Der richtige Untergrund für Reitplatz und Halle

Das Frühjahr naht und damit auch die Möglichkeit, das Training endlich mal nach draußen zu verlagern, um den im Winter doch arg strapazierten Reitplatzboden her zu richten. Ein guter, gepflegter Außenplatz ist uns Reitern genauso lieb und teuer wie eine sichere Halle, in der wir auch bei widrigen Wetterbedingungen unserem liebsten Hobby fröhnen können. Im Gegensatz zu vielen Reitplätzen, die einfach nur aus einer mehr oder weniger platt getretenen Wiese bestehen, sollte sowohl der Hallenboden auch als der Reitplatzboden im Freien gewissen Anforderungen entsprechen. Um der Gesundheit unserer Sportkameraden und unserer eigenen Willen. Was aber macht einen guten Reitplatzboden denn nun aus?

Trocken, trocken muss er sein

Ein guter Untergrund zum Reiten, egal ob Dressur, Springen, Western oder alle Sparten der Freizeitreiterei, ist vor allem trocken. Matschige Löcher, sandige Flächen oder beim kleinsten Regen Pfützen und Bäche bildende, moor-artige Untergründe sind zum Reiten nicht geeignet. Warum nicht? Ganz einfach: zum Einen geht die Trittsicherheit des Pferdes teilweise verloren, es neigt eher zum Stolpern. Eine ernst zu nehmende Gefahrenquelle. Zum Anderen muss sich das Pferd auf schwierigem Untergrund viel mehr auf seine eigene Fortbewegung und das Halten des Gleichgewichts konzentrieren.

Reitplatzboden

Reitplatzboden – oft entscheidend über Erfolg oder Frust

Für echte Konzentration auf den Reiter und seine Hilfen bleibt nichts übrig, wenn das Pferd vor allem damit beschäftigt ist, seinen Hufen sicheren Halt auf schlammigem Boden zu sichern. Abhilfe schaffen hier beispielsweise Reitplatzmatten, die Federung, griffigen Untergrund und Entwässerung in Einem darstellen. Durch die einmalige Struktur bleibt der Boden des Platzes immer reitbar, verschlammt nicht und leitet Regenwasser schnell ins Erdreich. Einer konzentrierten und erfolgreichen Trainingseinheit steht nichts mehr im Wege.

Fest und schwingend

Ein weiteres Qualitätsmerkmal eines guten Reitbodens ist die Beschaffenheit was Festigkeit und Weiche gleichermaßen angeht. Der Boden darf einerseits nicht zu weich sein, denn zu wenig Widerstand beim Auftreten schadet den Sehnen des Pferdes, sie leiern aus und Verschleißerscheinungen wie Arthrose sind quasi vorprogrammiert. Andererseits ist ein zu fester Boden auch ungeeignet, denn die harten Stöße werden vom Halteapparat des Pferdes nur gering abgefedert. Zu fester Reitboden resultiert widerum in Verschleiß und kann sogar bis zum Ermüdungsbruch führen. Ideal ist ein Boden, der die Stöße des Pferdes in jeder Gangart abfedert und dabei genug Widerstand bietet, um sicheren Halt und präzise Bewegungen zu ermöglichen. Eben aus diesen Gründen macht es für jeden Reiter, dem die Gesundheit seines Pferdes am Herzen liegt, Sinn, sich beim Reitplatzbau an einen Profi zu wenden. Schwammige Sandgruben und schlüpfrige Gummimatten sind leider häufig, aber dennoch kein geeigneter Untergrund um mit dem Sport- und Freizeitpartner Pferd gesund, entspannt und erfolgreich diesem wundervollen Hobby nach zu gehen.

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