnieren der Klassen E und A (Leistungsklasse 0 oder 6) werden Volten mit einem Durchmesser von 10m verlangt. Das heißt, sie gehen bis zur Bahnmitte.

E- und A-Dressur: 10 Meter Volte

E- und A-Dressur: 10 Meter Volte

Durch die Länge der Bahn geritten / wechseln

‘Durch die Länge der Bahn geritten’ und ‘Durch die Länge der Bahn wechseln’ dienen, wie beispielsweise das Reiten auf dem zweiten oder dritten Hufschlag, vor allem der Kontrolle der richtigen, gleichmäßigen Einwirkung von Gewichtshilfen, Zügel- und Schenkelhilfen. Die Figur ist vor allem aufgrund der langen Geradeausstrecke ohne Anhaltspunkt wie Bande oder Begrenzung sowie durch die recht engen Wendungen zum Abbiegen und wieder auf den Hufschlag zurückkehren recht schwierig.

Mittelzirkel

Der Mittelzirkel stellt eine Sonderform des Zirkels dar, weil er nur auf zwei Seiten eine Begrenzung hat, nicht wie die anderen beiden Zirkel, auf drei Seiten. Deshalb muss er besonders sorgfältig geritten werden.

Mittelzirkel

Mittelzirkel

Auch auf dem Mittelzirkel ist das Pferd die ganze Zeit gebogen und die Hinterhufe fußen in die Abdrücke der Vorderhufe, nicht seitlich davon.

Durch die Halbe Bahn wechseln

Etwas anspruchsvoller als durch die ganze Bahn wechseln ist es, durch die halbe Bahn zu wechseln.

Dabei reitet man auf den jeweils gegenüberliegenden Halbbahn-Punkt zu. Auf der rechten Hand (in Halle und Platz bezeichnet immer die innere Hand (also die, die auf der freien Seite liegt und nicht der Bande zugewandt ist) diejenige, auf der man momentan unterwegs ist) gibt es also folgende Möglichkeiten:

Sally Swift: Reiten aus der Körpermitte

Ein wirklich wunderbares Buch für jeden Reiter, egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener.

Kurzbeschreibung:
Mit Hilfe verschiedener mentaler Bilder lernt man einen unabhängigen, lockeren Sitz ohne stundenlanges Üben, einfach, indem man sich vorstellt, wie z.B. beim Leichttraben geschmolzenes Eis aus den Fersen tropft (klingt schräg, ist aber eine super Methode, um den tiefen Absatz beim Leichttraben endlich mal hin zu bekommen).

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