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Heilkräuter – das Stiefmütterchen

Pferde sind sehr urtümliche Tiere und extrem naturverbunden. Ich wage sogar zu behaupten, sie sind naturverbundener als andere Haustiere. Umso mehr kann man bei ihnen durch Ernährung und kleinste Veränderungen oder kleinste Gaben an Kräutern oder Spurenelementen erreichen. Sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. In dieser kleinen Artikel-Serie möchte ich einige für Pferde wichtige und sehr hilfreiche Heilkräuter genauer betrachten.

Heute: Das Stiefmütterchen, auch Ackerveilchen oder Dreifaltigkeitskraut genannt.

Wir alle kennen diese hübschen Blühpflanzen von Omas Kaffeetisch oder als Bepflanzung von Vorgarten oder Grabstätte.

Stiefmütterchen - ein Heilkraut

Stiefmütterchen – nicht nur hübsch, sondern auch ein Heilkraut

So einiges wird mit Stiefmütterchen verziert. Sie sind schön bunt, einfach zu pflegen und werden im Gartenfachmarkt meist günstigst in ganzen Paletten angeboten.

Diese Zier-Stiefmütterchen sind allerdings nicht gemeint, wenn es um Kräuter für’s Pferd geht, also bitte geht nicht mit der Schere auf Mamis Vorgarten los, sondern schaut Euch lieber im Internet um. In vielen Shops kann man getrocknete Acker- oder Wiesen-Stiefmütterchen fertig aufbereitet für’s Pferd, kaufen, unter anderem auch bei Amazon:



Stiefmütterchen als Heilkraut kann man dem Pferd sowohl getrocknet unters Müsli oder ins Mash mischen als auch einen leckeren Tee daraus kochen. Den Tee lässt man dabei mindestens 10 Minuten ziehen und abgießen muss man ihn auch nicht, die Blätter können einfach mitgefressen werden oder bleiben im Eimer zurück. Bitte achtet darauf, dass der Tee nur noch handwarm ist, dass sich Euer Pferd nicht verbrüht. Vor allem im Sommer kann man Stiefmütterchen-Tee auch kühl (NICHT kalt!) geben. Eine schöne Erfrischung für zwischendurch.

Die Wirkung

Stiefmütterchen wirken herzstärkend und nervenstärkend, gegen Erschöpfung und harntreibend. Außerdem sollen getrocknete Stiefmütterchen bei Juckreiz helfen. Unter Umständen hilft es sogar bei Sommerekzem, das müsste man von Fall zu Fall einfach ausprobieren. Manche Pferde reagieren sehr gut auf juckreiz-hemmendes, andere weniger – leider.

Wichtig:

Turnierreiter informieren sich bitte VOR Anwendung jeglichen Heilkrauts, und sei es auch noch so bekannt und »harmlos« auf der Seite der FN über mögliche Sperren was Doping angeht! Nichts schlimmer als auf Turnier zu fahren und vor Ort disqualifiziert zu werden, weil man im guten Glauben dem Pferd die falschen Kräuter gegeben hat…

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