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Mineralstoffe für Pferde

Zum Thema Pferdefutter gibt es zahllose Informationen, Leitlinien und Richtwerte. Manche Ernährungsprinzipien sind streng wissenschaftlich, andere eher nicht. Eines jedoch haben alle Ansätze zum Thema Pferdefütterung gemeinsam, nämlich die (sehr richtige) Überzeugung, dass die Ernährung des Pferdes für dessen Gesundheit und seine Leistungsfähigkeit von überdurchschnittlicher Bedeutung ist.

In diesem Artikel wollen wir uns mit dem Thema „Mineralstoffe“ befassen.

Welche Mineralstoffe braucht das Pferd und wie kann man es ausreichend damit versorgen?

Pferde haben vor allem aufgrund ihres Wärmehaushalts, den sie mittels Schweiß regeln, einen hohen Bedarf an verschiedenen Mineralstoffen. Diese werden beim Schwitzen mit dem Schweiß abgesondert. Das kann man sogar mit bloßem Auge sehen, wenn der Schweiß fest trocknet und sich im Fell weiße Ablagerungen zeigen (natürlich nicht zu verwechseln mit den hellen Schmutzrändern, die nach einem anstrengenden Ritt am Rand der Sattelunterlage entstehen). Für Pferde von entscheidender Bedeutung sind vor allem Calcium, Magnesium, Phosphor, Kalium, Natrium und Chlorid. Die meisten Fertigfutter wie Pellets oder Müsli enthalten bereits eine ausgewogene Mischung an Mineralstoffen, die, je nach Art des Futters, auf den jeweiligen Bedarf abgestimmt sind. Im Handel sind sogar rassenspezifische Futtermischungen erhältlich, die zusätzlich zum Mineralstoffbedarf auch noch andere Eckpunkte der Ernährung wie Energiebedarf oder Vitaminanteil berücksichtigen.

Fressendes Pferd

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Wer ganz sicher gehen will und sich mit dem Thema Ernährung und Futterergänzungsmittel eingehender beschäftigt wird sicherlich gerne selbst Hand anlegen wollen und die Mineralstoff-Mischung seines Pferdes selbst auswählen wollen. Hierfür gibt es passende Kräutermischungen oder Mineralstoff-Pulver. Ein wichtiger Punkt ist hierbei die sogenannte Bioverfügbarkeit der enthaltenen Mineralstoffe. Je nachdem, an welchen „Trägerstoff“ das Mineral gebunden ist, kann es vom Pferd besser oder schlechter aufgenommen werden. Hochwertige Produkte haben hierbei meist eine bessere Bioverfügbarkeit als billigere und man kommt am Ende mit dem teureren Produkt günstiger weg, einfach weil man nicht so viel davon braucht.

Unterschieden wird zwischen anorganischen und organischen Mineralstoffen. Die organischen sind heutzutage in aller Munde, wobei die anorganischen je nach Mineralstoff sogar besser verwertet werden können. Anorganisch heißt nicht gleichzeitig auch schlecht, denn auf die Mischung und die Dosis kommt es an.

Kalzium beispielsweise ist sehr gut verwertbar und der Pferdebesitzer kann mit gutem Gewissen zum anorganischen (und damit billigeren) Produkt greifen.

Ein sehr wichtiger, leider viel zu häufig vergessener, Gesichtspunkt ist, dass Pferde jederzeit Zugang zu ausreichend Wasser brauchen. Das gilt natürlich auch für Pferde ohne zusätzliches Mineralfutter, für diese jedoch besonders, denn Mineralstoffe sind Salze und Salze machen durstig. Stellt Euch vor, Ihr esst eine ganze Tüte Kartoffelchips und merkt dann erst, dass nichts zu trinken da ist. 😉

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